Shiba Inu holen trotz Anfänger?

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Man muss sich meiner Meinung nach, Anfänger hin oder her, einfach nur Bewusstsein was man sich da ins Haus holt.

Du bekommst mit einem Shiba keinen Hund der dir gefallen will und dir jeden Wunsch von den Lippen abliest wie z.B. ein DSH.

Du bekommst einen Hund vom Ur-Typ der noch sehr ursprünglich ist, einen großen eigenen Willen hat und einen eigenen Kopf.

Er ist eigenständig und hat ein Riesen Selbstbewusstsein, das lässt er einen auch spüren.

Der Shiba ist ziemlich gut da drin sich taub zu stellen wenn ihm danach ist, gute Erziehung hin oder her.

Auch den jagdtrieb sollte man nicht unterschätzen. Er wurde als eigenständiger Jäger gezüchtet und verwendet.

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Man muss dieser Rasse mit viel Geduld, Verständnis und Konsequenz begegnen. 

Konsequenz bedeutet aber kein grober Umgang mit dem Hund.

Ein Shiba der zu grob angegangen wird und sich ungerecht behandelt fühlt wird die Mitarbeit verweigern oder sogar in aggressives Verhalten übergehen. 

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Solltest du einen Hund wollen der dir blind folgt und deine Qualität als vertrauensvolle Führungs Person nie in Frage stellt und bewiesen haben will das du es wirklich wert bist, bist du mit dem Shiba falsch beraten.

Solltest du aber mit all den Eigenarten klar kommen könnte ein Shiba zu dir passen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich besitze drei dieser anspruchsvollen Hunde vom Ur-Typ

Danke für den Stern ^^

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Seit einem Jahr habe ich als Anfänger einen Shiba inu. Ist wirklich zu schwer seine Erziehung.

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Hi,
Das liegt an den Status "Anfänger", da passieren eben Fehler beim Start, ob der Anfänger die möchte oder nicht. Und dann kommt es drauf an ob der Hund diese Fehler verzeiht oder auch nicht.
Problematisch halte ich auch die Hundehaltersprache, die von Anfängern schon öfter mal fehlinterpretiert wird. :) Manche vertauschen Dominanz mit überzogene Härte, Konsequenz mit Kontrolle, korrigieren von Fehlverhalten mit anschreien usw . Da würde jeder selbstdenkende Hund schlicht dicht machen und es geht dann nix mehr.

Bin allerdings der Meinung das auch Anfänger nicht gleich Anfänger ist und beim Shiba ein neutraler bemühter Anfänger besser ist als ein hundeplatzverwöhnter Schäferhundfan zb.
Wichtig ist da eben den Hund zu akzeptieren und ihn zu nix zu zwingen sondern ihn eine Kooperation anzubieten mit der beide klarkommen.
Für ungeduldige Menschen ist die Rasse nix, entweder der Mensch würde irgendwann ausrasten oder der Hund...man braucht für die viel Persönlichkeit, Geduld, Zeit und Verständnis.

Ich denke, diese Seite beschreibt die Rasse sehr gut: http://www.tierfreund.de/shiba-inu/

Aus welchem Grund hast du dich denn für den Shiba Inu entschieden?

Ich habe das Gefühl, dass viele Leute sich diese Rasse (und den Akita Inu) nur wegen des Aussehens aussuchen, das ist wohl bei vielen Rassen der Fall (spontan fallen mir da Huskys als gutes Beispiel ein). Und wenn der Hund dann da ist, freut man sich seines niedlichen Aussehens, aber auch nur solange, bis er beginnt, die Wohnung auseinander zu nehmen. Und wenn man dann festellt, dass man den Hund nicht erzogen bekommt, was beim Shiba tatsächlich alles Andere als einfach, landet er im Tierheim. Dieses Schicksal erlitt wohl auch der American Akita in dem Tierheim bei mir in der Nähe.

Du solltest dir bewusst machen, dass allgemein die Haltung eines Hundes - unabhängig von der Rasse - jede Menge Verantwortung, Zeit und Geld benötigt. Bist du bereit, diese Verantwortung auf dich zu nehmen?

Dass du jedoch noch nicht einmal weißt, dass der Shiba ein komplizierterer Hund ist, zeigt, dass du dich noch nicht ausreichend über diese Rasse informiert hast.

Wenn du auf der Suche nach einem Hund bist, dann sieh dich doch einfach mal im Tierheim um. Vielleicht findest du da einen Hund, der perfekt zu dir passt, auch, wenn er kein Shiba ist. Und wenn du der festen Überzeugung bist, der Shiba Inu passt zu dir, dann nur zu.

Grüße

Woher ich das weiß:Hobby – Bin selbst Hunde- & Katzenbesitzerin & arbeite im Tierheim.

Wenn du nicht weißt, wieso ein Shiba für Anfänger nicht unbedingt geeignet ist, und wieso Shibas "spezielle Hunde" sind, solltest du dir tatsächlich keinen Shiba holen.

Für einen Shiba brauchst du Konsequenz und starke Nerven. Shibas sind gefühlt halbe Katzen. Die hören, wenn sie gerade Lust dazu haben. Sie brauchen viel Abwechslung und viel Kopfarbeit. Stumpfes stundenlanges Spazieren oder ewiges Bällchen-Werfen ist nichts für sie. Sie sind sehr sinsibel. Wenn du zu hart und respeklos mit ihnen umgehst, werden sie aggresiv.

Überlege dir erst mal, welche Anforderungen an einen Hund hast und was du ihm bieten kannst. Les dir Erfahrungsberichte von Hundehaltern durch, über verschiedene Rassen. Du kannst auch mal ins Tierheim und dich dort nach einem Hund umschauen. Suche einen Hund nach seinem Charakter aus, und bitte niemals nur wegen seinem süßen Aussehen.

Ja, Shibas sind speziell, eben eine Klasse für sich. darüber kannst du von Haltern ganz sicher eine Menge lernen und wenn du weißt was so in etwa auf dich zu kommt immernoch entscheiden ob du es dir zutraust.

Wenn du dich auch als Anfänger richtig reinkniest und Konsequent bleibst, egal wie süß er schaut, nicht die Geduld verlierst wenn das "Sitz" auch nach dem 1000. Versuch nicht klappt und für ihn eine Vetrauensperson werden kannst, waum nicht?
Ich hatte schon 3 Hunde und keiner war wie der andere, bei jedem musste ich neu lernen und mich umstellen um zu erreichen was ich wollte. Was bei Lisa gut war brachte bei Berry wenig und Nami schaut mich höchstens fragend an und macht weiter ihr Ding wenn ich mit der Masche komme^^

Das ganze "Anfängerhunde" Getue kann ich nichtmehr hören, es gibt so unendlich viele Charaktere wie bei uns Menschen, man kann auch einen agressiven, sturen, dickschädeligen Labrador erwischen. Höchstens das es Sinn macht einen erwachsenen Hund zu nehmen weil es nicht so ein Überraschungspaket ist wie ein Welpe.

Was ich aber wichtig finde ist das man immer ehrlich zu sich selbst ist (obwohl der eigene Hund natürlich immer der schönste, beste und schlauste ist^^) und rechtzeitig (!) nach fachkundiger Unterstützung sucht, bevor einem alles um die Ohren fliegt.

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