Sich schämen als Journalist zu arbeiten?

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4 Antworten

Hätte man über den Islam seit Jahren positiv berichtet, dann hätten
viele Leute hier im Land eine neutrale Meinung über den Islam

Sorry, aber angesichts der massiven Häufung von Terroranschlägen und des ständig wachsenden Unsicherheitsgefühls der Bevölkerung, ändert die Art der Bericherstattung überhaupt nichts an den Tatsachen - die Leute wissen, was sie erleben.

Ich selbst komme aus dem Ruhrgebiet, wo man seit Jahrzehnten dicht an dicht mit dem Islam zusammenlebt - mir muss niemand erzählen, dass sich die meisten Muslime vom Extremismus distanzieren-  das stimmt einfach nicht.

Die Stimmung wird immer aggressiver und bedrohlicher - und die  Berichterstattung in Zeitungen und im TV versucht permanent den Bürgern einzureden, die steigende Zahl der Übergriffe und Angriffe seien alles nur Ausnahmen.

Es wagt doch kaum noch jemand ein kritisches Wort auszusprechen, ohne sofort in die rechte Ecke gestellt zu werden - soviel Angst offen seine Meinung zu sagen, hat es in Deutschland noch nie gegeben - und Du willst hier erzählen, die Medien würden nur negativ über die Islam berichten - das ist ja lächerlich, das genaue Gegenteil ist der Fall, wehe dem, der irgendwas gegen den Islam sagt.

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Kommentar von Renguees
12.07.2016, 00:14

Also ich wohne in Bayern und hier ist sehr angenehm. Es gibt keine Extremisten oder dergleichen. Die Stimmung ist auch nicht aggressiv oder so. Alles gut!

Ja, jetzt überleg mal, wenn die Presse jede einzelne Straftet in den Medien preisgibt, dann wäre hier längst der Bürgerkrieg entstanden. 

Das stimmt nicht. Es kann jeder seine Meinung sagen, nur darf sie eben nichts rassistisches oder ähnliches enthalten.

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Nein, es sollte keine Zensur eingeführt werden. Wir wollen in Deutschland keine Zustände, wie sie gerade von Herrn Erdogan in der Türkei geschaffen werden.

Journalisten machen eine wichtige Arbeit. Auch wenn das nicht allen gefällt. Zu sagen, unabhängige Medien wollten die Welt zerstören, ist Unsinn.

Ich denke, auch der Islam muss sich einer kritischen Bewertung stellen. Und wer den Islam kritisiert, darf nicht gleich mundtot gemacht werden. Andere Religionen, wie das Christentum oder das Judentum stellen sich auch der Kritik anderer. 

Z.B.:

Warum werden Männer und Frauen nach der Scharia eigentlich nicht gleich behandelt?   oder

Warum droht der Islam denjenigen mit dem Tod, die aus der Religion austreten wollen?

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Kommentar von Renguees
12.07.2016, 00:03

Also ich kann leider deine Meinung nicht teilen. Klar ist Pressefreiheit wichtig, aber es sollten gewisse Sachen sogar zensiert werden, wo man befürchtet, das könnte zu einem Volksaufstand kommen. 

Warum soll man sowas unbedingt wollen? Ich halte es auch für vollkommen richtig, das man über Kriminalität und Gewalt usw. berichtet. Aber es ist vielleicht sinnvoller, das man die Täter nicht bei der Nationalität benennt, WEIL eben dann genau das passiert, was ich befürchte, nämlich das dieser Hass auf alle Menschen die von der Nation des Täters kommen, überschwappen wird.

Ich will dir damit sagen, das man durch eine neutrale Berichterstattung, einfach mehr die Leute schützen kann. Durch die jetzige Berichterstattung kommt es immer so vor, als ob in diesem Land keine Sicherheit mehr herrscht, was auch vollkommener Schwachsinn ist, was uns die Medien erzählen wollen.

Zum Islam: Also ich bin selber Moslem und ich kann dir nur sagen, das wenn man sich mehr mit der Religion auseinandersetzt, das die Frau im Islam absolute Wertschätzung genießt. Im Koran steht nicht umsonst, das der Jenige der seine Frau gut behandelt, ins Paradies kommen wird. Nur leider halten sich sehr viele Muslime nicht dran, aber deswegen muss es nicht richtig sein was diese Leute mit ihren Frauen machen.

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Weil das zensur ist und das ist ziemlich Übel. Für grundsätzlich falsche meldungen im sinne der nachricten gibt es vermutlich einige regeln weil man sonst schnell in den tatbestand der verleumdnung gerät.

Kritik in form von Satiere  und normale begründete Kritik ist genauso wichtig und ein ausdruck der unzufriedenheit der gesellschaft. Das hat auch nicht viel mit mobbing oder verunglimpfung zu tun. Gerade politiker müssen sich dem stellen. Insbesondere wenn sie vor der weltbühne treten.

Kim Jong un und kim jong il haben mit ihrem lächerlichen getue ihre kritik z.b. regelrecht verdient.

Das nachrichten oft über negative sachen berichten ist relativ normal weil diese sich besser verkaufen. Die leute wollen sowas sehen.

das Problem mit den Muslime ist das diese oft über einen kamm geschert werden. Es gibt gewaltige unterschiede in kultur und gesellschaftlichen fortschritt zwischen Muslime in Deutschland, der türkei und z.b. pakistan, iran etc.

Religionen im allgemeinen haben es in fortschrittlichen liberalen kulturen/ländern relativ schwer. Da sie in ihren werten oft starr sind und sich  nur langsam weiterentwickeln. entsprechend können sie schlechter mit einer gesellschaftlichen entwicklung mithalten.

Meist wirkt sich das dann so aus das die gläubigen gemäßigter werden und nicht mehr alles aufs genauste genau nehmen und irgendwann später die Religionsfüher selbst nachziehen müssen.

Die globalisierung kommt hier noch verstärkend hinzu. Da es nunmal immer schwieriger wird eigenbrötlerisch als land zu existieren und man mit der gesellschaft kommunizieren muss. Entsprechend prallen da welten aufeinander.

Und ich finde nicht das Jurnalisten schuld an kriege haben. Diese werden in den meisten fällen von idiotischen staatenführern oder Fanatisten geführt.

Wer meint krieg führen zu wollen weil ein jurnalist irgendwas berichtet hat ist in meinen augen ziemlich kindisch.

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Nun,

deine Sicht der Dinge finde ich etwas einseitig.

Wenn Leute deiner Religion etwas anstellen, darf das also ohne weiteres verschwiegen werden? Seltsame Vorstellung von objektiver Berichterstattung.

Man kann zum Islam leider keine neutrale Meinung mehr haben. Natürlich gibt es sehr viele friedliebende Muslime, die den Koran und die Gesetze beachten. Es gibt aber auch sehr viele, die das nicht tun.

Darüber darf nicht länger geschwiegen werden.

Und dass nur noch die zweite Riege der Journalisten am Start ist, liegt daran, dass innerhalb der Medien ausschließlich die Ja-Sager gepuscht werden. Wer den Mund aufmacht, wird ersetzt.

Da dürfen sich dann aber die auf die Schulter klopfen, die durch ihren Unwillen, für guten Journalismus zu bezahlen, die Verlage erst in die Krise getrieben haben.

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