Siebdruck mit Plastisolfarbe auf Transferfolie - wie richtet ihr das passgenau aus?

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2 Antworten

Also.. die erste Antwort war schon ganz OK... ABER.... Du musst erstens die Plastisolfarben OHNE Ofentrocknung ineinander drucken... also bevor Du das ganze mittels Hot-melt puderst.... 

2. Die passermarken sind auch soweit OK... Coreldraw zum Beispiel hat diese Funktion bereits integriert.... Lege ALLE farben in Corel als Pantone Ton an... dieser wird als Sonderfarbe dann gedruckt... Wenn du Deine Filme selbst machst... rechne mit min. 5/10 mm Überlappung.... Drucke die hellste Farbe als erstes und BLACK als letztes... damit überdruckst Du alle möglichen Stöße (wenn im Motiv möglich ; Beispiel: Donald Duck) Zum Schluss solltest Du wissen, dass Plastisolfarbe wie Wilflex über IR trockung mit ca. 250 - 300 ° Celsius kurz getrocknet werden muss... wir haben das aber noch für bessere Haftung mit Hot-Melt pulver "bestreut", trocknen lassen.. abgeschüttelt und abgekehrt... hält dann ewig....

Noch was zu guter Letzt: WEICHSPÜLER ist GIFT für Plastisole und zerstört bei der ersten Wäsche bereits die Strucktur der Farbe... Unbedingt einen Waschhinweis hinzufügen!!

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Dafür druckt man sogenannte "Passermarken" (dünne gekreuzte Striche) in zwei diagonal gegenüber liegenden Ecken mit. Die Siebe für die nachfolgend zu druckenden Farben enthalten ebenfalls solche Passernarken und werden dann anhand dieser ausgerichtet.

Außerdem müssen die Farben beim Siebdruck einander überlappen. Dazu werden die Umrisse der zu druckenden Formen minimal größer gemacht (die Überlappungen werden "Überfüller" genannt).

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