sibirische steppenschildkroete im winterschlaf

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Die Winterruhe dauert bis Mitte oder Ende März und damit teilweise bis zu 6 Monate. So hart und kalt die Winter sind, so schnell und übergangslos bricht die warme Jahreszeit mit einer anfangs ausgiebigen Pflanzenfülle herein. Nur drei bis fünf Monate stehen diesen Schildkröten zur Verfügung, um zu fressen, zu wachsen und sich zu vermehren. Schon im Frühsommer machen die hohen Tagestemperaturen und die beginnende Trockenheit die Futtersuche tagsüber immer schwerer, so dass die Morgen- und Abendstunden dafür genutzt werden müssen. Im Hochsommer ist es in vielen Lebensräumen so heiß und trocken, dass sich die Tiere wegen Futtermangels und der Hitze zu einer ein- bis zweimonatigen Sommerruhe (Ästivation) zurückziehen und, wenn überhaupt, erst im September wieder erscheinen. Den kurzen Zeitraum bis zur Winterruhe nutzen sie nochmals zur ausgiebigen Futtersuche, bis sie sich Mitte bis Ende Oktober aufgrund der nächtlichen, oft sehr kräftigen Minustemperaturen wieder in die Winterruhe begeben. Besonders Testudo horsfieldii ist eine Schildkrötenart, die in freier Natur enorm große Reviere besiedelt. 10 Hektar für ein Männchen und bis zu 30 Hektar für ein Weibchen sind üblich. Die Schildkröten begegnen sich deshalb nur selten. Gerade diese Umstände machen die Steppenschildkröte aber zu einer stark spezialisierten Art, die mit der üblichen Haltungsweise einer europäischen Landschildkrötenart auf Dauer nicht zurechtkommt. Langer Winter, spätes Hervorkommen!

Von meinen 3 Griechen, die draußen gestarrt haben, ist auch erst einer (vorgestern) rausgekommen. Bei diesem langen Winter musst du noch etwas warten... Mach dir keine Sorgen.

der boden wird noch zu kalt sein. und die wärme noch nicht bis zur schildkröte durch sein.

allerdings würde ich die schildkröte nie draussen überwintern lassen. wäre mir zu gefährlich. das das ist meine eigene meinung.

Was möchtest Du wissen?