Sie planen einen Kaiserschnitt in der 28. Schwangerschaftswoche!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Baby hat heutzutage frühestens ab der 24. SSW eine Überlebenschance. Das gilt auch bei der frühzeitigen Entbindung.

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Da die Schwangere, wie von Dir beschrieben, bereits eine Todgeburt hinter sich hat und auch das jetzige Ungeborene durch die Unterversorgung keine weitere Überlebenschance auf Dauer hätte, wird der Rat der Ärzte schon fachgerecht und bedacht sein.

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Auch wenn die Schwangere die Wahl hat, dass Kind via Liegeschwangerschaft und Beobachtung im Krankenhaus weiter zu tragen, bleibt das erhöhte Risiko. Da kann jede Sekunde entscheiden! Denn die Unterversorgung und somit das Risiko, auch dieses Kind zu verlieren, bleibt!

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Sicher mag es für die Mutter nicht schön sein, ihr Kind in einem Brutkasten heranwachsen zu sehen, sollte es frühzeitig zur Welt gebracht werden. Aber so sind die Chancen der lebensrettenden Maßnahmen um ein vielfaches höher und für das Kind selbst stabiler.

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Ich an ihrer Stelle würde mich also zu der Entbindung in der 28. SSW entscheiden. Wie gesagt: Das Kind hat so reale Überlebenschancen und optimale Versorgung. Ich hätte bei einer Entscheidung dagegen, viel zu sehr Angst, dass Kind wieder zu verlieren. Durch die Unterversorgung ist ja nicht nur das Risiko einer Todgeburt voraussehbar, sondern müssen auch Schäden bzw. Behinderungen in Betracht gezogen werden, weil das Kind nicht die Versorgung im Mutterleib erhält, die es benötigt.

Hey, mein kleinster Sohn war ebenfalls unterversorgt,dadurch entwickelte er sich im Mutterleib nicht mehr weiter.Er wurde in der 27. Woche geboren und hatte nur das Gewicht das er schon in der 23. haben hätte sollen. Er wog 590 gramm. Ich müsste auch mehrere Tage angeschlossen liegen,es kamen Ärzte die mir sagten, das mein Kind aufgrund der schlechten Entwicklung wahrscheinlich nicht überlebensfähig , schwerst behindert oder blind sein wird.Ich weinte nur noch und bat um einen würdigen Abschied wenn es soweit ist. Doch mein Sohn kam zur Welt und kämpfte, diese Kinder haben mehr Willen zu Leben als so manch Erwachsener.Er wurde 4 Monate im Krankenhaus versorgt,nun ist er knapp 2 Jahre und wiegt 8 Kilo,er ist zwar in der Entwicklung hinten(krabbelt)aber alles kommt nach und nach,beim einen früher beim anderen später.Mein erster Sohn war voll ausgetragen und wog bei Geburt nur 1560 g er ist mittlerweile 11 Jahre.Wenn die Natur es will dann kann man es nicht beeinflussen,wir haben unser drittes Baby auch verloren aber man muß positiv gestimmt sein.Die Entscheidung muss ganz allein deine Freundin fällen,ist sie positiv eingestellt überträgt es sich auf das Kind.Ich habe während unseres Klinikaufenthaltes Babys mit 350 g gesehen und sie haben überlebt.Auf unserer Geburtskarte vom Krankenhaus stand geschrieben: " Eltern können auch noch so gute Piloten sein, doch ab und zu will es so geschehen das man die Führung abgeben muß" !!!! Sei es an die Ärzte oder das Kind

Ich wünsch euch alles Liebe und Gute und würde mich freuen was über den Ausgang der ganzen Sache zu hören

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Danke für deine Geschichte. Sie sind jetzt so weit, dass die Geburt nochmal um eine Woche verschoben wird, vielleicht geht es ja doch noch etwas länger...

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...nur weil die erste Schwangerschaft so tragisch geendet hat? - Nein, weil wie du schreibst, anscheinend irgendwas nicht stimmt und das Kind nicht genügend versorgt wird. Wie kann man denn da übervorsichtig sein? Gerade durch die traurige Erfahrung sollte das doch jetzt in ihrem Sinne sein. Irgendwie unlogisch oder einfach zu spät für mich.

Sind eure Schwiegermütter auch so besserwisserisch (wenn man es so nennen kann)?

Meine Schwiegermutter ist seit der Geburt unsere Zwillinge genau wie meine Mutter richtig besserwisserisch und auch unverschämt/beleidigend.

Sie hat mir z.B. straffende Bodylotion in die Klinik gebracht mit dem Wortlaut "Hab dir etwas mitgebracht damit du bald wieder ansehnlich für meinen Sohn bist." und heute wieder als sie zu besuch in der Klinik war und gerade die Kaiserschnittnarbe kontrolliert wurde. Durfte mir da anhören, dass mein Mann sich davon angewidert fühlen müsste.

Bei den Babys das selbe Spiel... die Größere von den 2 ist ja so goldig und die Kleinere ein Alien.

Das ist sowas von verletzten und ich habe sie heute rausschmeißen lassen.

Ändert sich das wieder oder muss ich damit jetzt mein ganzes Leben lang klar kommen? Wie war das bei euch?

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