Sich als eine fremde Person ausgeben und für diese im Internet etwas bestellen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn jemand eine Kreditkarte auf deinen Namen bestellt, ist das Betrug.

Um dich belangen zu können müssen die dir Nachweisen können das auch du den Vertrag abgeschlossen hast. Dies wäre z.B. durch das PostIdent Verfahren möglich.

Können Sie es dir nicht Nachweisen, bist du auch nicht zahlungspflichtig, und du kannst diese schreiben ganz entspannt in den nächsten Container entsorgen.

Erst wenn ein schreiben in einem gelben Umschlag ankommt, mußt du reagieren.

Erst wenn ein schreiben in einem gelben Umschlag ankommt, mußt du reagieren.

Soll heißen: Sobald ein Schreiben vom Gericht kommt :-)

Manche Inkassos wollen nämlich schlau sein und schicken ihre Mahnbriefe auch in lustigen bunten Umschlägen umher ;-)

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"und z.B. einen Vertrag abzuschließen und eine Kreditkarte zu bestellen"

Geht grundsätzlich erstmal nicht. Für so etwas muss man sich legitimieren - also mit Ausweis. (per Post oder Web Ident im Fall eines Onlinevertrages) Wenn jemand deinen Ausweis stiehlt und jemand beim legitimieren nicht aufpasst dann wird es schwierig nachzuweisen dass du das nicht warst( nur z.B. durch eine abweichende lieferadresse. Bei so etwas musst du eine Strafanzeige stellen und das durch ein Gericht klären lassen)

Ah ok... also im grundegenommen liegt in meinem Fall eindeutig Betrug durch die "Firma" von der ich den Brief bekommen habe vor. Weil um eine MasterCard zu bestellen muss man sich immer legitimieren lassen. Verstehe ich das richtig?

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@DingDong07

Ja, das gibt hierzulande die Bafin (Bankenaufsicht), Kreditwesensgesetz und die Abgabenordnung vor. Bei Krediten/Kreditgeschäften usw ist eine Legitimation Pflicht ;) Da versucht dich echt die Firma abzuzocken wenn du sicher bist dass da draußen nicht jemand mit deinen Ausweisdaten und deinem Gesicht rumrennt (oder zumindest mit deinem Ausweis und einem inkompetenten Postmitarbeiter)

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Übrigens Fällt mir gerade ein, dass ich vor 3 Monaten tatsächlich meinen Personalausweis verloren habe. Habe aber dann gleich am nächsten Tag einen neuen beantragt und angegeben, dass ich diesen verloren habe bzw. mir dieser entwendet wurde! Ich weiß ja nicht ob der ungültige dann in so einem Fall trotzdem verwendet werden kann...
ich werde auf jeden Fall versuchen am Montag das Unternehmen (GlobalPayments) telefonisch zu erreichen und wenn ich es nicht schaffe, dann schreibe ich denen einen Brief, dass die mir nachweisen wie und wann es zu einem Vertragsabschluss gekommen ist und wie die Legitimation durchgeführt wurde.

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In der Beweispflicht ist ganz grundsätzlich die jeweilige Bank. Wenn sie den vertrag an eine völlig andere Adresse schickt und dort ein Post-Ident durchführt, wo aber TE nie gewohnt hat, ist TE auch nicht in der Pflicht etwas zu zahlen. Denk mal nach, bevor du deine Märchen hier verbreitest.

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Ja klar. Einerseits wird das strafrechtlich verfolgt, das nennt man Betrug. Andererseits hast Du die Möglichkeit die Person im Zivilverfahren auf Schadenersatz zu verklagen.

Ja aber die Person ist für mich natürlich unbekannt... und ein Verfahren bringt diese auch nicht ans Tageslicht... Es geht darum ob ich dann trotzdem zahlen muss oder hat der andere Vertragspartner einfach Pech gehabt

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@DingDong07

Grundsätzlich musst du zahlen wenn der Vertragspartner eine Legitimation vorgenommen hat (wie er es rechtlich auch tun sollte) Wenn jemand deine Identität missbraucht hat heißt es erstmal "pech gehabt" und nicht das Problem des Vertragspartners. Sollte es wirklich vorgekommen sein dass jemand einen Vertrag ohne Ausweisvorlage angenommen hat dann hat der Vertragspartner Pech weil er sich nicht an seine Legitimationspflicht gehalten hat ;)

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@DingDong07

Nö, da hat die Gegenseite Pech. Wie schon geschrieben, ist bei Kreditsachen die Hürde aber höher.

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@DingDong07

Der andere Vertragspartner hat Pech gehabt. Aber glaube mir das man die dir unbekannte Person ausfindig macht. Spuren im Internet durch emails, Anrufrückverfolgung, Briefe, Fingerabdrücke. Irgendwie muß er ja seine Tat durchführen, mit Harry Potter's Zauberstab funktioniert das nicht.

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@Kirschkerze

Och Kirschkerze, erzähle doch nicht wieder diesen frei erfundenen Blödsinn.

Ohne Unterschrift unter entsprechende Vertragspapiere geht im Regelfall da gar nichts. Und das musst du als Inkasso-Mitarbeiter auch wissen.

Nur davon, dass irgendetwas mit der Post verschickt wird (was der Geschädigte dann nicht annimmt), passiert auch nichts. Diese lustigen Institute, die sich dann auch damit rausreden wollen, dass Widerrufsrecht nicht greift, da die Kreditkarte ja nach Kunden-Wunsch gefertigt wurde (u.ä.), sind einfach nur betrügerische Abzocker. In der Realität hat das Institut 0 Chancen, irgendwelche Kosten geltend zu machen.

Spannend wird es grundsätzlich erst, wenn der Geschädigte unter irgendeinen Kreditvertrag o.ä. seine Unterschrift setzt. Erst dann, verbunden mit der korrekten Legitimierung, hat er "Pech gehabt". Betrugsmaschen würden dann nur funktionieren, wenn der Betrüger auf gleicher Adresse wohnt und den Brief (ggf. mit Post-Ident) abpasst und mit gefälschtem Perso dann etwas tricksen würde. Theoretisch denkbar, aber dann weiß man auch, wo man den Täter suchen muss.

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