Sibirischen Husky in Deutschland halten - geht das?

10 Antworten

Haltung & Pflege: Sommerzeit

Wenn Sie bereits einen Husky oder einen anderen Polarhund in Ihrer Familie haben oder hatten, kennen Sie sicher die Sorgen Ihrer Mitbürger, besonders im Sommer: "Ist es nicht Tierquälerei, einen Schlittenhund bei diesen Temperaturen in unseren Breitengraden zu halten?"

Die Antwort darauf lautet, dass selbst in Sibirien, wo der Husky ursprünglich beheimatet ist, im Sommer Temperaturen von bis zu 40 Grad herrschen. Zwar sind diese heißen Sommer in der Regel sehr kurz, dennoch hat der Polarhund sich an diese Temperaturen angepasst. Durch sein dichtes Fell und das doppelte Haarkleid ist der Hund gut geschützt, da diese zwei Lagen wie eine kleine Klimaanlage arbeiten können. Die Sonneneinstrahlung erwärmt zwar das Deckhaar, die Luft zwischen den Fellschichten bleibt jedoch etwas kühler. Natürlich wird der Polarhund gern ein schattiges Plätzchen aufsuchen, besonders dann, wenn er eine dunkle Fellfarbe besitzt.

Trotz der Anpassungsfähigkeit gibt es einige Regeln, die Sie bei hohen Temperaturen beachten sollten: Stellen Sie sicher, dass der Hund immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Im Sommer wird er natürlich mehr Flüssigkeit aufnehmen, als bei winterlichen Temperaturen. Verlegen Sie Ihre Spaziergänge in die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden, da ist es meist schattig und nicht so warm. Körperliche Anstrengungen sind in der Sommerzeit natürlich ein Tabu. Rad- oder Rollerfahren ist streng verboten. Bremsen Sie Ihren Hund aus, wenn Sie bemerken, dass er sich bei hohen Temperaturen übernimmt. Sportliche Aktivitäten sollten Sie bereits dann vom Tagesplan streichen, wenn die Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad liegen.

Außerdem gilt natürlich: Bieten Sie dem Polarhund immer einen schattigen Platz an, der gut belüftet ist (ziehen sollte es natürlich nicht). Lassen Sie den Hund keinesfalls im Auto, sei es auch noch so kurz. Im geparkten Fahrzeug entstehen innerhalb weniger Minuten extrem hohe Temperaturen von teilweise über 60 Grad.

weiter hier: https://www.nothilfe-polarhunde.com/start.html

Normalerweise sollte man Huskys nicht einzeln halten, vielleicht wären Hunde der Polarhundehilfe etwas für dich? über die wüsste man dann schon einiges und kann sie einschätzen.

Du hast die falschen Voraussetzungen für so eine Hunderasse, die für Schlittenfahren und für den Norden ausgelegt ist.

Nicht ein Hund sollte dich motivieren, damit du rausgehst, sondern DU selber und wenn du einen Husky hast, dann unterschätzt du die Rasse, wenn du nur davon ausgehst, dass der staundenlang nur ausgepowert werden muss und man sonst nichts mit ihm tun muss.

Dann wohnst du noch zuhause und was ist, wenn du vielleicht mit 18 eine Ausbildung machst, tagsüber nicht da bist, hst du die Zeit den Hund zu erziehen, jeden Tag mindestens 1 Stunde noch vor der Arbeit zu laufen?

Man könnte solche Hunde auch hier halten, aber dann sollten das Halter sein, die bereits mit dieser Rasse und ihren Anforderungen vertraut sind.

Einen Husky wirst du in den seltensten Fällen frei laufen lassen können. Dann sind Husky Rudeltiere, die man möglichst nicht alleine hält.

Dann holt man sich nicht irgendeinen Husky aus einer Anzeige, sondern vom guten Züchter und der ist nicht billig. Ein Husky für 400 Euro aus dem Internet, die stammen in 99,9 Prozent von Hundehändler.

Die Frage ist eher, kannst die Bedürfnisse dieses Hundes erfüllen? Mit einem Husky reicht zwei Stunden Gassi am Tag nicht annähernd. Überlege dir ob du genug Zeit für diesen Hund hast. Wenn es dein erster Hund ist würde ich auch eher nicht zu einem Husky raten. Dir muss außerdem klar sein, dass du den Hund jeden Tag sowohl Geistig als auch körperlich auslasten musst. Wenn du am Tag aber genug Zeit hast und du sehr gerne weit laufen gehst, passt es. Bedenke bitte, dass du auch bei strömendem Regen mit dem Hund laufen musst.

Viel Glück

Auch mit Wanderung im Regen habe ich schon Erfahrung: 15 km an einem Tag bei Regen :D

Wie gesagt, es geht mir nur um die Temperatur. Der Rest ist eher weniger ein Problem. Weder für mich, noch für den Hund

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@JosBros

Die Polarhunde haben sich an die Temperatur in Europa angepasst, natürlich sollten man keinen Riesen Ausflug bei 40 Grad machen, aber ich denke das ist jedem klar. Wie sich das anhört würde sich ein Husky bei dir wohlfühlen.

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Warum soll es denn ausgerechnet ein Husky werden? Was schätzt du an diesen Hunden, was dir keine andere Hunderasse bieten kann?

Huskys sind hübsch, ja - und deshalb leider ebenso zum Modetrend geworden wie der Shiba Inu. Aber auch der schönste Hund der Welt nützt dir nichts, wenn du nicht mit ihm zurechtkommst, was bei Arbeitsrassen in Anfängerhänden häufig der Fall ist.

Zum Thema Temperatur wurdest du ja bereits zur Genüge aufgeklärt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst Hundebesitzer und ehrenamtlicher Verhaltensberater

Ernst gemeint?

Klar geht das.. nicht das Wetter ist hier entscheidend sondern wie viel Zeit für das Tier aufgebracht werden kann. 3x am Tag ne schnelle Runde ums Haus geht nicht mit dem Husky.. er muss gefordert und gefördert werden.

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