Sich selbst verletzen WEIL man glücklich ist?

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8 Antworten

Ich kenne das Gefühl, dass man sich nichts gönnen kann. Ich verbiete mir auhc alles, was Spaß machen kann. Ich habe es nciht verdient. Vom Kopf her weiß ich ja, dasss diese Gedanken 'falsch' sind, aber ich kann es in der Realität auch nicht umsetzen. .. So ist das auch bei dir, oder?! ..

Für nich BEtroffene ist es wirklich sehr schwer sich da einzufinden. Das fällt ja selbst nahestehenden sehr schwer. Da ein Psychologe sich aber damit sehr genau auskennt und es ja auch deinen Eltern bestimmt verscuhst hat zu erklären, könnte es dir und deinem Freund helfen, wenn jemand von "außen" mit ihm darüber redet, ihm alles erklärt. Auch wenn du jetzt schon eine ganze Zeit stabil warst/bist, würde ich dir raten zur Unterstützung weiter psychologische Hilfe zu nehmen. Da deine GEdanken dich immer noch sehr im Alltag einschränken. Gedanken kann man zwar nicht einfach so stoppen, aber du kannst lernen, mit ihnen anders umzugehen. In einer Beziehung muss man den anderen vertrauen können, offen für neues sein, Spaß haben, nicht alles so ernst sehen. Kannst du das?! Ich vermut nicht.. Und es gibt bestimmt noch viele Punkte, die man noch aufzählen kann! .. Ich würde dir deshalb wiorklich einen Psychologen empfehlen. Und so kannst du gleich an dem Problem: Beziehung arbeiten mit einem Psychologen und alles was ihr besprecht verscuhen 'richtig' zu machen! ..

Aber versuche dich auch mal in die Lage deines Freundes zu versetzen. Würdest du niht auch gerne so viel wie möglich von deinem Freund erfahren?! Es ist sehr schwer, wenn ein Partner so verschwiegen vorallem seiner Erkrankung ist! Der andere fühlt sich so wie abgestellt und nicht abgeholt. Wenn du verstehst, was ich meine. Verscuhe ihm deine Erkrankung auhc selber etwas zu erklären. .. Aber wenn du die Kraft nicht hast dazu, dann lass einen Psychologen reden, oder lass ihn mal das Buch: Borderline-Leben auf der Grenze, lesen. Das macht auch einiges sehr verständlich. Lass dich auf die Beziehung ein.. komm ihm etwas entgegen. Du musst ihm zeigen, dass du ihn liebst, dein Wiolle muss stärker sien, als die Erkrankung. Du darfst das aber nicht krankhaft versucehn, denn das artet in einem Druck aus, dem du nicht gewachsen bist. Du weißt was die Beziehungssymptome bei Borderline sehr schwierig sind und versuchst es aber richtig zu machen. Lass es los und fühl dich frei. Sei du selbst. Du schaffst das. Ich glaub an dich!!! ..

Kannst dich gerne immer an mich wenden. Lg.

Hallo, zuerst einmal wollte ich dir gerne sagen, dass mir bei dir auffällt, dass du (trotz Borderline) eine große Fähigkeit besitzt, dich selbst zu reflektieren. Das ist sehr schön und es gibt dir eine gute Chance für eine Psychotherapie. Ich bin Psychologin und habe viel Kontakt mit Menschen mit Borderline und es fiel mir sofort auf. Das Phänomen, dass bei Borderline Glück Unglück nach sich ziehen kann, ist mir vor kurzem auch in einem Video von MsInterrupted begegnet

Falls der Link nicht funktioniert, es heißt Bordreline2-positive Dinge verarbeiten. Dass dieses Phänomen bei dir und wie es scheint auch bei anderen im Zusammenhang von Borderline auftaucht kann seine Ursache in der Kindheit haben, wo es zu sogenannten Konditionierungen gekommen ist. Das sind Reiz-Reaktions-Verbindungen, z.B. wenn auf ein bestimmtes Verhalten immer wieder eine Belohnung oder Strafe erfolgt, dann hat das Konsequenzen. In deinem Fall kann es sein, dass du tatsächlich dafür bestraft worden bist, wenn du glücklich warst. Es kann sein, dass du einen Elternteil hast, der selbst von Borderline oder einer anderen psych. Erkrankung betroffen ist und sich aufgrund seines eigenen Traumas dir gegenüber so verhalten hat. Somit hast du "gelernt", dass glücklich sein nicht sein darf, ganz grob ausgedrückt. Solche "falschen" Lernmuster kann man gut mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandeln. Ich bin sicher, dass du dir gar keine Gedanken zu machen brauchst, ob das, was in dir vorgeht deinen Freund zu sehr belastet. Ich berate Partner von Borderline-Betroffenen und aus meiner Erfahrung möchten sie eigentlich grundsätzlich schon an dem teilhaben, was in dem anderen vorgeht, auch wenn es manchmal nicht so leicht verständlich ist. Trotzdem haben Partner natürlich im Gegensatz zu "Profis" nur eine eingeschränkte Möglichkeit die Dinge zu verstehen, da Ihnen ja psychologisches Grundwissen fehlt und eine eingeschränkte Möglichkeit nachzuvollziehen, wie man sich als Betroffener fühlt, da sie nicht betroffen sind. Aber ich glaube, dass ist in einer Liebesbeziehung auch nicht das aller Wichtigste, wenn man den "Draht" zueinander hat. Das wichtige ist, alles miteinander zu teilen, auch die Krankheit, in einem angemessenen Rahmen. Falls du noch Fragen zur Therapie oder anderen Dingen hast, antworte ich dir sehr gerne über eine persönliche Nachricht über das Profil. Liebe Grüße Anova121

Hallo, vielen Dank für die Antwort, hab den "private Nachricht" Button wohl irgendwie übersehen, bzw nicht finden können, oder er ist einfach nicht vorhanden.

Deswegen meine Antwort erst einmal hier:

Was die Selbstreflexion betrifft, danke erst einmal, wenn ich dazu jedoch sage, dass ich mein Abitur in Pädagogik/Psychologie mit Schwerpunktthema: Depressionen geschrieben habe, dürfte es nur noch wenig wundern. Deswegen sind mir Begriffe wie operantes und klassisches Konditionieren nicht fremd, genau so wie ich alle möglichen Therapieformen in und auswendig kennen musste, ich weiß alles über Eriksons Phasen der Entwicklung von Urvertrauen vs. Urmisstrauen bis zur Adoleszenz.

Ich habe halt das Glück, bzw weiß ich nicht, ob es Glück ist, dass ich mich weitaus mehr selber analysieren kann als andere Betroffene vielleicht können. Ich saß auch bereits beim Psychologen, der mich langsam an das Thema heranführen wollte, ich unterbrach ihn relativ schnell und erklärte ihm recht schnell was ich wusste und dachte. & hatte scheinbar das Gefühl ich wollte mich selbst therapieren und fühlte sich wohl übergangen, aber was sowas betrifft bleib ich standhaft, ich weiß was zutrifft, was nicht.Mir wurde geraten mich selber zu therapieren: wäre schön wenn es so einfach wäre.

Mein Verhalten kann ich weitestgehend anpassen, nicht immer, klar gibt es viele Ausnahmen in denen ich es Leid bin mich zurückzuhalten, aber oft kann ich mich "borderlinefrei" verhalten. Ich möchte meinen Partner nicht in der Form "terrorisieren". Mein Problem ist einfach, dass ich mein Verhalten, also greifbare Dinge steuern kann ( wenn ich es wirklich will) aber meine Gedanken + Gefühlslage eben nicht. & das macht mich wahnsinnig. Da ich mich ( oh wen wunderts) in dem Fall auch nicht selber therapieren kann ( sogerne ich es auch wollen würde) denke ich, dass eine "richtige" Therapie wohl doch am angebrachtesten wäre.

Borderline an sich ist ja nun aber nicht heilbar, man wird sein ganzes Leben lang ja mehr oder weniger zu kämpfen haben, ich muss halt sagen, dass ich das Vertrauen in alles so ein wenig verloren habe und es wird halt immer mehr verloren gehen, je mehr in meinem Leben durch diese Krankheit schief läuft.

& mein Freund gibt mir halt diese gewisse Stabilität in meinem Leben. Auch wenn sie durch meine Gedankengänge natürlich wahnsinnig oft bröckelt, weiß ich, dass ich was wirklich ernstes & eine große Stütze in meinem Leben verlieren werde, wenn ich mich der Krankheit einfach nur so hingebe OHNE etwas zu tun.

Von daher, wahrscheinlich Ihr Rat: Therapie so schnell wie möglich?

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@skyisthelimit1

Es wäre eventuell hilfreich eine Therapie zu machen, in der du deine Beziehungsfähigkeit erweitern kannst. Dazu wäre die Beziehung zum Therapeuten schwerpunktmäßig wichtig, mit dem du stellvertretend bestimmte Dinge austesten kannst. Da bei dir im Moment eher keine akuten Dinge vorliegen, würde ich mir für die Therapeutensuche ruhig viel Zeit lassen. (Außer der Drang zu SVV wird stärker). Aber insgesamt vermute ich, wenn du an deiner Beziehungsfähigkeit arbeitest, wird es zum Druckausgleich in deiner Beziehung kommen und der Drang wird automatisch besser.

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Was ist jetzt genau die Frage?

Wenn du den Drang hast, dich zu verletzen und dir deine vorhandenen Möglichkeiten, diesem Drang zu widerstehen, nicht ausreichen, begib dich wieder in Therapie. Die Logik vom Nicht-glücklich-sein-dürfen/können kann ich übrigens gut nachvollziehen, wenn ich sie auch von mir selbst nicht kenne.

Danke erstmal für deine Antwort.

Meine Frage war vordergründig inweit ihr denkt, dass ich ihn da mit einbeziehen kann? Er will ja gerne helfen, aber das Thema ist einfach so komplex für einen Laien. Aber in einer anderen Antwort steht ja bereits etwas, dass ich es zusammen mit dem Therapeuten versuchen könnte.

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@skyisthelimit1

Mit viel Geduld (auf beiden Seiten) ist es durchaus möglich, einem Laien das komplexe Thema näher zu bringen. Sehr empfehlen kann ich hierfür auch "Persönlichkeitsstörungen verstehen" von Rainer Sachse. Sehr unterhaltsam und locker geschrieben, aber dennoch sehr informativ, da es eigentlich ein Fachbuch ist.

Alternativ kannst du, wie schon gesagt wurde, auch fragen, ob er mit zur Therapie kommen möchte.

In keinem Fall würde ich einfach das Schlagwort "Borderline" fallen lassen und ihn selbst informieren lassen im Internet.... da liest man ja so allerlei Horror-Storys über Borderliner.

Wichtig ist, wie in jeder Beziehung, vor allem: reden, reden, reden!

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@Seanna

Danke. GENAU das dachte ich nämlich auch. Hab selbst mal ein wenig recherchiert was im Internet so geschrieben steht über " Borderliner und Partnerschaft". In 90% aller Fälle wird geraten sofort Schluss zu machen und auf Abstand zu gehen oder es eben gar nicht so weit kommen zu lassen. & ich muss sagen, dass macht wirklich irgendwie Angst. Ich erkenne die Verhaltensweisen bei mir auch wieder, meistens allerdings früh genug sodass ich sie noch abwenden kann.

Vielen dank auch für den Buchtipp, werde gleich einmal gucken, wo ich es auftreiben kann! :)

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hm, ich bin in der situation deines freundes. vielleicht hilft dir die erklärung, was genau in dem partner vor sich geht.

mein freund hat sich früher auch geritzt, zigaretten aus der hand ausgedrückt und sich die finger in türen, schubladen etc. eingeklemmt. das ganze ging über jahre.

ich kenne nur ansatzweise die gründe dafür, er möchte nicht darüber reden, was ich durchaus verständlich finde, allerdings würde es viel leichter fallen, wenn ich wneigstens etwas mehr wüßte um das ganze besser verstehen und nachvollziehen zu können. kommt zeit, kommt rat und irgendwann vielleicht auch mal ein gespräch, was mehr zu tage fördert.

ich habe ihm vor einigen monaten gesagt, daß er mir bitte sagen soll, wenn er wieder den drang dazu versprüt und daß wir dann gemeinsam nach einer lösung suchen.

auch er hegt ähnliche gedanken, wie du. zB daß er es nicht verdient hat, glücklich zu sein, daß er mich nicht verdient hat, weil er mich nicht belasten will,........ leider muß ich sagen, daß das kokolores ist.

gerade eine beziehung ist doch dafür da, daß man füreinander da ist, auch und gerade in schlechten zeiten. ich finde es traurig, vom eigenen partner ausgechlossen zu werden und genau darauf läuft verheimlichen und nicht erzählen im grunde hinaus.

man ist doch kein zerbrechliches etwas, welches nur mit amthandschuhenangepackt werden kann.

es macht mich irgendwie wütend, daß er der meinung zu sein scheint, daß ich so wenig belastbar bin.

im prinzip läßt er mich damit am langen arm verhungern. ich bin kein teil seines lebens, sondern nur ein außen vorgehaltenes wesen, was er nicht dort mit reinziehen will. aber genau das will ich nichjt sein. ich will kein vogel im goldenen käfig sein. mich kriegt man ganz oder gar nicht.

und auch du schließt deinen freund mit deiner nicht mit reinziehen theorie, eigentlich von dir und deinem leben aus.

und das ist wirklich alles andere als schön und mindestens genauso schwer zu ertragen, wie die wahrheit.

ich würde dir dringend raten, dich wieder in therapie zu begeben, noch bevor das ganze wieder aus dem ruder läuft und sprich mit deinem freund. du mußt keinen seelenstriptease hinlegen, aber laß ihn an deinen gedanken und gefühlen teilhaben, nur dann kann er verstehen, was in dir vor geht und dir helfend zur seite stehen.

anders wird es sonst nicht möglich.

Hab es bisher natürlich auch alles nur aus meiner Sicht gesehen. Ihn nicht belasten wollen, nicht mit der Komplexität des Themas konfrontieren etc etc. Jetzt wo ich deine Antwort gelesen habe, hab ich mal so gut es geht versucht mich in seine Situation zu versetzen. Wie ich reagieren würde, wenn er mit mir nicht reden wollen würde, über seine Probleme. Ich wäre maßlos enttäuscht und würde glauben, dass er mir nicht vertraut etc. An und für sich wusste er allerdings von Anfang an worauf er sich eingelassen hat, es war okay für ihn solange ich nicht wieder beginne mich selbst zu verletzen. Ich schätze schon, dass er egal was sich mal wieder in meinem Kopf zusammenspinnt für mich da ist und mir hilft wo er kann, da er es mir auch immer wieder anbietet. Hab ihm jetzt erzählt, was ich denke, wo genau mein Problem liegt. Klar klang es für ihn zuerst paradox, aber wäre alles rational und verständlich wäre ich schließlich nicht krank.

Vielen Dank für deine Antwort.

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@skyisthelimit1

genau das ist es. man fühlt sich enttäuscht und hat das gefühl, der andere vertraut einem nicht.

und gerade letzteres ist doch im grunde einer bausteine auf die eine beziehung aufbaut.

nebenbei erwähnt, auch ich wußte vorher, worauf ich mich einlasse, das ändert jedoch nichts an der tatsache, daß man den anderen verstehen will, ihm helfen will, für ihn da sein will,.......und genau das geht eben nur, wenn man sich gegenseitg an den gedanken des anderen teilhaben läßt.

natürlich sollten solche gespräche ohne vorwürfe auf beiden seiten ablaufen, ansonsten geht es ganz schnell nach hinten los.

es war allerdings auch nicht ganz ok, daß er dir das messer auf die brust gestezt hat, nach dem motto, wenn du wieder anfängst, dann geh ich. das ist ein ziemlich zweischneidiges schwert, wie du ja selbst festgestellt hast.

im grunde muß man auch nicht verstehen, warum etwas ist, wie es ist, oder warum es sich paradox anhört, aber wenigstens nachvollziehen zu können, wenn der andere es erklärt, birngtt schon ungemein viel.

es freut mich, daß ich dir mit meiner antwort verhelfen konnte, dich besser in die lage deines partners zu versetzen, auch wenn ich auf deine eigentliche frage gar nicht wirklich geantwortet habe.

ich drücke euch beiden die daumen und wünsche dir, daß du öfters über deinen schatten springen kannst und deinem partner erzählen kannst, was in dir vor geht und deinem partner genug kraft, das mit zu tragen.

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Du erkennst deine Probleme doch selbst ziemlich gut, und der einzige Weg das im griff zu behalten ist natürlich dich wieder in Therapie zu begebenm Jetzt! Sofort! Wod u es noch im Griff hast, warte nicht ab bis dir wieder alles entglitten ist.

Ich kenne das selber, glücklich sein ist viel schwieriger als unglüklich sein, man setzte sich selbst unter Druck unter der Stress geht von vorne los, such dir Hilfe, erzähl deinem Freund soviel du willst,und frag ihn auch nachs einen Gedanken und Gefgühlen dazu.

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@SuicideSquad

Puuh. Gottseidank steh ich nicht alleine mit dem Gedanken da, dass "glücklich sein" viel schwerer ist als unglücklich sein. Aber danke für den Denkanstoß ihn auch mal darüber auszufragen, was er bzgl der Sache denkt.

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Einerseits verstehe ich deinen Freund, denn er will nicht, dass du dir wehtust. Verständlich. Versetz dich mal in seine Lage.

Andererseits sollte man in Beziehungen auch in solchen Punkten füreinander da sein, oder etwa nicht?

Eine Therapie ist hier auf jeden Fall sinnvoll, nicht nur deshalb, um dich nicht wieder selbst zu verletzten, sondern vor allem deshalb, weil iwas nicht zu stimmen scheint, wenn du eig. nicht glücklich sein willst. Ich kann deine Gedanken wirklich überhaupt nicht nachvollziehen, deshalb bleibe ich sachlich.

Hast du dir schonmal überlegt, was genau dich daran reizt, dich zu verletzten? Es tut weh und hinterlässt hässliche Narben, die dich ewig an diese schlimme Zeit erinnern werden.

Aber sprich auf jeden Fall mit deinem Freund drüber, denn alleine schaffst du das kaum.

Natürlich verstehe ich ihn da auch. Andersrum würde ich es auch nicht wollen bzw. wie ich mich kenne, würde ich es persönlich nehmen, auf mich projizieren etc.

& ja, ich denke ja selber, dass man in solchen Punkten füreinander da sein sollte. Umgekehrt wäre ich es auch, weil ich meinen Partner ja glücklich sehen möchte. Aber sobald es um MICH geht seh ich mich für ihn vordergründig erstmal als Ballast an, den ich so gering wie möglich halten möchte. Das sind halt Gedanken, die ich habe, die ich nicht von jetzt auf gleich so einfach ausschalten kann. Auch wenn sie für andere, wie für dich zum Beispiel, kein Stück nachvollziehbar sind.

Aussenstehende sehen nur, dass es wehtut und Narben hinterlässt, die meistens in einer solchen Form angelegt sind, dass jeder der sie sieht eigentlich sofort weiß, womit er es zu tun hat. Es tut nicht weh ( bzw. ist der geringe Schmerz einfach komplett egal in dem Moment), aber es beruhigt mich für den Moment und die nächste Zeit ( sehr variabel) einfach ungemein.

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@skyisthelimit1

Die Zeit, in der ich mich 4-5 x selber verletzte habe, war, als ich 13 (bin jetzt 18) war nur leider komm ich nicht mehr auf die Gedanken, die ich dabei hatte und auf den Grund. Alles was ich heute sehe, sind eben diese Narben und dann fallen mir immer wieder diese Zeit ein, die mich unglücklich machen..

Wieso sollten es mehr davon werden`?

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@Luardya

Irgendwann war ich halt an dem Punkt angelangt, zu denken " auf die eine Narbe mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an." Wenn man das über ein paar Jahre denkt ist es , so traurig das auch klingen mag, wirklich irgendwann egal.

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@skyisthelimit1

Dann geh wirklich nochmals in Therapie, denn es kann immer und immer schlimmer werden..

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ich denke , du kommst mir dem druck nicht zurecht. auch lieben oder geliebt zu werden bedeutet druck ,druck in der form , dass man funktionieren will ( muß) weil man ja eine gewisse vorstellung hat, wie diese liebe zu funktionieren hat oder man sie sich wünscht und man die erwatungshaltung des partners erfüllen möchte. damit kommst du nicht zurecht , weil diese situaton eine neue art von druck ist. somit ist es verständlich dass du lieber wieder in alte muster verfallen möchtest , weil -damit kennst du dich ja nun zu genüge aus. ich könnte mir vorstellen , dass dir ein druckausgleich helfen könnte , einen handlung oder auch ehrere, die du vornimmst , wenn dieser druck kommt. viell. auch schon im vorfeld druck ablassen -- durch ausgleichendem sport .körperliche bewegung könnte dir ausgleich bringen ,natürlich ohne übertreibung. wenn du kannst, fang an zu laufen und wenn d u dann meinst wieder ritzen zu müssen , lauf los -- laufen kann man ohne vorbereitung , darum immer greifbar. probiers aus viell. hilft es dir.

So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber es trifft 100prozentig zu. Ich mache mir einen enormen Druck in der Beziehung, gerade WEIL ich krank bin und ab und zu schon anstrengend bin. Hab das Gefühl ich will durch dieses verstärkte Bemühen meine "Macken" kompensieren, aber dass das der Grund für meinen Druck ist- auf die Idee kam ich noch nicht. Sport mache ich eigtl relativ viel, gehe 3-4 mal die Woche jeweils 1-1,5 Stunden schwimmen + danach Whirlpool und Sauna zur Entspannung, an den Tagen gehts mir auch grundsätzlich besser, aber zeitlich schaffe ich es leider nicht öfter. Muss halt gucken was ich an den restlichen Tagen mache um nicht auf blöde Gedanken zu kommen. Vielen Dank für deine Antwort.

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@skyisthelimit1

ich denke , wenn es dich wieder überkommt, dann bist du eh am grübeln oder mit dir beschäftigt, dann unterbrich dich -- geh laufen . viell. regelt es sich auf dauer so .laufen als ventil , bei überdruck. und wie gesagt , du brauchst keine vorbereitungen ,einfach loslaufen .müsssen ja keine km sein , als schwimmer bist du eh kein läufer ,oder ? aber es bedarf eben keiner vorbereitung.alles liebe.

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Therapie ist eine gute Idee. Gemeinsam mit der Therapeutin kannst du dann auch- wenn du das willst- ihm die Zusammenhänge erklären.

Manchmal ist es so, dass hinter selbstverletzendem Verhalten eine sehr sehr schlimme Kindheit steckt, wo man zB Prügel bekommen hat, wenn man glücklich war, so nach dem Motto: "Die werd ich das Grinsen schon aus dem Gesicht prügeln" oder "So eine wie du verdient das nicht, du bist Abschaum". Aus Angst, bestraft zu werden, verletzen sich dann manche selbst. Das zu durchbrechen ist ein sehr langer Weg.

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