Sich als schuldiger melden?

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4 Antworten

Wenn Du Dich als Täter zu erkennen gibst, hat die Gegenseite zwei Ansprechpartner: Einen Unterlassungsanspruch gegen Dich als Täter und einen Unterlassungsanspruch gegen Deine Mutter als Störer.

Ich würde Abmahnern gegenüber nie ein Schuldanerkenntnis abgeben. Warum nicht einfach offen lassen, wer der Täter ist? Deine Mutter widerspricht der Täterschaft (eine modifizierte Unterlassungserklärung sollte sie trotzdem dringend abgeben!) und weist darauf hin, dass das Netzwerk auch noch von anderen Personen genutzt wird. Nur: Die Justiz kann nicht mit Schrot schießen in der Hoffnung, unter den Getroffenen werde schon der Schuldige sein.

Aber generell ist eure Position vor dem Hintergrund aktueller BGH-Entscheidungen nicht gerade beneidenswert: http://www.raschlegal.de/news/tauschboerse-i-iii-bgh-gruende-zur-haftung-von-anschlussinhabern-liegen-vor/

Ich glaube, dass dann trotzdem deine Mutter dafür haftet, weil es ja ihr Netzwerk ist und sie dafür haftet, was darin passiert.

Wenn du angibst, dass es deine Schuld war, dann kommst du aus der Nummer nicht mehr raus und es kann gut sein, dass noch jede Menge weiterer Schreiben folgen. Egal welche Strategie du wählst, deine Mutter muss wohl genauso verfahren.

Ich würde zuerst mal einen Fachanwalt konsultieren, bevor ich mich zu irgendwas bekenne.

Betreff: ''THEMA''

Schreiben:bezüglich des illegallem ''was du getan hast''

                    MFG.fahrraddieb

datum

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