Sich 100% überzeugen (Gott)....?

18 Antworten

Hallo MargaretB,

an Gott zu glauben, kann man sich natürlich nicht selbst befehlen und auch der Wunsch allein reicht auch nicht aus. Du hast aber richtig erkannt, dass der Glaube an Gott in Zusammenhang mit der Bibel steht. Je mehr man sich mit ihr beschäftigt, umso größer wird auch der Glaube.

Sich der Bibel zuzuwenden, erscheint vielen als ein schwieriges und umfangreiches Unterfangen. Zum einen ist sie sehr dick und zum anderen ist  nicht immer leicht zu verstehen, was gemeint ist. Warum sollte man sich dann überhaupt mit ihr beschäftigen?

Einfach gesagt: Weil sie eigentlich wie ein langer Brief von Gott an uns Menschen ist. Natürlich ist die Form dieses "Briefes" eine ganz andere als bei einem normalen Brief. Gott gebrauchte über 40 Schreiber über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren, um dieses Buch zu verfassen. Gott wachte über das, was sie schrieben, damit es nicht ein menschliches, sondern ein göttliches Werk werden konnte. Warum kann man das sagen? Nun beachte einmal eine Aussage, die die Bibel darüber macht, wie sie zustande gekommen ist:"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17).

Wie hieß es am Anfang dieses Textes? Die Schrift sei **"von Gott inspiriert"**. Was heißt das? Das heißt, dass Gott beim Verfassen der Texte der Bibel Einfluss genommen hat. Einiges von dem, was die Bibelschreiber niederschrieben, wurde ihnen direkt von Gott diktiert, bei den meisten Texten jedoch ließ Gott den Schreibern die Freiheit, eigene Gedanken und Empfindungen mit einfließen zu lassen und auch eigene Formulierungen zu verwenden.

Es war in etwa so, als wenn ein Chef seiner Sekretärin sagt, sie solle einen Brief in seinem Namen verfassen. Der Chef sagt ihr, worum es in diesem Brief gehen und welche Gedanken er enthalten soll. Er schreibt ihr aber nicht vor, wie sie die einzelnen Sätze formulieren muss. Das kann sie selbst entscheiden. Nachdem dann die Sekretärin den Brief geschrieben hat, liest sich der Chef diesen Brief durch und unterschreibt ihn, sofern er so geschrieben ist, wie er sich das gedacht hat. So gilt dieser Brief nicht als der Brief der Sekretärin, sondern als der des Chefs. So ähnlich musst Du Dir das Zustandekommen der Bibel vorstellen. Gott gab also den Schreibern der Bibel gewisse Freiheiten, doch passte er auf, dass genau die Gedanken in sein Wort, der Bibel, aufgenommen wurden, die er darin niedergelegt haben wollte. Auch ließ er nicht zu, dass sich Irrtümer, Fehler, Ungenauigkeiten und Ungereimtheiten einschlichen.

Aus den genannten Gründen kann man also Gott als den eigentlichen Autor der Bibel ansehen. Ist allein das nicht schon Grund genug, sich näher mit ihr zu befassen? Sollte man dann nicht auch annehmen, dass die darin enthaltenen Mitteilungen wichtig für uns Menschen sind?

Es ist so, dass beim Lesen der Bibel viele Fragen entstehen. Auch stößt man auf Textpassagen, die einem fremd und unverständlich vorkommen. Aus diesem Grund braucht man, um die Bibel verstehen und darin Antworten finden zu können, Anleitung. Es gibt zahlreiche Bibellehrer, die anderen in der Öffentlichkeit kostenlose Bibelkurse anbieten. Bei diesen Kursen geht es nicht einfach nur um die Vermittlung von biblischen Wissen, sondern vor allem auch darum, eine enge persönliche Bindung zu Gott aufzubauen. Inwieweit Dir das gelingt, hängt allerdings von Dir ganz allein ab, von Deiner inneren Einstellung und Haltung. Doch in der Bibel gibt Gott jedem von uns die Zusicherung: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8).

Wenn wir uns also auf Gott zubewegen, dann wird er auch seinen Teil tun, um uns näher zu kommen. Im Laufe der Zeit wirst Du merken, dass Du ganz persönlich Gott wichtig bist und Du machst Erfahrungen mit ihm. Dadurch wird er für Dich noch mehr zur absoluten Realität!

Es gibt also nicht nur einen Weg, Gott zu finden und an ihn zu glauben, sondern auch sein persönlicher Freund zu werden. Jeder, der das erreicht, erlebt ein Form und ein Ausmaß von Glück, das er bislang noch nicht gekannt hat. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur allzu gut bestätigen!

LG Philipp

Ich wurde getauft und Konfirmiert und obwohl ich dort viel hörte glaubte ich nicht an alle dem....

Eines Tages kam der Wunsch die Bibel zu lesen um endlich zu wissen was drin steht und vielleicht die Antwort dort zu finden für all das Leid und Not auf der Erde.

Ein paar Jahre später tat ich dies, doch verstand ich nicht alles, so recherchierte ich viele Bibelstellen im Internet auf verschieden Seiten. Mir wurden dadurch erst die Augen geöffnet, nun kann ich gar nicht anders als zu glauben, da es einfach zu viele Beweise gibt die dafür sprechen, mehr als die "komische" Theorie des Urknalls oder das wir von einem Tier (Affen) abstammen sollen.....

Als Kind kannst du sicher ohne Beweise glauben (wie Beispiel am Weihnachtsmann) doch als Erwachsener reicht dir das "einfach" glauben nicht mehr, du brauchst für alles Beweise......und ehrlich ich habe mich mit dem Buddhismus, Hinduismus und andere Lebenswegen/Geschichten/Theorien beschäftigt, doch keine Konnte mich wirklich überzeugen keine hatte so viel Wahrheit wie eben die Bibel, ich denke wenn sich ein Mensch damit auseinandersetzt (unvoreingenommen!!) und versteht was Gott durch dieses Buch uns Offenbart kann man garnicht mehr anders als wirklich von ganzen Herzen und Verstand daran zu glauben....

Also kurz gesagt, ich rate dir lies die Heilige Schrift wenn du noch zweifel hast und dann wirst du sehen ob es nach deinem studieren der einzelnen Textstellen/Bücher noch ungefragtes gibt....du kannst dir auch wenn es vor Ort möglich ist ein Rabbi (Juden als vorfahren, wichtig für das alte Testament) oder ein Pastor (hilfreich für das neue Testament) befragen...

Danach wirst du alles wissen wie es ist und dann glaube ich ist es unmöglich eben nicht daran glauben zu können

Ich wünsche dir ganz viel Glück und Erfolg dabei, es lohnt sich auf jeden Fall, alles alles gute für dich :)

Du hast sicher schon mal gehört, dass jemand eine Lüge so oft erzählt hat, dass er sie schlussendlich selber glaubte. Beten funktioniert genauso: sprich zu Gott und er wird dich hören.

Ich persönlich glaube nicht an den einen Gott, aber ich akzeptiere ihn im Sinne Schopenhauers als Option für andere, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen.

Alternativ kannst du mit ein wenig LSD oder halluzinogenen Pilzen Spinozist werden. https://de.wikipedia.org/wiki/Spinozismus

Ich glaube nicht das jeder der sein Leben nicht im Griff hat gläubig ist! :)

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@MargaretB

ich habe nicht gesagt, dass wer sein Leben nicht im Griff hat gläubig ist, sonder dass Gott eine Option sein kann, sein Leben in den Griff zu kriegen (auf die Reihe bekommen).

Schopenhauer in Short:

1. Der Mensch weiß, was gut ist, ist aber von Natur azs schlecht.

2. Weil der Mensch also nicht gut sein kann, projiziert er das Gute in einen oder mehrere Götter (Religion).

3. Er unterwirft sich dem oder den Göttern und kann dadurch, quasi über Bande, gut sein.

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viele Menschen haben ihr Leben im Griff und glauben trotzdem. ich glaube u. a. aufgrund von erfüllten Prophezeiungen der Bibel und weil Menschen auf YouTube von ihrer Begegnung mit Jesus berichten.

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