Sie wollte nicht, dass ich sie im Krankenhaus besuche (Freundin schwanger und frühzeitige wehen)?

11 Antworten

Schwierige Situation. Ich kann dich verstehen. Es ist super, dass Du den Schritt auf sie zu gemacht hast. Das war auf jeden Fall richtig. (Schule schwänzen natürlich nicht..) 

Bei euch kommt einiges zusammen. Ihr seid sehr jung, müsst von heute auf morgen erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Das ist alles andere als leicht. Dazu kommen jetzt noch die vorzeitigen Wehen. Damit kämpfen auch erfahrene Eltern. Das macht Angst und große Sorge.

Deine Freundin ist mit ihren Nerven am Ende. Angst vor der Zukunft, Sorge ums Kind, wahrscheinlich auch, ob ihr zusammen bleibt oder ob sie alleine da steht. Dazu die ganze Hormonkiste. Das ist schon ein Päckchen.

Du stehst aber zu ihr, machst dir Gedanken und bist auch bereit Verantwortung zu übernehmen. Chapeau. Das bekommen lange nicht alle sehr jungen Väter hin.

Ich würde dir weiter zu Geduld und Verständnis raten. Nicht einfach, ist mir klar. Auch du wirst Ängste haben und sie benimmt sich ja auch nicht gerade vom Feinsten. Nichtsdestotrotz geht es einfach um viel mehr als um Schulhofgerangel.

Vielleicht schreibst du ihr (Brief?), dass du erst mal nicht kommst, weil sie dich ja nicht sehen will. Das Türen knallen (...) tut dir leid. Aber sie kann sich sicher sein, dass du immer für sie da sein wirst. Auch für das Baby. Das auch du dir Sorgen machst und gerne an ihrer Seite sein würdest. Mehr nicht.

Ich wünsche euch und dem Baby alles Gute.

Naja, wenn ihr beim letzten Mal einen Streit hattet, dann ist der ja sicher noch nicht bereinigt. Und dann kommst du vorbei und tust, als ob nichts wäre. Sie ist halt noch sauer auf dich. Evtl. verständlich. Zudem ist sie schwanger und die Hormone spielen verrückt und sie macht sich sicher große Sorgen um das Baby. Das alles lässt einen schon mal ein wenig angespannter sein als im normalen Zustand. Schreien, Türen schlagen und wegrennen ist aber sicher nicht das Beste in diesem Zustand.

Vielleicht machst Du Dir einmal bewusst, dass Deine Freundin Angst hat.

Denn kommt es zu einer Frühgeburt, ist es nun einmal nicht so selten, dass ein solches Kind Behinderungen zurückbehält.

Schicke Ihr ein paar freundliche mutmachende Zeilen und sage ihr, dass Du für sie da bist, wenn sie Dich braucht.

Egal wie - ihr habt Euch im Interesse Eures Kindes gefälligst zusammenzureißen.

Ein Kind braucht Eltern - aber nicht 2 Pseudoerwachsene, die sich ankeifen!

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