Sigmund Freud -- Theorie -- kein Geschwisterkind ist wie das andere erklärung?

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5 Antworten

Sind alle Menschen gleich? Sehen sie alle gleich aus? Haben alle Menschen dieselben Erfahrungen? Gibt es zwei gleiche Schneeflocken?

Es ist müßig, darüber zu philosophieren. Der Verstand kann es nicht begreifen. Und da die Mehrheit der Menschen mit dieser Stimme im Kopf identifiziert ist, bewegen sich diese Menschen irgendwann nur noch auf der Verstandesebene. Der Verstand ist nicht einmal fünf Prozent des gesamten Bewußtseins.

Also macht es keinen Sinn, nur mit diesem Verstand das Universum begreifen zu wollen. Der Mensch hat die Intuition, den Intellekt und den Verstand. Das zusammen ergibt die Erkenntnisfähigkeit. Symbolisch ist es durch die Frucht des Baumes der Erkenntnis geschildert. Damals fing das Denken erst an, als der Mensch vom Baum von Gut und Böse aß.

Bei der Geburt durchläuft der Mensch nochmals diese Stufen der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins bis zum heutigen Tag. Er hatte einmal das Spielfeld des Denkens betreten, um das Denken zu erlernen. Die Mehrheit der Menschen glaubt nur, daß sie denken würden, weil man es ihnen so gesagt hatte. Doch es fängt eines Tages einfach an zu denken.

So lange ein Mensch nicht weiß, wer oder was da in ihm denkt, so lange ist er unbewußt. Er hält diese Stimme im Kopf für sich selbst, und so kann ihm das Ego-Bewußtsein die Welt erklären – er, ist es nicht. Und das hatte Freud geahnt, als er erkannte, daß Symptome stets mit dem Denken des Menschen direkt zu tun hatten.

Alle Untersuchungen und seine Versuche – sie endeten stets in dem, was der Mensch letztendlich dachte. Er erkannte, daß das Denken die Realität erschafft, die der Mensch dann glaubt, wahrzunehmen. Er betrachtete jeden Menschen immer wieder als eine neue Wesenheit. Bei jeder Untersuchung fing er quasi bei Null an. Und schon bald fanden sich Kritiker ein.

Die meisten dieser Menschen verstanden die Worte von Freud nur mit ihrem Verstand. Sie konnten nicht begreifen, was Freud mit Worten versuchte, in ein neues Licht der Betrachtung zu stellen. Diese Menschen hielten die Worte für Wahrheit – was ja niemals der Fall sein konnte. Worte können keine Wahrheit beinhalten. Sie können nur auf Etwas hinweisen, was außerhalb des Denkens liegt.

Das Wort Banane – ist doch nicht die Banane! Und das Wort Bewußtsein ist nicht das Bewußtsein. Doch der Verstand setzt das Wort mit der Erfahrung gleich. Das ist die Illusion. Wissen alleine ergibt keine Erfahrung. Und Erfahrungen lassen sich niemals übermitteln. Wenn ich Fahrrad fahren kann, kann noch niemand Fahrrad fahren – nur, weil ich es kann.

Freud hatte die Identifikation mit dem Denker erkannt. Und nicht nur er, nein – viele Autoren zu damaliger Zeit hatten genau dieses Gebaren im Bewußtsein des Menschen bemerkt. Kafka hatte versucht, dieses imaginäre Gespräch mit sich selbst in Worte zu fassen – DER PROZESS.

Descartes hatte das Ego entdeckt als er schrieb: ICH DENKE – ALSO BIN ICH. Das war ein Meilenstein innerhalb der Bewußtwerdung der Menschheit. Nun konnte man dieses Ego als das erkennen, was es im Grunde war. Ein selbst erdachtes ICH. Dieses Ego mußte die Wahrnehmung aufteilen, damit sie betrachtet werden konnte.

Ein vollkommenes Etwas kann nicht nur aus sich selbst heraus – sich selbst erkennen. Das Auge sieht zwar alles – aber niemals sich selbst. Und gäbe es auf dieser Erde nur die Farbe Gelb – dann gäbe es überhaupt keine Farbe. Erst eine zweite – dritte – vierte – usw. Farbe, macht die Farbe erkennbar.

Der Mensch ist hier auf Erden, um über as Denken hinauszugehen. Das Denken ist ein Evolutionsschritt. Der Mensch war sich des Paradieses noch nicht bewußt. Demzufolge mußte er sich dessen erst noch bewußt werden, und so begann er seine Reise durch das Feld des Denkens. Symbolisch dargestellt durch den VERLORENEN SOHN.

Der Sohn zieht aus, läßt sich sein Erbteil aushändigen, zieht in die Welt und verliert im Laufe der Wanderung mehr und mehr sein Empfinden, wer er sei. Als er dann so gut wie alles verloren hatte, trat er in die Leere des Seins. Andere erinnerten ihn daran, wer er war, und woher er kam. Und so fand er nach hause, wo er liebevoll empfangen wurde, da er sich jetzt des Vaterhauses bewußt geworden war.

ich möchte dir ein Buch empfehlen mit dem Titel:" In dir lebt das Kind das du warst" darin ist das vor allen Dingen mit den Geschwisterkisten gut erklärt. Diese gloreiche Erkenntnis hatten aber auch andere Psychiater noch ausser Freud, das es sehr wichtig ist , an welcher Stelle du geboren wirst . Die sogenannten Sandwichkinder haben es am schwersten, heisst es und die jüngsten am leichtesten. Einzelkinder brauchen wir nicht drüber zu reden, weiss jeder , das denen bestimmte Dinge fehlen.

Das Problem ist, dass Freuds Theorien ziemlich stigmatisiert und größtenteils überholt und falsifiziert sind. Da wird es schwer werden, haltbare Aussagen zu finden, die sie untermauern. Aber ich verfolge das Thema mal, vielleicht lerne ich noch was dazu... :)

Ich bin mit meinem Bruder wie Feuer und Wasser,Ich Sehe Aus wie Vater und habe das Wesen wie Mutter,Mein Bruder sieht aus wie Mutter mit dem Wesen vom Vater.

Freud war ein blodmann.!

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