Sich selbständig machen. Wie gehe Ich vor?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Guten Morgen zurück, ;)

ich will mal strukturiert vorgehen:

Gewerbeamt - prinzipiell ja (die sagen auch dem Finanzamt bescheid und die melden sich dann automatisch bei euch), es sei denn, ihr seid freiberuflich tätig (dann entfällt Gewerbesteuerpflicht und dementsprechend eine Gewerbeanmeldung). Dann reicht eine Anmeldung beim Finanzamt aus.

GbR ist gut. Einfach, schnell, kostengünstig - wenn ihr noch dazu einen Gesellschaftsvertrag aufsetzt (nicht zwingend), dann könnt Ihr vorher bereits bestimmte Dinge klären (auch die Einlagen, die Gewinnentnahmen, oder die spätere eventuelle Auflösung)

Versicherungen - Betriebshaftpflicht wär nicht schlecht, ansonsten kommt es ganz drauf an - da weiß ein Versicherungsberater (sowas gibt es auch) bescheid. Ansonsten reicht normalerweise der gesunde Menschenverstand aus. Wo ist ein Risiko? Welches Risiko ist existenzgefährdend?

Beratungsstellen - IHK ist immer gut, Arbeitsamt kann ich nicht beurteilen, jedes Bundesland hat aber eine "Förderbank", oder schau mal bei der KfW vorbei - hier kommt man dann meist über Verweise zu den regionalen geförderten Existenzgründer-Beratungsstellen. Bei uns in Sachsen-Anhalt nennen die sich z.B. Ego-Piloten.

Steuern solltet Ihr von Profis erklären lassen. Die sagen euch dann auch, wieviel ihr warum an das Finanzamt überweisen sollt. (USt, ESt, GewSt...)

Hilft das ;)

Sehr gut strukturiert. das hat uns nun mehr Durchblick gegeben :-) Werde da smorgen als hilfreichste Antwort auszeichnen!

0

Ihr könnt euch an eure zuständige Industrie - und Handelskammer(IHK) wenden. Dort bietet man vom Beratungstermin bis zum Existenzgründerseminar alles an. Viel Erfolg!

Danke, wir denken das wir es in Anspruch nehmen!

0

Ich kann euch was zu den Gesellschaftsformen sagen.

GbR ist nicht das verkehrteste, aber GbR sind er auf die Zweckerreichung ausgelegt. Also kann man machen, alternativ gibt es halt auch die OHG. Hier seid ihr auch beide "Chefs" und die Einlagen können klarer abgegrenzt werden (also wer bringt wieviel in das Unternehmen). Die Gewinnverteilung wäre dann 4% auf die Einlagen, der Rest nach Köpfen. Solltet ihr also unterschiedlich hohes Kapital reinbringen, wäre die OHG nicht verkehrt, zudem es auch sinnvoller ist, wenn man ein Handelsgewerbe betreiben möchte (im Grunde bauen aber die anderen Personengesellschaften auf die GbR auf). Eine GmbH wäre natürlich schon schön, speziell, weil ihr nur mit dem Kapital haften müsst, welches ihr per Gesellschaftsvertrag in das Unternehmen als Stammeinlage leisten müsst.

Würdet ihr jetzt später Insolvenz anmelden müssen, seid ihr auch persönlich davon betroffen. Will jemand Knete von euch, kann er direkt zu dir gehen und alles verlangen. Das ist eben der Nachteil bei einer Personengesellschaft.

Derzeit ist wohl doch die GbR für uns die beste Idee. Mit den richtigen Versicherungen und know-how sollte erstmal nichts passieren!

0

In eurem Fall scheint mir der Buchhaltungs/Steuer Part zu fehlen...

Die meisten lagern das auf einen Steuerberater, oder ähnlichen Dienstleister aus, der das für euch erledigt.

Das kann alles ein bisschen varrieren, je nachdem was ihr machen wollt. Geschäftsführerhaftfplicht und ähnliche Versicherungen sollten vorhanden sein. Stellt euch vor, ihr wäret beratend tätig, macht irgendwann mal aus welchem Grund auch immer eine kleine Fehlberatung, was durchaus passieren kann und dann stellt euer Kunde regressansprüche oder so... da können von jetzt auf gleich ENORM hohe summen entstehen.

An einen Steuerberater dachten wir bereits auch. Nur, was kostet soewas in der Regel pro Monat? Ist sowas sehr teuer?

0

Hallo,

hier gibt es Tipps zum Nachlesen in www.klicktipps.de unter Eigenes Gewerbe !

Viel Erfolg damit wünscht euch beiden siola

Was möchtest Du wissen?