Sich mit andere vergleichen?

3 Antworten

Das scheinen irgendwie zwei Themen in einem zu sein, wenn ich das richtig verstehe.

Du weisst nicht, was du willst und kannst und vergleichst dich z.B. beruflich immer mit anderen. Das vergleichen, machen viele, dass ist aber meines Erachtens zu einem bestimmten Grad extrem ungesund bzw eine Abwertung gegenüber dir selbst. Zumindest, wenn ich dich richtig verstanden habe. Du hast dann noch die Möglichkeit andere abzuwerten, dass macht deine Situation am Ende des Tages aber auch nicht besser und gefühlsmäßig ist das vielleicht auch nicht do das wahre..

Insofern du dich vergleichst, solltest du dich besser nur mit dir selbst vergleichen, eben mit dem, der du gestern und vor zwei Wochen und Jahren warst. Mit anderen, dass ist schwierig, denn die haben und hatten alle komplett andere Begabungen, Motive und Möglichkeiten, wobei sie letzteres mehr oder weniger gut zu nutzen wussten und viele kleine Entscheidungen oder eben die Tatsache, dass die gerade keine Entscheidung getroffen haben, sie an die Stelle X oder Y geführt haben.

Ausserdem solltest du dir bestenfalls über das "jetzt" bzw die Gegenwart, deine gegenwärtigen Wünsche, Kenntnisse und Möglichkeiten bewusst sein. Ideal wäre es, wenn du dir immer mehr im Leben klar machst, dass du eben du bist und ganz speziell bist, mit allem was du vielleicht gegenwärtig als Stärke und Schwäche bezeichnest.

Die Kunst daran ist wohl, zu versuchen das Beste aus dem zu machen, was du gerade hast und daraus dein "Glück" zu ziehen. Dazu braucht es Ziele und "Arbeit" an den Zielen. Auch wenn es nur kleine Schritte sind. Zudem müsstest du am Beispiel Beruf auch einfach eine Entscheidung treffen. Vielleicht machst du vorab ein Berufscoaching und/oder auch mal eine Therapie/Beratung (ich bin mir sicher, dass du normal bist, aber vielleicht zur Hilfe).

Wenn du bestimmte Ziele für dich formuliert hast, dann ist es ratsam diese zu verfolgen. Ähnlich wie wenn du für einen sportlichen Wettbewerb hin trainierst. Dann musst du entscheiden, was du brauchst und dementsprechend trainieren. Dann krafttraining, dann dehnen, Entspannung, Ausdauer, Koordination, Ernährung etc und auch wissen, was du dafür aufbringen willst.

Wenn du etwas angefangen hast, dann musst du auch die Verantwortung für deine Entscheidung oder besser "für dich" übernehmen. Auch empfiehlt es sich sehr wahrscheinlich seine Gedanken im Bezug auf Vergleiche zu anderen zu zügeln oder diese besser nicht mehr aufkommen zu lassen, sondern selbst auf das schauen, was man erreicht hat. Auch wenn es weniger zu sein scheint als das von irgendwelchen anderen oder irgendwelche Leute einem das erzählen wollen und einem abwerten wollen... Immer diese Heinos, die sagen, x ist doch viel besser und man braucht autox oder Fernseher f um glücklich oder "besser" zu sein. Vielleicht schaffst du es schrittweise dich zu orientieren und besinnen, was du gut kannst, was du magst und wie du dementsprechend dein Leben führen möchtest. Dein Startpunkt ist anders als der aller anderen Leute auf der Welt und vielleicht gehören zu deinem Glück auch ganz andere Zielr. Vielleicht reicht es dir ja auch Hippie-mässig mit irgendwelchen Leuten auf einem Einsiedkerhof zu leben und als Böcker zu arbeiten oder ähnliches. Ausserdem hat das keben noch tausende andere Facetten, wie etwa Familie Beziehung, Sex, Kreativität, Sport usw usf..

P.S.: Du kannst auch denken, erst wenn ich das habe was T hat, bin ich glücklich oder wenn ich die Ausbildung/das Studium abgeschlossen habe, eine Frau wie Bert oder ein Auto wie Ernie habe bin ich glücklich.. Das ist ein Hamsterrad und bringt m.E. Unglück..

Wann akzeptierst du dich dabei und fängst an dich selbst zu schätzen und zu lieben und damit dein gegenwärtiges Leben zu leben? Dazu kannst du ja was machen, was dir soass macht und was du kannst und nicht nach anderen schauen. Du lebst so wie du bist eben nur einmal und es ist deine Sache ob du die leben der anderen leben willst oder ob du du selbst sein willst.

Vielleicht kann dir auch Meditation und therapeutische oder überhaupt gute Gespräche mit reifen Leuten helfen.

Ach so, als Maurer baust du u.U. aber sehr schöne Häuser und dazu muss man eben Steine aufeinander stellen bzw Mauern.

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Wichtig ist doch, dass Sie einen Beruf ergreifen, der zu Ihren Fähigkeiten und Talenten passt, so dass Sie ihn gerne und leicht ausführen. Welchen Beruf andere Menschen ergreifen, kann einem daher völlig egal sein.

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