Sieht ihr es als Problem an, dass es immer mehr alleinerziehende Singlemütter geben wird?

13 Antworten

Nein. Wenn die Eltern es richtig machen (also im Interesse des Kindes handeln), kann der Vater trotzdem eine große Rolle im leben seines Kindes spielen, wenn er denn will. Die wenigsten Müttern würden meiner Erfahrung nach versuchen das Kind vom Vater fern zu halten, wenn er sich nicht wie der absolute Oberarsch aufführt.

Es ist im Interesse des Kindes, dass die Eltern miteiander klar kommen. Wenn die Trennung für Leid beim Kind sorgt, weil sich die Eltern nicht verstehen, hätte es mindestens genauso gelitten, hätten sich die Eltern nicht getrennt.

Was um alles in der Welt sollte einen liebenden Vater auc davon abhalten, zu versuchen sich um sein Kind zu kümmern? Wenn, dann sind da noch andere Umstände als die Trennung.

Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 15 Jahre alt war. Danach habe ich meinen Vater immer weniger gesehen. Wir verstehen uns eigentlich gut, aber man muss schon zu ihm kommen, von ihm aus kommt da wenig. Er war immer in der Nähe, aber er hatte nie Zeit. Die meisten Väter sind zum glück nicht so. Aber es ist eben nicht umbedingt nur die Trennung, die dafür sorgt, das die Kinder zu wenig Kontakt zum Vater haben. Ein gutes Modell, wo sich abgewechselt wird, so weit es geht, kann doch genau so funktionieren.

 wenn er denn will.

Wenn SIE es denn zulässt.

Was um alles in der Welt sollte einen liebenden Vater auc davon abhalten, zu versuchen sich um sein Kind zu kümmern

Eine selbstherrliche Mutter.

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@GutenTag2003

Wie gesagt, ich kenne wenig Mütter, die da was dgegen hätten, solange sich der Vater anständig benimmt. Aber es giebt natürlich auch ein paar Giftspritzen da draußen. Allerdings tuen sich da die Geschlechter nichts. es giebt schlechte Mütter, es giebt schlechte Väter, für das Kind macht das keinen Unterschied, das muss leiden, wenn die Eltern sich nicht anständig benehmen.

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@GutenTag2003

Und wie ich erzählt hatte, bei meinem Beispiel (und bei einer meiner besten freunde), lag es nicht an der Mutter.

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@P0larFuchs
Wie gesagt, ich kenne wenig Mütter, die da was dgegen hätten, solange sich der Vater anständig benimmt.

Da haben wir es wieder.

Die Mutter muss sich nicht anständig verhalten. Ein Vater muss es, wobei die Beurteilung ob er sich anständig verhält, von der Mutter entschieden wird.

Wir sind eine mutterlastige Gesellschaft. Müttern wird mehr nachgesehen als den Vätern.

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@GutenTag2003

Natürlich muss sich die Mutter auch antändig verhalten! Ich meine damit nur, die meisten Mütter die ich kenne, würden dem Vater hne wirlich guten grund niemals Steine in den Weg legen, was die beziehung zu seinem Kind anbelangt. es sei denn eben, sie ist eine egoistische giftnudel und eine schlechte Mutter. wie ich geschrieben habe: Es giebt schlechte Mütter, es giebt schlechte Väter, für das Kind macht das keinen Unterschied, das muss leiden, wenn die Eltern sich nicht anständig benehmen.

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@P0larFuchs
 es sei denn eben, sie ist eine egoistische giftnudel und eine schlechte Mutter.

Davon gibt es genug. Sie werden von den meisten nicht erkannt, weil mütterliches (Fehl)Verhalten auch von Männern akzeptiert wird.

Mütter sind in unserem Land so heilig wie in Indien eine Kuh. Man darf ihnen nichts antun, sie nicht kritisieren.

Sie haben auch - rechtlich - nichts zu befürchten, verweigern sie das untaugliche gemeinsame Sorgerecht.

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@GutenTag2003

Aber das hat ja nichts mit dem Geschlecht zu tun. Es gibt viele schlechte Väter, es gibt viele schlechte Mütter, es gibt leider verdammt viele schlechte Menschen. Ich bin eine Mutter. Und ich würde meinem Mann den Zugang zu unserer Tochter icht verwehren. Er wäre schon eher nachtragend. Aber das hat nichts damit zu tun, das er ein Vater ist. Väter sind ja nicht grundsetzlich nachtragend. Mütter auch nicht. Schlechte Menschen sind so.

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@P0larFuchs
Und ich würde meinem Mann den Zugang zu unserer Tochter icht verwehren. Er wäre schon eher nachtragend.

Du hast die Tochter - er darf sie sehen, besuchen, mit ihr Umgang pflegen.

Darin ist schon ein erheblicher Unterschied zementiert.

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@GutenTag2003
Und ich würde meinem Mann den Zugang zu unserer Tochter icht verwehren. Er wäre schon eher nachtragend.

*Du hast die Tochter - er darf sie sehen, besuchen, mit ihr Umgang pflegen.*

Wo habe ich bitte gesagt das er sie nur Besuchen darf? ich habe das gefühl, du willst mir Unterstellen, das ich ihren Vater übervorteilen würde. Ich habe nie geäußert, dass es die einzige Möglichkeit wäre, das meine Tochter bei mir leben würde.

Du hast in deiner Frage geschrieben, ob unerer Meinung nach die vielen Alleinerziehenden Mütter das Problem sind. Ich finde eben, nein, Wenn das systhem, aber ddie Alleinerziehende Mutter hindert den Vater doch nicht grundsätzlich daran, seine Pflichten zu erfüllen oder sein recht einzufordern. Der Umstand ist icht das problem. Wenn es darum eht, wer das Sorgerecht bekommt, sollte es alleine Darum gehen, wer die Besseren umstände hat und was das Kind will. Natürlich kann er auch das Sorgerecht haben, dagen hat hier ja niemand was gesagt. Unser systhem ist nicht perfekt. Gerade was Eltern und Kinder angeht, stecken wir noch in vielen Altmodischen Vorstellungen. da hat swohl für Väter, wie auch für Mütter, ziemliche Nachteile. So weit ich beurteilen kann (und das ist keine allgemein gültige Aussage, sondern nur mein persöhnlicher Eindruck), wird das alte Rollenbild oft auch immer noch von Müttern und Vätern an ihre Kinder weitergegeben. Ich finde aber, den Alleinerziehenden Müttern grundsätzlich die Schuld daran zu geben, wenn die Kinder zu wenig Zeit mit ihrem Vater haben, ist falsch. Sag doch eher, ein Modell, wo in dem Beide Eltern eine tragende Rolle spielen, wäre ungemein wichtig.

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@P0larFuchs
Wo habe ich bitte gesagt das er sie nur Besuchen darf?

Ich habe nirgends gesagt, dass das Deine Aussage war.

Grundsätzlich ist es aber so

  • sie hat
  • er darf (... wenn Mutter es zulässt)
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@GutenTag2003

Ja, das ist dem Kind und dem vater gegenüber ungerecht. Ich als Mutter hätte mir auch ein systhem gewünscht, bei dem ich mehr Unterstützung von meinem Mann bekomme kann, obwohl wir gar nicht getrennt sind. Ich finde das . Grudsätlich sollte ein systhem eingeführt werden, das möglichst einen Ausgleich schafft. Dafür fehlen meiner meinung nach aber alle Vorlagen. Da ist aber eben das Systhem das Problem, nicht die tatsache, dass es so viele alleinerziehende Mütter giebt. Aber bisher giebt es eben noch keine umsetzbaren ansatz, wie rechte und pflichten gerecht aufgeteilt werden können, besonders, wenn man den Eltern nicht die entscheidung nehme will, wie sie leben möchten. Ich würde mir manchmal ein systhem wünschen, wo viel von den rechten und pflichten mindestens gleichmäßig aufgeteild wird aber das wird schon bei paaren schwierig, nach einer Trennung wird das kaum möglich, ohne die eltern zu zwingen komplett zusammen zu arbeiten und ihre zukunftspläne aneinander anzupassen.

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@GutenTag2003

Ich hab lustigerweise das Gefühl, es gibt mehr und mehr alleinerziehende Vaeter. Ich hab allein im Freundeskreis schon 3, wo der Nachwuchs lieber beim Vater aufwachsen will. (Einer hat jetzt aber eine neue Frau, ist also nicht mehr allein.) Und unter Kollegen hab ich auch ein paar, bei denen die Kids leben. Da zahlt die Frau Unterhalt.

Ist nicht die Regel, das weiß ich, bei mir kommt es aber öfter vor. Die Frauen haben allesamt mit Häme und Vorurteilen zu tun und müssen sich oft rechtfertigen, Stichwort Rabenmutter. Es war aber eine Entscheidung der Kinder und der Eltern... Blöd.

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Ich kann deine Beobachtung nicht nachvollziehen.

Der Anteil an Single Eltern mag vielleicht größer werden, aber die getrennt lebenden Väter nehmen heute eine wichtigere Rolle ein als noch vor 20 Jahren.

Sie wollen immer mehr eine wichtige Rolle im Leben des Kindes einnehmen, und lassen es auch immer seltener zu daß die Mütter den Kontakt zu dem Kind unterbinden.

Gerichte bevorzugen mittlweile das 50/50 Modell bei getrennt lebenden Eltern.

Das alles war vor 20-30 Jahren ganz anders. Da war es selbstverständlich das sich nur die Mutter nach der Trennung um die Kinder kümmerte.

Ist wohl eine individuelle Beobachtung. Ich kenne ehrlich gesagt aus den Kitas meiner Kinder bis auf ein Kind nur welche mit Eltern in Paarbeziehung.

Hast du eine Statistik für deine Beobachtung Verglichen mit meinetwegen den frühen 2000ern?

Hallo

Gibt es nicht.

Immerhin gehören da normal 2 dazu.

Grüße

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – selbst Fam. beide Kids Gym. 1 Ausz. studieren

Ja 2 dazu wenn die sich trennt ist es aus!

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@Einefrage785

Dann hatte man vor dem Kind schon Probleme und das kleine als Flicken nutzen wollen, das ist dann die schlechteste Idee.

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@Einefrage785

wieso ist es aus. Die Paarbeziehung ist dann aus, aber Eltern bleibt man.

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Alleinerziehend bedeutet ja nicht zwangsläufig allein erziehen.

Sie wohnen vielleicht alleine (oder mit neuem Partner), aber der Kindsvater spielt dennoch eine Rolle im Leben des Kindes.

Im übrigen kämpfen auch immer mehr Väter für ihre Rechte, selbst wenn Mutti sie zu gerne zum Zahlvater degradieren würde.

Und eine väterliche "Vorbildsrolle" kann auch der Großvater des Kindes übernehmen, der Bruder der Mutter, ein Freund der Familie etc.

Vor allem, wenn der Vater auch kein Vorbild ist, ist es eh hilfreich wenn man noch andere männliche Bezugspersonen hat.

Und zudem darf man auch nicht vergessen, dass es doch auch einige Singlemütter gibt, die sich bewusst dafür entschieden haben. Denn wenn sie trotz fehlender Beziehung oder im Wissen der Kindsvater ist im Grunde ein Armleuchter, sich für das Kind entscheidet, dann weiß sie halt auch, dass sie nicht nur Alleinerziehende ist, sondern wirklich allein erzieht.

Schade finde ich auch eher das Verhalten einiger Mütter, die den Kindsvater bewusst aus dem Leben des Kindes kicken, weil sie persönlich mit ihm nicht klar kommen und lieber ihren Racheplänen frönen. Da ist das Kind nicht weniger zu bedauern...

In Deutschland gibt es acht Millionen Familien mit minderjährigen Kindern. Davon sind 19 Prozent alleinerziehend, also Mütter oder Väter, die allein mit ihren Kindern im Haushalt leben. In der Zeit von 1996 bis 2019 ist die Anzahl der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern von 1,3 Millionen auf 1,5 Millionen angestiegen. Von den rund 13 Millionen Kindern unter 18 Jahren leben inzwischen 16 Prozent mit einem Elternteil im Haushalt. In neun von zehn Fällen ist dies die Mutter.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/chancen-und-teilhabe-fuer-familien/alleinerziehende

Aber um genaueres zu sagen, müsste man wirklich die ganzen 16% mal genauer betrachten. Wohnen sie nur alleine oder sind sie alleine erziehend?

Und wie viele Mütter oder auch Väter sind davon wirklich Single?

Und manche Mutti muss sich auch mal selbst fragen: musste das mit dem Kind wirklich sein? Vorprogrammierte Probleme jeglicher Art über die es im nachhinein nichts zu jammern gibt. Und steht wirklich immer das Kindeswohl im Vordergrund der Mütter?

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