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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke, wenn Du in Deinem gut geführten Bioheft nachguckst, oder gar im Biobuch, dann würdest Du die Hausaufgaben auch selber lösen können.

Bei der Entstehung des Lebens war die Atmosphäre sauerstofffrei und "reduzierend", zunächst gab es CO, HCN, CO2, N2. Sauerstoff war für die ersten Lebensformen ein Gift. O2 wurde ausgeschieden und hat sich in der Atmosphäre angereichert, bis sich Lebensformen entwickelt haben, für die S. Nicht mehr giftig sondern lebensnotwendig war.

Fossilien bestehen mitnichten aus Vulkangestein, und V. enthält auch keine Fossilien, eventuell haben sich unter Ascheablagerungen Reste von Lebewesen erhalten.

Flügellose Varianten haben auf Inseln einen Überlebensvorteil, weil fliegende Insekten eher vom Wind ins Meer verblasen werden.

Lamarck spekulierte, Arten könnten sich verändern und neue entstehen, indem erworbene Eigenschaften vererbt würden, die Storchvögel hätten für die nahrungssuche im Sumpf sich immer strecken müssen, und dadurch... Darwin leitete aus Naturbeobachtungen die These von Mutation und Selektion ab, die als richtig erkannt und bewiesen wurde. Bei Storchvögel hätten sich durch Mutation langbeinige Varianten gebildet, die dann einen Überlebensvorteil bedeuteten, weil sie im Sumpf besser Frösche fangen konnten.


Leider hat Marx den Lamarckismus in seine Lehre eingebaut und in den kommunistischen Staaten wurden Genetiker verfolgt, die dem Dogma nicht folgten. Eigentlich nichts Besonderes: auch heute werden in der BRD Menschen für 3,5,7,12 Jahre ins Gefängnis geworfen für gewaltfreie Äußerung einer wisse3nschaftlichen These, einer Meinung, die staatlich aufgestellten Dogmen widersprechen. Jährlich werden weit mehr als 10.000 solche Verfahren abgewickelt und hohe Strafen ausgesprochen.

Wow, danke für die umfangreiche Antwort! Ich hätte es wohl nicht hier rein geschrieben, wenn ich es in meinen Unterlagen irgendwo gefunden hätte!!!

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Das ist eine sehr gute Aufgabe. Die Antwort ist relativ einfach: Die darwinistischen Prinzipien galten ja schon bevor sich überhaupt Lebewesen auf der Erde entwickelt haben. Eines davon lautet, dass zwischen biologischen Formtypen, so einfach sie auch immer gebaut sind, immer ein Wettbewerb besteht um Lebensraum, Nahrung, Schutz vor ungünstigen Umweltfaktoren, höchste Teilungs- oder Fortpflanzungsrate und 'Konservierung' in irgend einer Zwischenform bei lebensfeindlichen Außenbedingungen, die nur periodisch auftreten. Da nun heutzutage praktisch alle Lebensräume, die überhaupt von lebenden Systemen besiedelt werden können, d.h. alle sog. "ökologische Nischen" schon besetzt sind mit Organismen, die Millionen Jahre Zeit hatten, um sich an genau diesen Lebensraum optimal anzupassen, hat kein "Neuer", der natürlich zunächst einmal völlig unspezialisiert ist, irgendeine Chance dagegen zu bestehen. Als in den Urozeanen alle 'Typen' kaum spezialisiert waren, war eine 'wilde Evolution' in alle möglichen Richtungen möglich. Die ökologischen Nischen waren ja noch unbesetzt. Aber heute ist dieser Zustand nicht mehr gegeben ---bis auf eine Ausnahme: vulkanische Inseln. Bei ihnen startet alles mehr oder weniger vom Punkt Null, weil auf der Lava, solange sie glühte, ja sicher noch kein Makromolekül bestehen konnte. Aber wir haben natürlich zu früh frohlockt, denn letztlich werden durch die Gischt Kleinlebewesen aus dem Meer aufs Land getragen; sehr bald werden auch Pflanzensamen durch die interkontinentalen Windsysteme herübergedriftet werden; und die Bakterien sind natürlich auch schon mit den Stürmen und dem Regen da. Aber immerhin, trotz dieser 'Verfälschungen' können die Biologen doch in bescheidenem Umfang gewisse 'Laborbedingungen' der jungen Erde für ihre Fragestellungen nutzen.

Auch sehr hilfreich! Danke!

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Darwin und Lamarck waren doch keine langbeinigen Storchenvögel. Und Fliegen ohne Flügel gibt es gar nicht. Das sind Laufen. Und ausserdem ist auch heute noch Leben wie auf der Urerde möglich, aber Geschichte wiederholt sich nie. Das sind ja unglaublich blöde Hausaufgaben.

Ja, unglaublich blöd und soooooooooo langweilig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Evolutionstheorie - Ist Mensch eine weitentwickelte Zellkolonie?

Hallo zusammen,

Evolutionstheorie - Ist Mensch eine weit-entwickelte Zellkolonie?

in mir kam gerade die Frage auf, ob es möglich ist, dass die Menschen das Ergebnis einer Jahrmillionen langen Entwicklung von Zellkolonien sind. Denn genau wie bei Einzellern die sich zu Kolonien zusammenschließen können und verbunden sind durch Zellplasma (beim Menschen entsprechend unsere Körper) finden Arbeitsteilung/Prozesse statt (beim Menschen beispielsweise die Organe).

Ein Beispiel für eine hoch organisierte Zellkolonie ist die Kugelalge Volvox, bei der schon eine enge Verbindung sowie Arbeitsteilung zwischen Zellen (Zelldifferenzierung) vorhanden ist. <- Geben tut es das ja schon bei anderen Zellen.

Die Tatsache, dass der Mensch Organe/Körperteile an andere Menschen weitergeben kann, lässt die Vermutung aufkommen, inwiefern der Mensch lediglich das Ergebnis von einer angesammelten Informationen und Anpassung der verschiedenen Variationen an Lebensbedingungen ist.

Meine Theorie stützt sich auf die Entstehungstheorie Charles Darwin und lässt für mich ganze neue Erkenntnisse und Gedankengänge zu.

Unter Berücksichtigung des menschlichen Bedürfnisses der Fortpflanzung lässt in mir eine weitere Frage aufkommen: Aus welchem Grund soll der Mensch veranlagt sein sich fortzupflanzen, wenn wir Erworbenes nicht weitervererben?

Um diese Lehre in einem Satz zusammenzufassen: Durch die Umwelt hervorgerufene Veränderungen – wie Kräftigung der Muskeln durch starken Gebrauch- können nach dieser Theorie vererbt werden. Lamarck erwähnte z.B. den Stelzvogel: „Da er vermeiden möchte, den Körper in Flüssigkeit einzutauchen“, sagte er, „erwirbt er die Gewohnheit, seine Beine zu verlängern und zu strecken“. Er behauptet die Gewohnheit die Beine zu strecken, macht sie länger und dies vererbt sich auch.

Ich bezweifele, dass der gesellschaftlich bekannte Sinn der Fortpflanzung der Sicherung unserer Renten dienen soll. :-D Daraus ist für mich durch aus denkbar, dass Charles Darwins Theorie gar nicht mal so abwegig ist. Des weiteren könnte auch so die Entstehung des Menschen, durch Zellteilung während der 9 Monate im Mutterleid zu erklären sein und dies beginnt mit einer Zelle, ausgestattet mit reichlich vererbten Informationen.

Das Ergebnis dieser Ansammlung und die Weitergabe dieser - SIND WIR!

Ein Indiz der sich in unserem Charakter wieder zeigt ist der, dass wir Menschen uns stetig weiterentwickeln/perfektionieren wollen (Beruflich/Materiell). Das Gleiche wie es vor Jahrmillionen unsere Zellen in anderer Hinsicht anfingen zu tun.

Ich freue mich auf eure Meinungen und mich interessieren besonders konstruktive Ausbauten der o. a. Theorie/These, aber auch genauso freue ich mich auf Contra-Argumente/Aspekte.

LG

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Hornissenvolk eingegangen: Mögliche Ursache?

Anfang August 2018 habe ich die letzte Hornisse aus einem Vogelnistkasten ausfliegen sehen. Den Kasten habe ich heute, 19.9. habe ich den Kasten geöffnet.

Das war schon eine Überraschung, eine während des Schlupfes gestorbene Hornisse zu sehen. Die geschlossenen Waben sehen auf den ersten Blick verpilzt aus, das ist aber nicht zutreffend. Darin befanden sich einige Larven in unterschiedlichen Entwicklungszuständen.

Erst Anfang Juli (!!) habe ich die ersten Hornissen ausfliegen sehen, d.h., dass die Königin erst im Juni eingeflogen ist, denn die Vogel- und Hornissenkästen habe ich täglich mehrfach beobachtet.

Für die späte Besiedlung habe ich ebenfalls noch keine Erklärung, denn eine Königin von 2018 kann es nicht gewesen sein, die fliegen erst jetzt Ende September aus.

Hat jemand eine Erklärung für diese späte Nestgründung, die auch so spät in dem naheliegenden Hornissenkasten stattgefunden hat. (s.u.)

Ein kleines Nest, das für die Entwicklung max. 2 Monate brauchte.

Was kann die Story zu diesem Bild sein? Gründe, warum ein Hornissenvolk eingeht, gibt es viele. Schlüpft hier eine Drohne, weil die Königin schon tot war und das Volk drohnenbrütig geworden ist wie ein großes Volk im letzten Jahr?

Dass dieses Volk von anderen Hornissen attackiert wurde, wäre mir sicher aufgefallen, obwohl es in 40m Entfernung ein weiteres Hornissenvolk in meinem Hornissenkasten lebt.

Wer sich für mehr interessiert:

Zum Vergleich dieses Horrnissenvolk in 40m Entfernung:

Dieses Volk ist zur genau gleichen Zeit in 2018 "gestartet" und der Nestbau in diesem 75cm hohen Kasten geht bis zum unteren Einflugloch, vor dem ebenfalls ein Wächter sitzt. Der kämpft mit den Fliegen!! :-)

Etwa 600 Ein- und Ausflüge finden hier pro Stunde statt! (10 und mehr pro Minute)

Die Fliegen riechen wohl die im Kastenboden abgelagerten gestorbenen Larven.

Und riskieren ihr Leben für den Schmaus ... das wars gleich für die Fliege. Das ging so schnell, dass ich selbst in Erwartung des Angriffs nicht schnell genug auf den Auslöser drücken konnte.

Scherzhafterweise habe ich das untere Loch Hornissenkäfereingang genannt, den gibt es sicher auch in diesem Kasten. Nur ist es erstaunlich, dass er den Weg unbeschadet in das Hornissennest findet, selbst durch den Haupteingang, aber die kleinste Fliege sofort verscheucht wird.

https://www.gutefrage.net/frage/was-ist-das-fuer-ein-kaefermal-sehen-ob-es-hier-experten-gibt--und-ich-hoffe-auf-neue-infos-zu-diesem-tier?foundIn=user-profile-question-listing

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Weil ich eine schulbescheinigung gefälscht habe muss ich jetzt 5000 € bezahlen?

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