Siegmund Freud - Vergänglichkeit?

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2 Antworten

Das ist eine hedonistische Herangehensweise. Wenn etwas Lust (oder Freude) hervorruft wird es das nicht ewig machen. Wenn alles ständig blühen würde, könnte ich keine Luust oder Freude daran empfinden. Es wäre nicht erwähnenswert. Auf die Freude oder Lust folgt dann der Ver-lust des ganzen (Herbst/Winter). Eine Frage der Balance.

Ich kenne das Buch nicht, aber ziemlich viele anderen Theorien von Freud.

Also hierbei kann ich ihm nur zustimmen, denn wenn alles unendlich wäre, wäre es gewöhnlich. Man gewöhnt sich sehr schnell an Dinge, über die man sich anfangs noch freute und nimmt sie kaum noch wahr. Wenn man sich aber dessen bewusst ist, dass alles ein Ende haben kann, genießt man viel bewusster.

finntjark 28.07.2011, 01:51

Ich finde, dass man bei diesem "Konflikt" sehr gut erkennen kann, wer Optimist und wer Pessimist ist. Optimisten werden die Schönheit des Momentes genießen, wogegen Pessimisten schon an die Zeit ohne die Schönheit denken.

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sikmo13 28.07.2011, 02:15
@finntjark

Wobei man folglich auch ein kleines Stück Pessimist sein muss, um sich dessen bewusst zu werden und dann die Schönheit zu genießen.

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