Sie ALG II, ich gutes Einkommen. Bekommt sie weiterhin Grundsicherung wenn wir zusammenziehen?

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6 Antworten

Sie ALG II, ich gutes Einkommen. Bekommt sie weiterhin Grundsicherung wenn wir zusammenziehen?

Maximal ein Jahr würde das gehen, dannn spätestens werdet Ihr als Bedarfsgemeinschaft angesehen.

Durch eine Mieterhöhung kann die Wohnung nicht mehr vollständig vom Amt bezahlt werden.  Wenn sie ihre Wohnung behalten will, müsste sie 70€ zuzahlen! Eine kleinere Wohnung steht in unserem Ort nicht zur Verfügung. 

Das Jobcenter muss erst mal einen Bescheid schicken in dem steht, dass die Mietkosten zu hoch sind und dann hat sie 6 Monate Zeit sich angemessenen Wohnraum suchen.

Gibt es den nicht und man kann beweisen, dass man sich um angemessen Wohnraum bemüht hat, kann es sein, das das Jobcenter weiterhin die Miete der bisherigen Wohnung teilt.

Wenn man sich liebt , dann sollte man zusammenziehen und dann wäre es mir absolut egal ob mein Einkommen angerechnet wird.

Warum bekommt sie Geld vom Jobcenter, kann sie nicht arbeiten?

Vielleicht zumindest auf 450 € Basis.

Du musst  dein Einkommen angeben und es kann gut sein das wenn ihr drüber kommt sie nichts mehr bekommt, oder wesentlich weniger. 

Ihr seid ein Paar .. ihr wollt zusammen leben .. dann müsst ihr auch zusammen wirtschaften. 

Zu unterscheiden ist eine Wohngemeinschaft (jeder für sich) und eine Bedarfsgemeinschaft (Zusammenveranlagung).

Wenn sie bei Dir einzieht, werdet Ihr beide wie ein Ehepaar behandelt und zusammen veranlagt.

Einzige Möglichkeit: Sie zieht bei Dir mit einem Untermietvertrag ein und Ihr bildet eine Wohngemeinschaft - also getrennt von Bett und Kühlschrank.

Will sagen: Die Wohnung muß groß genug sein, daß jeder von euch ein eigenes Schlafzimmer hat. Wohnzimmer, Küche und Bad werden dann geteilt und das muß für das JobCenter beweisbar und nachvollziehbar sein. Dabei ist mit unangemeldeten Besuchen von Außendienstmitarbeitern des JC zu rechnen. Die muß man zwar nicht reinlassen, aber das wird dann eben zur Folge haben, daß die einfach kürzen, weil die davon ausgehen, daß ihr in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammenlebt.

Also händchenhaltenerweise aus dem Haus gehen oder sich knutschend in der Öffentlichkeit verabschieden ist dann nicht mehr! Denn es werden auch dreist die Nachbarn ausgefragt oder ein "netter" Nachbar meldet Euch beide beim JC. Hat's alles schon gegeben.

Würde ich mir an Deiner Stelle gut überlegen, denn wenn so etwas rauskommt, dann seid Ihr beide wegen Sozialbetrugs dran.

Natürlich nicht - warum sollte der Steuerzahler Euer zusammenziehen finanzieren?

Maßgeblich wird dann das Haushaltseinkommen sein und nur wenn es durch 2 geteilt zu gering wird, gibt es einen Ausgleich

Eure Einkommen werden dann zusammengerechnet, da ihr in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt. Je nach dessen Höhe bekommt sie weniger bis nichts.


normalerweise zahlt das Amt nach qm...Einzelperson glaube 38qm...

wenn ihr zusammenzieht, kann es sein, dass sie gar nichts mehr bekommt, wenn du gut verdienst.

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