Sich weigern vor der Klasse aufzutreten, Berufsschule, Ängste?

9 Antworten

Ich kann dein Problem zu gut verstehen. Mir ging es auch einmal so, dass ich unglaublich aufgeregt war und dadurch nicht präsentieren konnte.

Es ist mir klar, dass das hier keine direkte Antwort auf deine Frage ist, allerdings würde ich dir mit dem Folgenden gerne helfen :)

Bei mir war es so, dass nach solch einem missglückten Vortrag der Lehrer auf mich zukam und mir anbot, dass ich kleine Kurzvorträge halte. Also dass ich einfach einen kleinen Vortrag vorbereite, mit ihm eine bestimmte Zeit ausmache (wir haben das dann immer in der Pause gemacht), mir ein paar Freunde schnappe und dann den Vortrag präsentiere.

Ich habe also ein paar ein paar Dinge gesucht über die ich reden kann - es ist ja eigentlich ziemlich egal was, hauptsache man hat etwas zum präsentieren ;) Z.B. habe ich 1 zu 1 Inhalte von dem YouTuber MrWissen2Go genommen, meinen kürzlich in Deutsch geschriebenen Essay vorgelesen oder Vorträge die in anderen Fächern anstanden sozusagen "Probevorgetragen".

Das ganze hat mir enorm geholfen. Jedes Mal konnte ich freier sprechen, und es war von daher gut, dass ich die Vorträge einfach vorbereiten konnte, wenn ich mal ein bisschen Zeit hatte und der Druck im Vergleich zu sonst nich da war.
Mein Lehrer hat mir jedes Mal Tipps gegeben was ich wieder verbessern kann. Auch meine Freunde haben mich sehr unterstützt und mich auch nie ausgelacht, als ich am Anfang noch total stotternd vorne stand und Atemprobleme bekommen habe.

Also, mein Tipp an dich: Geh doch mal auf einen möglichst vertrauenswürdigen und kompetenten Lehrer zu, und frag ihn, ob er sich immer mal wieder über eine Pause die Zeit nehmen würde, sich das Ganze anhören würde und dir Tipps geben kann. Ich bin mir sicher, dass das klappt! Mir macht das Präsentieren mittlerweile echt Spaß :)

Noch kurz zu deinem eigentlichen Problem: Gekoppelt mit der Frage oben, wenn du auf deinen Lehrer zugehst und ihm sagst, dass du enorme Probleme hast vor der Klasse zu stehen und ihm gleichzeitig sagst, dass du durch solche Vorträge versuchst dich zu verbessern (entweder bei diesem Lehrer oder auch bei einem andern), kann ich mir vorstellen dass er dich bei diesem Vorträg vorerst außen vorlässt.

Ich hoffe für dich dass du das vielleicht ausprobierst und tolle Fortschritte machst, denn letztendlich ist es keine Lösung, sich dauerhaft davor zu drücken (wie ich es auch getan hatte) - du musst sicherlich noch mehr Vorträge halten und außerdem hilft es enorm, wenn es einem keine Probleme bereitet vor einer größeren Gruppe zu reden.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg! Wenn du willst, kann ich dir gerne noch ein paar von den Tipps, die mir mein Lehrer gegeben hat weitergeben.

LG AnnA :)

Lieber Murphy921

Ich kann mit dir fühlen. Hatte die gleichen Probleme, wenn wohl nicht ganz so dramatisch. 

Ich denke aber nicht, dass sie dir das erlauben werden. Auch das Argument mit den Menschenrechten wird wohl nicht ziehen... Natürlich kannst du versuchen ihm deine Situation darzulegen, meiner Erfahrung nach wirst du aber wohl kaum auf grosse Empathie stossen. 

Die Schulen nehmen sich ja zur Aufgabe ihre Schüler auf das Leben vorzubereiten, und dazu gehört halt auch vor anderen Leuten offen sprechen zu können. Ich dachte auch immer Vorträge sind nur in der Schule üblich. Da hatte ich mich aber schwer getäuscht. Mit Vorträgen und ähnlichem wirst du dich dein Leben lang rumschlagen müssen (Vorstellungsgespräche, etc.). Als ich das realisiert hatte wurde mir bewusst, dass ich mich nicht ständig davor drücken kann. 

Mein Rat an dich ist also, dass du dich möglichst gut auf solche Aufträge vorbereitest. Übe mit Leuten die dir vertraut sind. Niemand kann von Anfang an gut vortragen. Das braucht Zeit. Mach dir nicht zu viel Sorgen.

Mir half immer der Gedanke, dass ich in meinen Themen der Experte bin und die Zuhörer "nichts zu melden" haben. 

Übe vorzutragen, dann kommt dann auch das Selbstvertrauen dazu! Besser du überwindest dich jetzt in der Schule dazu wo es nur um Noten geht und kannst es später besser, wenn es wirklich wichtig ist.

Was ist das größere Problem - dich vor dem Direktor `bloßzustellen´ oder die fünf Minuten vor der Klasse zu überstehen und danach eine gute Note einzusammeln?

Egal was du für eine Ausbildung machst, vor solchen Situationen wirst du immer wieder stehen, solche Herausforderungen annehmen, dich ihnen stellen müssen.

Betrachte es als Übung (was es ja auch ist) und Vorbereitung auf später. Wenn du dich gut vorbereitest, fachlich nichts schiefgehen kann, weil du das dafür nötige Wissen verinnerlicht hast, schaffst du das auch. Programmiere dein Mindset entsprechend, stelle dir vor, du erklärst die Thematik guten Freunden, bringst das entsprechende Thema so rüber, dass sie es verstehen und du wirst dich wundern, wie schnell fünf Minuten vorbeigehen können.

Mach dir auch klar, was im schlimmsten Fall passieren kann. Gut du kannst eine schlechte Note bekommen (die du wen du dich weigerst, auf jeden Fall bekommst), aber du wirst weiterleben, es wird dir niemand den Kopf abreißen und wenn es doch besser, oder sogar gut läuft, hast du eine gute Note und, was für dich ganz persönlich fast sogar noch wichtiger ist, ein gutes Stück mehr Selbstbewusstsein, gelle?

Kopf hoch, du schaffst das, musst `nur´ den Blickwinkel ändern, denke, wie gesagt, nicht nur daran, was schiefgehen könnte sondern konzentriere dich auf das Positive. In deinem Vortrag und in diesen 5 Min. bist DU dann der Experte, der allen Anderen etwas erzählen, ihnen neue Gesichtspunkte auf diesem von dir behandelten Themengebiet bieten kann. LG.

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