Sicheren Job kündigen wegen mangelnder Förderung und Perspektive?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

An deiner Fragestellung vermisse ich Eines: Hast du einen besseren Job an der Angel oder nicht? Das wäre für mich die entscheidende Frage. 

Wenn ja, musst du dir darüber im Klaren sein, dass jeder Wechsel das Risiko des Scheiterns mit sich bringt. Ob du dieses eingehen willst, musst du letztlich selbst wissen. Ich kenne viele Leute, die sich durch einen Wechsel verbessert haben und auf der Karriereleiter nach oben klettern konnten. 

Ich habe aber auch Misserfolge gesehen. Vor einigen Jahren hat sich bei uns hier im Ort ein Mann auf dem Dachboden erhängt, weil der den Anforderungen seiner neuen Stelle nicht gewachsen war und in der Probezeit gefeuert wurde. 

So oder so, wenn du wechselst, musst du das Risiko einkalkulieren, dass es schief gehen könnte. Du musst Chancen und Risiken gegen einander abwägen und die für dich richtige Entscheidung treffen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mein Job ist so sicher wie das eines Beamten.

Das wage ich zu bezweifeln, viele als sicher bezeichnete Arbeitsplätze wurden in der Vergangenheit schon durch Übernahme, Fusion oder Aufgabe des Standortes (Beispiel Opel Bochum) wegrationalisiert, das kann auch in der Zukunft passieren...

Und meine Rente ist durch eine betriebliche Altersversorgung sicher.

Naja, den berühmten Ausspruch von Norbert Blüm: "Die Rente ist sicher" hat er längst zurückgenommen, denn keine Rente ist sicher.

Woran liegt es, dass bei deinem Arbeitgeber eine Karriere für dich ausgeschlossen ist? Du schätzt dich doch selber als "unterfordert" ein und möchtest Karriere machen, warum bist du denn dann nicht längst Gruppenleiter? Frag dich das doch mal kritisch...

Wie kann ich meinen Wunsch nach Veränderung rechtfertigen, damit ich kein schlechtes Gewissen habe?

Was muss man denn da rechtfertigen, du allein bist für dich und deine Zukunft verantwortlich, nicht die Anderen. Schlau ist, sich auf eine bessere Stelle zu bewerben, ohne vorher gekündigt zu haben, anders herum wird es mühsamer.
Also: mach was du für richtig hälst, eine berufliche Veränderung schadet oftmals nicht, im Gegenteil, es kann den Horizont erweitern....nur später nicht anderen die Schuld geben und hinterher jammern.

Wenn es danach geht, sollte jeder Hartz-IV-Empfänger glücklich sein, da es ihm tausend mal besser geht als jemand in Äthiopien.

Ich sehe keine sinnvolle Verknüpfung zwischen deiner Frage / Situation und dieser Aussage, deshalb kommentiere ich den Satz auch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde den Job auch nicht kündigen. Hast du Familie dann schon mal gleich gar nicht. Bist du allein such dir nen Job der dich glücklich macht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?