Sich Tieren und der Umwelt gegenüber vertretbar ernähren?

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6 Antworten

endlich mal ein Veganer der ÜBER den Tellerrand schaut. Davor verschließen die meisten Veganer die augen und glauben "Vegan ist immer gut". ALLE Produkte können schaden. Das schädlichste für die Umwelt ist der Ackerbau.

Jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn Lebensmittel ökologisch nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Nicht die Tierhaltung ist das Problem sondern der Ackerbau ist es. Durch Ackerbau wird Umwelt zerstört. Daher ist es egal ob wir uns vegetarisch/vegan ernähren können oder nicht wichtiger ist die Produktionsmethode ALLER Lebensmittel. In teilen Deutschlands ist z.b. der Grünlandumruch verboten weil ebene der Ackerbau zu schädlich für Umwelt ist. Der Bio anteil am Lebensmittelmarkt liegt bei 3-4% also werden auf umweltzerstörerische art und weise 96-97% der Lebensmittel produziert

umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/landwirtschaft-und-umweltschutz/

z.b. Palmöl ist Vegan und dafür wird massig Regenwlad abgeholzt. Obst und Gemsüe wie auch anderes Pflanzliches was in unseren breiten nicht wächst (Bananen, Avocado, manche Nüsse...) wird massig die Umwelt zerstört und Tiere leiden teils qualvoller.

Neun von zehn Früchten, die bei uns gegessen werden, stammen ursprünglich aus tropischen Regenwäldern oder werden heute in den Tropen angebaut. Wirkstoffe von Pflanzen aus tropischen Regenwäldern finden sich heute in jedem vierten Medikament wieder.

Die Schattenseiten des Quinoa-Booms

Vor allem in der Bio-Szene ist Quinoa ein beliebtes Nahrungsmittel, die Nachfrage steigt. Angebaut wird es in den Anden – dort sind darum das ökologische Gleichgewicht und die Ernährungssicherheit bedroht.

tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Die-Schattenseiten-des-QuinoaBooms/story/15201968?comments=1

Demeter Tofu-Bratgriller der Freiburger Firma Taifun untersucht: Das Ergebnis: ungenügend.

Spuren von Gentechnik, Pflanzenschutzmittel und Weichmacher

badische-zeitung.de/freiburg/tofu-von-taifun-oekotest-entdeckt-pestizide-und-weichmacher--40576211.html

Pflanzen wachsen schon lange nicht mehr wie es sich manche Veganer vorstellen in idyllischer Bauernhof Atmosphere sondern in Zuchtfabriken und Monokulturen mit massig Pestizden und Kunstdünger. Für Pestizide müssen Tierversuche durchgeführt werden damit es in Deutschland zugelassen wird.

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

Der Hund gilt als das ideale Versuchstier um Pestizide zu testen. Der klassische Versuchshund ist der Beagle, da er gutmütig, klein und handlich ist. Es werden aber auch Golden Retriever und andere Rassen verwendet.

aerztefuertierschutz.ch/index.html?id=40

Dies blenden die meisten Veganer einfach aus da sonst das Vegane Weltbild wackelt und vertäufelt nur das fleisch. Hut ab dass du weiter denkst informiere dich einfach mal wie Pflanzen angebaut werden. Google mal nach:

hors sol

umweltnetz-schweiz.ch/neuigkeiten/aktuelles/1482-hors-sol.html

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Kommentar von wickedsick05
21.11.2015, 23:45

Es ist möglich diesem ganzen zu entkommen. z.b. solidarische Landwirtschaft, selbst anbauen oder eben ein Bauer wo man weiss wie er Pflanzen anbaut. Allerdings hat Vegan wie du in meinem von ARD geposteten Video bereits gesehen hast einige nachteile. Tierischer Dünger ist nicht Vegan somit schädigt man entweder die Umwelt mit Kunstdünger oder eben mit Raubbau in der Bioveganen Landwirtschaft.

Das wichtigste ist Supermakrt komplett meiden wie auch industriell verarbeitete Lebensmittel denn diese enthalten KEINE ökologisch nachhaltig Produzierten inhaltsstoffe.

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" dass für viele vegane Produkte leider die Umwelt leidet. Ist das wirklich so?"

ja, das ist bei so ziemlich jedem Produkt so:

jedes Produkt muss erzeugt, ggf verarbeitet und transportiert werden.Die Frage ist also nicht ob es die Umwelt belastet, sondern wie sehr.

Und das ist etwas, das nur bedingt etwas mit pflanzlichen oder tierischen Erzeugnissen zu tun hat:  eine tropische Frucht die über die ganze Erde transportiertwird kann (hängt natürlich von Menge, Transportart usw ab) da eine negativere Billanz haben als ein Stück Fleisch oder Milch vom lokalen Bauer.

 Letztendlich kann man da nicht pauschalisieren und natürlich ist es auch ok mal etwas zu konsumieren, dass vllt eine nicht ganz so gute ökologische Billanz hat - die Menge machts halt:

Ist wie bei der Ernährung auch: ein Stück Schokolade oder 1 Glas Cola sind völlig vertretbar - wenn man es allerdings übertreibt ist es nicht mehr ganz so gut.

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Dein Bemühen ist doch schon viel....

Wenn du die Möglichkeit hast einen eigenen Kleingarten zu bepflanzen könntest du dich ein wenig Selbst versorgen oder dich z.B. in einem Obst und Gartenbauverein einbringen oder dich um Streuobstwiesen/Bäume kümmern. Dies alles kommt der Umwelt und ihrem Leben zugute.

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Ich lebe seit einiger Zeit vegan

toooooll

da es für mich nicht mehr in Frage kommt, dass Tiere für mein Essen leiden oder gar sterben müssen.

Wirst du nicht verhindern können. Eher im Gegenteil. Für den Anbau von Pflanzen sterben erheblich vieeeeel mehr Tiere als im Schlachthaus. Und durch Ackermaschinen und Pestizide ist das nicht gerade leidfrei. Da ist jede Schlachtung ein Klacks dagegen!

Das kann ich mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren.

Wenn du meinst...

dass für viele vegane Produkte leider die Umwelt leidet. Ist das wirklich so?

Ja na sicher. Oder denkst du pflanzliche Produkte wachsen einfach so? Für Ackerbau muss Land umgebrochen werden. Baden-Württemberg macht es richtig. Bei denen herscht schon ein Umbruchverbot für Grünland! Grünland ist für Tierfutter da und nicht dafür um es Umzubrechen. Das zerstört das Ökosystem dort und viele Tiere/Pflanzen/Pilze verlieren ihre Heimat.

Ist der Umweltschaden bei veganer Ernährung kleiner oder letztendlich sogar größer als bei Mischköstlern?

Das kann man weder so noch so erfassen. Vegan ist ein Wohlstandsphänomen. Veganer werden durch die Gesellschaft mitgeschleift, da man nun mal nirgends auf der Welt nur vegane Produkte herstellen kann. Das geht nicht, da sonst der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist. Bzw. in einigen Ländern mit Steppe ist es schon gar nicht möglich. Da ist Tiernahrung ganz weit oben. Diese Länder sind teilweise auf große Importe angewiesen. Würde man da jetzt vegan leben, müssten die noch mehr pflanzliche Nahrung importieren. Und die muss ja irgendwo anders angebaut werden. Mit dem zusätzlichen Problem, dass die Erträge erheblich sinken! 80dt/ha Getreide oder 450dt/ha Kartoffeln ohne Tierdung ist unmöglich.

In diesem Fall würde eine vegane Ernährung die Umwelt erheblich mehr belasten. Und in spätestens 10 Jahren ist jedes Feld tod, da man ihnen jeglichen Nährstoff entzogen hat. Dann bewohnt das dort kein einziger Wurm mehr, was wichtig ist für Humus!

Meine Frage wäre jetzt, wie ich eine Ernährung anstreben kann, die sowohl den Tieren als auch der Umwelt zugute kommt bzw. ob das überhaupt möglich ist?

Das ist, ob du es nun verfolgst oder nicht, ob du es magst oder nicht, ob du es glaubst oder nicht, nun mal nur mit Mischkost möglich. 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist nuuur für Tierfutter geeignet. Der Mensch ist ein Allesfresser und da muss er sich auch dementsprechend in die Natur einpflegen.

Mir ist klar, dass ich nicht alles Leid verhindern kann aber ich möchte wenigstens meinen Teil dazu beitragen, mich also möglicht tierfrei und umweltfreundlich ernähren.

Umweltfreundlich und Vegan schließen sich einander aus.

  • Denn vegan trägt kein bisschen zur biologischen Düngung bei. (Veganer nutzen aber dennoch deren Erzeugnisse).
  • Und Grünland wird verschwendet.
  • Nebenprodukte wie Stroh, Melasse, Sojaschrot, Rapsschrot, usw. wird nicht verfüttert, sondern muss entsorgt werden
  • Vegan ist auf mehr Importe angewiesen. Wir haben jetzt schon nur einen Selbstversorgungsgrad von 40% Gemüse und 18% Obst. Getreide ist bei 115%, Fleisch bei 120% und das Tierfutter bei 92%. Veganer brauchen also viel mehr Importe.

Zusammengenommen ist vegan nicht umweltfreundlicher. Im Gegenteil: Eine vegane Landwirtschaft funktioniert nicht für 80mio Deutsche bzw. 500mio Europäer. Für 7mrd menschen weltweit schon überhaupt nicht.

Willst du dich umweltfreundlich bewegen müsstest du auch das essen wofür du biologisch geschaffen bist: Mischkost. Oder du lebst vegan aus irgendwelchen ethischen Überzeugungen. Das abzuwägen musst du SELBST mit DEINEM Gewissen vereinbaren. Da kann ich und kein anderer dir helfen.

Ich lebe aus ethischen, gesundheitlichen und umweltfreundlichen Gründen mischköstlich!

Freundlichste Grüße
Omni

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Kommentar von youarewelcome
21.11.2015, 23:46

Ich stimme vollstens zu!

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Was du oft zuhören bekommen wirst " der soja anbau für tofu ist sehr extrem, schadet der Umwelt bla bla. Was diejenigen die dies behaupten nicht beachten ist das mind. 80% des sojaanbaus Futter für mastiere wird. Also für die die gehalten werde um "Produkte" für den Menschen zu produzieren. Also widerspricht sich dies um einiges. Ich hab sonst noch nie was davon gehört das der Veganismus der Umwelt schadet. Verlass dich auf deine Recherchen und nicht die die dir eingetrichtert werden :)

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Kommentar von wickedsick05
24.11.2015, 19:42

Was diejenigen die dies behaupten nicht beachten ist das mind. 80% des sojaanbaus Futter für mastiere wird.

doch das wird beachtet NUR macht das den Anbau von Soja für Tofu NICHT unschädlich... Monolkultur bleibt Monokultur da ist es VÖLLIG egal wer es konsumiert.

Ich hab sonst noch nie was davon gehört das der Veganismus der Umwelt schadet.

dann bist du sehr schlecht informiert...

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Ja, stimmt, der Umwelt ist das nicht zuträglich. Gesunde Mischkost mit Fleisch aus natürlicher Haltung und Gemüse vom Biobauern ist OK. Am besten von Höfen in der Nähe.

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Kommentar von Ursusmaritimus
21.11.2015, 17:57

Die einen sagen So und die anderen So.......zumindest solange die Mischköstler noch in der Überzahl sind gehen die Veganer als positiver Faktor durch.

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