Shotokan-Karate, normal das auch mal Blaugurte das Training übernehmen?

9 Antworten

Mein Freund macht auch seit einigen Monaten Karate und auch dort ist es üblich, dass mal ein Co-Trainer übernimmt, wenn der Sensei nicht da ist. Außerdem unterstützen sich die Leute gegenseitig und lernen voneinander. Mein Freund z.B. lernt von einer Kollegin mit orangenem Gurt. Trainiert wird in der Sporthalle eines Kindergartens, bzw. auf Lehrgang sind sie in der großen Sporthalle im Ort.

Ein Blaugurt gilt als erster Grad eines fortgeschrittenen Schülers. Er ist wohl kaum in der Lage euch auf eurem Weg nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Er wird sich wohl Mühe geben, aber er ist selbst noch Schüler! In unserem Klub wird das Training nicht mal von 1. Dan Meistern, sondern von höheren Dan-Graden erteilt...

Wir machen ab und zu Training mit einem Blaugurt, wenn unser Sensei nicht kann, findet ihr das normal?Das Training besteht dann hauptsächlich aus Kata und Überwindung, wir werden quasi richtig gequält im Training weil es echt an die Grenzen geht

Das ist nichts Besonderes wenn ein Schüler mal den Unterricht übernimmt.

Auch das man an seine Grenzen gehen sollte ist bekannt, sonst kann man sich ja nicht steigern.

Wir trainieren auf hartem Boden in einem Raum eines Jugendclubs, findet ihr das normal.Wir haben kein Dojo oder eine Turnhalle zurzeit zur Verfügung und ich zweifle grade an der Seriösität des Vereins.Ich sag mal so, es macht Spaß, nur manchmal kommen mir Zweifel ob das "richtig" Karate ist, was dort praktiziert wird.

Wo man trainiert ist völlig egal, das kann auch Zu Hause oder draußen sein.

Ob der Trainer bzw. das Training gut ist, können wir nicht beurteilen.

Ich persönlich halte nichts von Shotokan-Karate. Habe es selber 3 Jahre lang ausgeübt, aber da war ich auch erst 11.

Ich habe später in meinem Freundeskreis einfach verschiedene Sachen zur Selbstverteidigung erlernt, bzw. mir beibringen lassen, aber das muss jeder selbst wissen.

Wichtig ist, das man oft trainiert und mit dem nötigen Fleiß. Spaß daran sollte man auch haben.

Das Wichtigste aber ist: Es sollte nur als Sport angesehen werden oder zur Verteidigung dienen.

Das Karate was wir machen, ist kein Wettkampfkarate.Wir sind 6 Mann und werden von einem Trainier trainiert, der das aus Eigeninitiative tut.Also wir haben keine Wettkämpfe, könnte das von Vorteil sein?Und wie meinst du das du hälst nichts vom Shotokan?Zu steif?Nicht effektiv?

Mir geht es darum mich effektiv gegen eventuell mehrere und bewaffnete Gegner wehren zu können.

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@Kupelli

Und wie meinst du das du hälst nichts vom Shotokan?Zu steif?Nicht effektiv?

Genau das meine ich.

Wenn man es nicht beherrscht, kann eine kräftiger Gegner die Schläge und Tritte abblocken oder ahnen was kommt. Denn es werden oft gerade Schläge oder Abwehrbewegungen geübt.

Um auf Bruce Lee mal zu sprechen zu kommen. Der hat z.B. zwar auch trainiert aber dann seine Kämpfe so gestaltet, dass er z.B. nach einem bestimmten Schlag nicht immer genau eine andere Aktion gemacht hat.

Er hat seine Aktionen variiert, so dass sein Gegner nicht wusste/ vorausahnen konnte, welche Aktion er als nächstes machte.

Dann war er z.B. ständig in Bewegung und stand nicht steif in der Gegend herum, er tänzelte mal auf dem einen Fuß mal auf dem anderen.

So wusste der Gegner nicht, auf welchem Fuß das Gewicht lag.

Wenn jemand jahrelang intensiv eine Sportart trainiert und auch Talent hat. Dann hat man es schwer gegen diesen Gegner, dabei kann es sich auch um Shotokan-Karate handeln. Jedoch gibt es nur wenige Menschen die diese Sportart wirklich wirklich beherrschen.

Jetzt mal das Klischee Shaolinmönche.

Warum sind die so gut?

Weil Sie es sehr früh erlernen und wirklich viel trainieren und das nicht nur 3x pro Woche.

Man muss es auch noch unter einem anderen Aspekt sehen.

Bis zu einem gewissen Punkt kann jeder etwas erlernen, ab einem bestimmten Punkt hängt es vom Talent ab.

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@johnnymcmuff

Es geht mir ja nicht darum, gegen andere Kampfsportler zu kämpfen, sondern darum, mich gegen Normalos zu verteidigen, die auf Streit aus sind.Ich denke nicht viele Kampfsportler greifen dich auf der Straße ohne Grund an, die machen das ja auch nur um sich zu verteidigen.

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aufwärmen

basketball

trinkpause

ein par bahnen mit den techniken (fast die ganze zeit)

kata

 

jezt hab ich gehört, dass man bei taekwondo vor allem kämpfen lernt. also ist TKD besser zur selbstverteidigung geeignet als shotokan oder nicht? wenn ja dann welcher verband? und könnt ihr mir bitte sagen wie dann das training aussieht? wird da auch anfängern das kämpfen beigebracht oder nur fortgeschrittenen? mir wird das RUHIGE shotokan nämlich etwas zu langweilig. danke schonmal im voraus für die antworten ;)

 

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