Sich selber einweisen lassen=immer geschlossene Psychiatrie?

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2 Antworten

Sich selber einweisen lassen=immer geschlossene Psychiatrie?

Klares nein! Du verwechselst da was. Sich selbst einweisen unterliegt ohnehin der Begutachtung des diensthabenden Psychiaters. In Akutsituationen wo du eine Gefahr für dich selbst und/oder andere darstellst kannst du auch freiweillig in eine geschlossene Abteilung obwohl, wenn eine solche Situation vorliegt nicht gefragt wirst ob du das möchtest oder nicht. Wenn du in die Ambulanz gehst, berichtest, dass es dir sehr schlecht geht und ein paar Tage zur Abschirmung brauchst ist es sehrwohl möglich auf eine offene Akutstation zu kommen. Nicht jeder der eine Psychiatrie aufsucht, wird gefesselt, geknebelt und weg gesperrt, das ist Unsinn. Monatelange Wartezeiten hat man selten und wenn überhaupt betrifft das Langzeitstationen wo auch - im Gegensatz zu den Aktutstationen - ein intensives Therapieprogramm stattfindet. Solche Langzeitprogramme werden über einen Facharzt oder Psychotherapeuten angegangen.

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Hallo Heilwig :)
Ich hatte damals auch die selbe Befürchtung wie du.
Du solltest dich mit deinem Hausarzt/einem Psychotherapeuten zusammen setzen und ihm mitteilen,dass du gerne in stationäre Therapie möchtest.So hab ich es getan.Je nachdem wie alt du bist kommst du auf eine Station.Du musst nicht fremd-eigengefährdet sein um eingewiesen werden zu können.
Hoffe,ich konnte dir mit der Antwort helfen.

Ich wünsch dir alles gute :)

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