Sich nicht seinem Geburtsgeschlecht angehörig fühlen? Wieso ist das schlimm?

15 Antworten

Also ich bin nicht der Meinung, dass es "schlimm" ist sich nicht seinem Geburtsgeschlecht angehörig zu fühlen. Ich denke, dass es von vielen als "schlimm" angesehen wird, weil es erstens wenig in der Welt verbreitet ist. Soll heißen: Es gibt wenig Menschen, die sich outen. Und die, die es tun werden leider häufig immer noch diskriminiert. Und außerdem haben Leute meist Angst vor Unbekanntem. Es gibt zwar inzwischen immer mehr Leute, die sich "trauen". Nationalspieler, Außenminister, Stars, Redakteure, aber leider werden selbst diese oft beschimpft oder das Coming Out wird als überflüssig und unnötig betitelt. Obwohl gerade diese Hassparaden zeigen, dass Coming Outs prominenter Personen eben doch nicht so überflüssig sind, sondern sehr oft eine Debatte auslösen, die für viele andere Menschen sehr hilfreich sein kann. Da du selbst das Thema Glauben und damit auch die Religion angesprochen hast, möchte ich dazu auch noch was sagen. So weit ich weiß sind fast alle Religionen angefangen beim Christentum bis zum Islam gegen die Homosexualität und damit auch gegen alle anderen Sexualitäten, die nicht dem heterosexuellem Ideal entsprechen. Da sehr viele Menschen sich einer Religion zugehörig fühlen, übernehmen auch sehr viele Menschen die Glaubenssätze der Religionen, nämlich dass Heterosexualität das einzig ware ist.

Wahrscheinlich weil alles was ungewohnt neu und nicht nach dem allgemeinen Empfinden als "normal" empfunden wir auf Misstrauen und Ablehnung stößt, vor allem wenn es nicht verstanden wird.

Die Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich halt mit dem Geschlecht mit welchen sie geboren wurden total wohl. Diese Menschen wollen und können nicht nachvollziehen warum andere Menschen sich nicht mit ihrem Geschlecht identifizieren können.
Sie können es nicht verstehen. Und alles was nicht verstanden werden kann macht Angst.

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