Sicherungsautomaten

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7 Antworten

damit du hier mal einen ordentlichen überblick bekommst:

die zahl ist die nenngröße. bei normalen sicherungsautomaten sind übliche nengrößen:

6, 10, 13, 16, 20, 25 und 32 A. der buchstabe davor ist die soggenannte charakteristik:

heute gebrächlich sind B, C, D und E. wobei E eher selten ist. die findetn man dann meistens bei den selektiven hauptleitungsschutzschaltern (SLS oder SH schalter)

die charakteristik sagt etwas über die kurzzeitige überlastbarkeit des magnetischen auslösers aus. die thermische auslösekomponente ist bei B, C, D und E automaten gleich.

genauere infos findest du bei wikipedia oder auf den websites von ABB. da sind die auslösekennlinien schön in diagramme gefasst.

ach ja, ganz wichtig ist das kurzschlussschaltvermögen. meistesn 10, manchmal auch 6 KA (Kiloampere) diese zahl gibt an, bis zu welchem Strom der Automat sicher den stromkreis gerennt bekommt ohne dass der lichtbogen stehen bleibt.

lg, anna

Der Buchstabe vor der Zahl gibt an, ob die sicherungen träge oder schnell reagieren genaueres müßtest du in deinen Lehrbüchern finden

danke dir

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Das lernst Du doch noch im Betrieb ;-)

Die Buchstaben stehen für die "Geschwindigkeit" der Auslösung (flink, mittel, träge etc.) und die Ziffern für den maximalen Strom resp. Belastbarkeit des Kreises(also 16 Ampere)

dir dank ich natürlich auch ja aber ich sollte es erstmal selber herausfinden aber finde nix aber is so oke dann :)

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Die Zahl ist der Nennstrom, der Buchstabe steht für die Auslösecharakteristik. Je "kleiner" der Buchstabe, desto träger reagiert der Automat.

Bei einer Überlast dauert es einige Zeit, bis die Instalation überhitzt und Schaden nimmt. Daher kann der Strom einige Zeit fliessen ohne dass irgendwas schlimmes passiert. Im Haushalt werden "C" Automaten verwendet da eine Hausinstalation mit vielen Klemmen und Abzweigungen ziemlich empfindlich ist.

Größere Maschinen sind in der Regel mit einem starken Kabel ohne Abzwegungen angeschlossen. Da aber Motoren locker den 10-fachen Strom beim anlaufen ziehen, muss man bei sehr großen Motoren trägere Automaten verwenden. Nur so kann der Motor anlaufen ohne die Sicherungen auszulösen. Beim Anlaufen kann die Zuleitung warm werden, kühlt aber wieder ab wenn der Motor auf Nenndrehzahl kommt. Dauert das Anlaufen zu lange, so löst der Automat aus um die Zuleitungen zum motor zu schützen. Für den Motor kann es aber zu spät sein, den schützt man mit sogenannten "Motorschutzschaltern" die extra auf die größe des Motors abgestimmt sind. Die Sicherungsautomaten dienen rein zum Leitungsschutz.

Ein C-16 Sicherungsautomat wie er im Haushalt verwendet wird hält bei 20A Belastung etwa 5 bis 10 Minuten bevor er auslöst. Bei 16A oder weniger hält er unendlich lange, daher die "16" in der Spezifikation.

Tatsächlich sind in eimem Sicherungsautomaten zwei Auslöser verbaut. Ein Elektromagnet der bei extremen Strömen (Kurzschluß) sofort auslöst und ein Heizwiderstand der je nach Last und Umgebungstemperature mehr oder wenigter heiß wird. Der Heizwiderstand simuliert im kleinen wie warm die Instalation wird. Ab einer bestimmten Temperatur wird ausgelöst und der Strom unterbrochen. Der E-Magnet löst erst bei mehr als dem 10-fachem des Nennstroms aus. Der Heizwiderstand löst erst nach einer Weile aus die von der Überlast abhängt.

Hallo

die zahl ist die Amperegröße was der Automat ab kann und das B ist normal standard für Wohnungsbau Es gibt noch den C und den K diese Buchdstaben bezeichnen die Trägheit des Automaten (wie schnell er auslöst)

Ich geb dir mal 2 Begriffe mit denen du alle weiteren Infos finden wirst.

"Sicherungsautomaten" heißen Leitungsschutzschalter und der Buchstabe steht für die Auslösecharakteristik.

Wiki hat da einiges auf Lager.

Dein Geselle wollte Dich nur mal daran erinnern, dass es Lehrbücher, Kataloge, Wiki und und gibt. Unter Sicherungskennlinien findest Du, was Du brauchst.

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