Sie kehren zu denn Mann wieder zurück der sie Jahre lang beschimpft und geschlagen haben?

5 Antworten

Es handelt sich hierbei um eine Konditionierung. Diese kann sogar so weit gehen, dass das Opfer ein Lustempfinden im Zusammenhang mit den Straftaten empfindet. 

Wenn ich recht erinnere, war es 2002, als der Deutsche Psychiatriekongress in Köln tagte. Auf diesem Kongress war ein titeltragender Soziopath aus USA eingeladen, welcher seinen Kollegen in einem Vortrag aufzeigen sollte, wie Traumapatienten genau dieses Lustempfinden antrainiert werden kann als sogenannter Psychotherapieerfolg. Sein Vortrag war überlaufen. 

Ein Psychiater und Psychotherapeut hatte deswegen die Staatsanwaltschaft benachrichtigt. Immerhin geht es hier um Missachtung einiger Grundgesetzartikel. Die Staatsanwaltschaft sah keinen Handlungszwang. Dafür wurde der Fachmensch von seinen Kollegen massivst bedroht. 

Solche Geschehnisse können nicht durch die Eröffnung eines Museums der NS-Geschichte der deutschen Psychiatrie geheilt werden. Diese fand einige Jahre später statt. 

Das psychiatrische Gutachten ist oft entscheidend vor Gericht. Es entscheidet über die Glaubwürdigkeit des Opfers, über die Frage, ob die von Chirurgen attestierten Körperverletzungen als selbst zugefügt oder als Körperverletzung bewertet werden können durch ein Gericht. 

In der Folge entscheidet es darüber, ob den Opfern auch nur Grundsicherung in irgendeiner Weise zuerkannt wird, ,also Hilfe, um aus dieser Situation dauerhaft erlöst werden zu können. 

Weiter beeinflusst,natürlich, so ein psychiatrisches Gutachten die Haltung der Gesellschaft gegenüber dem Opfer. 

Psychiatrie ist hier also Verbrechensanwalt. Der Grundgedanke des NS-Regimes lässt grüßen.

Meistens sehen diese Frauen in dem Mann immernoch dieses "er ist garnicht so". Sie glauben fest daran, dass er sich ändert und glauben an die "Liebe" zwischen den beiden.. Oft haben sie auch ein Trauma davon und fühlen sich aus irgendeinem Grund "schuldig" , dass er sie schlägt.

Weil insbesondere Traumatisierung mehr bindet als jede positive Beziehung.

So erklärt sich auch das Stockholm-Syndrom.

Siehe hierzu auch Bindungsforschung, Traumaexperten wie Michaela Huber usw.

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