Sieht die Scharia also die Islamische Rechtsprechung, eine Todesstrafe bei der Abwendung vom Islam vor, wenn Ja warum?

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13 Antworten

Die Erklärung, die ich dazu mal gelesen habe:
Ein gläubiger, praktizierender Muslim tut vieles, was ihm auf seinem "Gute Taten"-Konto verbucht wird - beten, fasten, spenden, evtl die Wallfahrt,...

Wenn sich jemand jedoch vom Islam abwendet, ist davon auszugehen, dass er das nicht mehr tut. Nicht zu den vorgeschriebenen Zeiten beten ist sogar Sünde, ebenso wie Alkohol trinken etc. Dadurch lädt sich das "Sünden"-Konto auf.

Der Gedanke soll nun der sein: Töte den frischgebackenen Atheisten lieber sofort, solange er noch mehr "gute Taten" auf dem Konto hat als "Sünden".

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Ganz einfach-  Ja, weil: Die Scharia von "outdated" Muslims gemacht wurde und das basierend auf Überlieferungen ca. 100 Jahre später.

Die Scharia wurde und wird verändert. Man reimt sich etwas zusammen im Grunde. solche fehlschlüsse wie das töten eines abgewendeten ist von menschen gemacht. nicht vom Propheten oder Gott selbst. 

zumal es im gegensatz zu koranlehren steht. da steht für uns nicht drinne das wir töten sollen. gott sprach zum propheten selbst und ausschließlich, dass er in tabuk einmarschieren soll oder in Mekka. er war dazu bestimmt Gerechtigkeit zu bringen. nicht wir. ´dem propheten wurde es gestattet zu lebzeiten den himmel zu sehen. uns nicht. also nur weil dem propheten konkrete dinge befohlen wurden von gott selbst, heißt es nicht das wir diese konkreten situationen für uns verallgemmeinert nutzen dürfen. 

Ich halte mich an die Scharia solange es nicht gegen gottes konkreten gebote gegen uns verstösst. wie zum beispiel kein zwang im glauben und du darfst niemanden töten ausser in notwehr. darauf steht große strafe,

außerdem was genau soll das bringen einen zu töten wenn er kein moslem mehr ist? er wird doch eh sterben wie alle anderen auch und sich vor gott verantworten nicht vor uns...

was wäre wenn derjenige zum glauben zurückfindet und gott ihm vergibt? wer wäre derjenige der sich gott dafür in den Weg stellt....

Also lange rede kurzer sinn. wenn die scharia gewisse dinge beschließt folge ich der mehrheit unbd befolge diese. wenn ich aber im herzen spüre das passt nicht - dann nicht. dass aber mit der niyya ein guter mensch zu sein und nicht zu sagen, der alkohol ist vielleicht nicht verboten weil ich den gern trinken möchte. sondern übel abzuwenden. du wirst für deine Taten grade stehen müssen und dich nicht auf die scharia berufen können wenn du vor gott stehst am jüngsten tag. er wird dir sagen, dass er dir den Koran und den propheten zur rechtleitung gab und deinen verstand (Aql) um dem besten seiner verse zu folgen. nicht irgendwelche anderen menschen. 

möge er uns rechtleiten...

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Ich bin mir nicht mehr ganz sicher aber diese Frage hatte ich in der Moschee selbst einmal gestellt (vor etwa 15 Jahren). Die Antwort: Damals gab es Menschen, die die Schahada gesprochen haben (das Glaubensbekenntnis) und 1-2 Tage später haben Sie den Islam verlassen, dann schlecht über den Islam geredet. Ihr Ziel war somit klar und da der Islam die Glaubensfreiheit garantiert haben diese Leute dies als Schutz genommen. So ist es zu diesem Vers gekommen. Jetzt konnten diese Leute so etwas nicht mehr tun, da Sie mit Ihrem Leben bezahlt hätten.

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Kommentar von earnest
01.12.2016, 15:30

Wie darf man deinen letzten Satz verstehen; er kommt so nüchtern daher. 

Findest du das denn richtig, wenn sie, wie du so blumig sagst, mit ihrem Leben bezahlt hätten?

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Kommentar von Zicke52
02.12.2016, 10:41

@muhamedba: "...und da der Islam die Glaubensfreiheit garantiert haben diese Leute dies als Schutz genommen"

Also wurde die Glaubensfreiheit wieder abgeschafft. Warum behaupten die Moslems dann aber heute noch, es gäbe keinen Zwang zum Glauben (was ohnehin durch Tatsachsachen widerlegt wird. Es gibt nämlich in keinem islamischen Land Religionsfreiheit)?

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den ganzen glaubenswahn sieht man in solchen zitaten und beispielen:

„Wenn sie die Todesstrafe bei Apostasie abgeschafft hätten gäbe es heute keinen Islam mehr.“
„Der Islam hätte mit dem Tod des Propheten aufgehört zu existieren.“
„Also hat das Festhalten an der Todesstrafe bei Apostasie geholfen, den Islam bis heute zu erhalten.“ Quelle:Yousef Al-Qaradhawi, einer der renommiertesten und populärsten Islamgelehrten unserer Zeit

In 13 Ländern auf der ganzen Welt, alle sind muslimisch, werden Menschen, die sich öffentlich dazu bekennen Atheisten zu sein oder die offizielle
Staatsreligion Islam ablehnen, nach Recht und Gesetz exekutiert. In diesem Jahr kamen sechs Länder hinzu, die vollständige Liste umfasst: Afghanistan - Iran - Malaysia - Malediven - Mauretanien - Nigeria - Pakistan - Katar - Saudi Arabien - Somalia - Sudan - Vereinigte Arabische Emirate - Jemen Quelle: http://derprophet.info/inhalt/abfall-vom-glauben-htm/

Sure 2, Vers 217:… Wer sich aber von euch von seinem
Glauben abtrünnig machen lässt und als Ungläubiger stirbt, deren Werke
sind verderblich hienieden und im jenseits, und des Feuers Gefährten
sind sie und verweilen ewig darinnen.

Sure 16, Vers 106: Wer Allah verleugnet, nachdem er an
ihn geglaubt, es sei denn, er sei dazu gezwungen und sein Herz sei fest
im Glauben – jedoch, wer seine Brust dem Unglauben öffnet – auf sie soll
kommen Zorn von Allah und ihnen soll sein schwere Strafe.

Sure 63, Vers 4: … Sie sind der Feind, drum hüte dich vor ihnen. Allah schlag sie tot, wie sind sie abgewendet.

Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, dass ihr ungläubig
werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet
aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs
Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.

WER JETZT NOCH von einer friedlichen und menschlichen religion redet, davon, dass man nicht gezwungen wird, diese religion anzunehmen, oder nicht bestraft wird, wenn man diese religion nicht annimmt, ist ein heuchler.............!!!!!

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Kommentar von reziprok26
01.12.2016, 19:15

Diese Widersprüchlichkeiten im Koran sind erklärlich, man sollte keinen Analphabeten zum Propheten machen, sicher sitzt der Engel Gabriel dafür im Höllenfeuer.

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Kommentar von Zicke52
02.12.2016, 09:02

@DerBuddha: Von den erwähnen Suren ist aber nur die letzte (4, 89) relevant, da sie zum Töten Ungläubiger auffordert.

In allen anderen ist nur von Allahs Strafe im Jenseits die Rede. Die jenseitige Strafe gibt's in anderen Religionen auch, und damit können Ungläubige sehr gut leben.

Nein, das Alleinstellungsmerkmal des Islam ist, dass er Allah nicht vertraut und die Strafe ins diesseits verlegt. Sicher ist sicher.

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Wer sich von Allah abwendet, kann das laut den islamischen Schriften mit dem Leben bezahlen.
Einen ähnlichen Widerspruch gibt es auch im heutigen Christentum. Zwar betonen Christen sehr oft den freien Willen und die Entscheidungsfreiheit, predigen aber gleichzeitig, dass man in die Hölle kommt, wenn man sich nicht dafür entscheidet, an Gott zu glauben. Also gibt es auch da einen Zwang. Das ist nichts Neues, denn ohne Angst gibt es zu viele Abweichler.

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Kommentar von earnest
01.12.2016, 13:55

Wo siehst du im HEUTIGEN Christentum eine Strafe im DIESSEITS für Apostasie?

Dein Vergleich hinkt - aber sowas von...

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Kommentar von joergbauer
01.12.2016, 14:14

Es gibt keinen freien Willen! Wir haben einen eigenen Willen, aber das ist etwas anderes. Zu Gott kommt man nur durch Buße - und die bewirkt auch nur allein Gott! Der natürliche Mensch erkennt nichts von Gott und fragt auch nicht danach. Wir sind geistlich tot!

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Kommentar von KaeteK
01.12.2016, 14:23

Keine Ahnung, aber mitreden :-(((

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Nein... Im Glauben gibt es keinen Zwang.

Dieser Satz aus dem Koran sagt alles, was dazu gesagt werden muss.

Nur laut manchen Überlierferungen sind all solche widersprüchlichen Taten erlaubt, aber Überlieferungen sind nicht der Islam und sollten kritisch betrachtet werden. Allein der Koran legt fest was wirklich wichtig ist, und dort wird uns gesagt, dass es im Glauben keinen Zwang gibt und das somit auch niemand ermordet werden darf, wenn man sich vom Islam abwendet.

5:32....wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem
andern oder für Gewalttat im Land - , so soll es sein, als hätte er die
ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben
erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben
erhalten.....




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Kommentar von earnest
01.12.2016, 17:20

Duhaa, das finde ich gut gemeint, aber etwas blauäugig. 

So steht zwar in Sure 2:256, dass es "keinen Zwang im Glauben" gebe, aber das wird sofort wieder relativiert und bezieht sich nur auf die Gläubigen. 

Aber was passiert mit den "Ungläubigen"?

In Sure 2: 257-258 schickt Allah die "Ungläubigen" in die Hölle. 

Ob er das ohne Zwang schafft?

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Kommentar von Zicke52
02.12.2016, 09:29

@Duhaa: "Im Glauben gibt es keinen Zwang - dieser Satz aus dem Koran sagt alles"

Nein, er sagt nicht alles. Denn erstens stammt er aus einer Zeit, als Mohammed noch keine militaerische Überlegenheit hatte, und wurde später durch andere Verse relativiert und aufgehoben. Und zweitens betraf er auch ursprünglich nur das Recht, bei seinem eigenen Glauben zu bleiben und den Islam nicht anzunehmen, keineswegs aber das Recht, den Islam, einmal angenommen oder hineingeboren, zu verlassen!

Also ist der Koran keineswegs so harmlos, wie du ihn darstellst. Trotzdem stimme ich mit dir überein, dass die Überlieferungen noch um ein Vielfaches schlimmer sind.

"Überlieferungen sind sind nicht der Islam und sollten kritisch betrachtet werden"

Dein Wort un Allahs Ohr! Leider sieht die Realität anders aus: 90% der Moslems, also eine erdrückende Mehrheit, sind Sunniten, folgen also der angeblichen Sunna des Propheten und stellen sie im Zweifelsfall über den Koran. Warum habt ihr Moslems das zugelassen?

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Kommentar von schnoerpfel
03.12.2016, 16:03

Wie oft wollt ihr Sure 5, Vers 32 eigentlich noch falsch zitieren? Dieser Vers ist nicht für die Muslime bestimmt, sondern für die Kinder Israels.

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Ja, die Todesstrafe ist islamrechtlich bei Apostasie vorgeschrieben. 

Wikipedia:

In der Hadithliteratur ist der Befehl zur Tötung desjenigen, der seine Religion wechselt, in mehreren Überlieferungen verzeichnet. Nach der allgemein gültigen islamischen Rechtsauffassung wird der Abfall vom Islam mit dem Tode bestraft. Die älteste Rechtsquelle, die die Todesstrafe bei Apostasie legitimiert, ist, wie oben dargestellt, nicht im Koran, sondern – wie eingangs erwähnt – in der zweitwichtigsten Quelle der Jurisprudenz, im Hadith und in dem damit verbundenen Konsens (Idschmāʿ) der Rechtsgelehrten nachweisbar. Der Prophetenspruch: „wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab erscheint in der kodifizierten Rechtsliteratur erstmals im Muwaṭṭaʾ des medinensischen Gelehrten Malik ibn Anas mit einem zunächst unvollständigem Isnād als Rechtsdirektive Mohammeds.

In zahlreichen islamischen Staaten ist das auch heute Gesetz.

"Kein Zwang im Glauben" wird immer wieder als Beleg für die angebliche Toleranz des Korans angeführt, aber zu Unrecht. Die Koranstelle geht nämlich in Sure 2,257 so weiter: 

„Allah ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Ungläubigen aber haben die Götzen (Al-taaghuut) zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen“. 

Die  Koranstelle bezieht sich also nicht auf "Abtrünnige, Heuchler, Ungläubige" etc. 

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Kommentar von Zicke52
02.12.2016, 08:33

@hutten52: Zu deinem vorletzten Absatz (Sure 2,257):  Hier steht aber nicht, dass man Ungläubige töten soll, sondern dass Allah sie bestrafen wird. Das wäre ja kein Problem für Ungläubige, wenn die Moslems sich bloss daran halten würden!

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Ja, darauf gibt es die Todesstrafe, das ist etwa in Saudi-Arabien der Fall, nicht aber in allen muslimischen Ländern.

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Im Islamischen Recht gilt die Todesstrafe für den Abfall vom Islam. Am 23.9.1978 hat der Fatwa-Ausschusses der Azhar ein entsprechendes Urteil gefällt.

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der IS sagt JA

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Weil du dann zu einem abtrünnigen wirst und es schlechte promotion ist und dadurch vllt andere mit animierst auszutreten. . Damit das nicht passiert wirst gesteinigt

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der Isalm sieht nicht vor, dass es eine Abwendung vom Islam geben könnte.

Der Versuch sich vom Islam abzuwenden  wird mit dem Tode bestraft.

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