Shiba Inu für 12 Jahr alten jungen?

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6 Antworten

Ich kopiere mal einen von mir geschrieben Text vom Shiba Inu, den ich irgend wann für eine andere Frage angefertigt habe, da mir grade die nötige Zeit und Lust fehlt ausführlich zu antworten.

Aber gleich vorweg:

Nein. Ein Shiba Inu ist nichts für ein Kind.

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Ein Shiba ist ein Hund vom Ur-Typ, der zur selbstständiger Jagd gezüchtet wurde. Er ging also nicht mit den Menschen jagen, sondern in erster Linie alleine auf eigene Faust.
Er musste Entscheidungen alleine treffen und sich alleine zurecht finden.
Hinzu kommt eine hohe Intelligenz.

Das darf man nie vergessen, wofür der Shiba gezüchtet wurde.

Er besitzt also starken Jagdtrieb, ist sich bewusst das er ohne Menschen auskommen würde und dich nicht braucht und ist eigenständig. Der Jagdtrieb ist kaum in den Griff zu bekommen bei den meisten Shiba's weswegen freilaufen in Wald und Wiesen für viele unmöglich ist, da er dem erst besten Tier nachjagen würde.

Ein Shiba ist kaum bis schwer erziehbar. Er wird in den wenigsten Fällen das tun was du willst, sondern lieber sein eigenes Ding drehen.
Wenn er grade nicht will, ist er auf beiden Ohren taub und da dran gibt es auch nichts zu rütteln. Ob es nun ist das du ihn rufst oder etwas von ihm möchtest. Da hilft auch keine Erziehung. Stell dir einfach vor du hast eine Katze die vom Charakter her ein Ar..xxxx...schloch ist, im Körper eines Hundes.
Du kannst eine Katze erziehen und sie weiß auch was sie darf und was nicht, versteht vieles was du willst, das bedeutet aber nicht das die Katze tut was du gerne willst oder hört wenn du sagst oder sich an Regeln hält.

Passender Satz dazu:

"Wenn du einen Shiba rufst ist das kein Kommando zu kommen sondern eine Einladung auf die er bei bedarf zurückgreift"

Und bei Bedarf bedeutet: Er kommt dann wenn er erledigt hat, was auch immer er grade tut.
Ob es nun ein Mauseloch ausgraben ist, alle Vögel im garten auf die Bäume scheuchen oder halt draußen einfach nur einer Fährte folgen.

Nun kommen wir auf das zusprechen das ein Shiba sich bewusst ist ohne Menschen klar zu kommen.

Was bedeutet das für den Besitzer?
Das der Shiba dir nicht zu Füßen liegt, so wie zum Beispiel ein Schäferhund es tun würde.

Der Shiba will das du dich ihm beweist und zwar jeden Tag aufs neue das du Taugst als souveräne Führungsperson der er vertrauen kann und die ihm Sicherheit gibt.
Er will das du ihm zeigst das du es wert bist das er auch nur einen Schritt für dich läuft.
Er will das du ihm zeigst das eine Zusammenarbeit mit dir sich lohnt!

Kannst du das nicht oder zeigst Nachgiebigkeit und Schwäche wird der Shiba um sich selber zu schützen seine eigene Führung übernehmen.
Bist du dem Shiba zu langweilig, zu wankelmütig, zu streng oder zu schwach schlägt sein Charakter entweder in pure Ignoranz um, du wirst also wie Luft behandelt.
Und im schlimmsten Fall wandelt sich das Ganze in Aggressivität.

Und mit einem Shiba, so klein er auch ist, willst du dich nicht anlegen.
Manche Leute haben mehr Respekt vor einem Shiba der sie versucht zu stellen als vor einem Schäferhund der das versucht.
Denn der Shiba wird schneller ernst machen.

Der Shiba verzeiht KEINE erziehungsfehler und wird JEDE Schwäche und Nachgiebigkeit von dir versuchen auszunutzen.
Er lernt schnell wie er dich dazu bekommt das es so läuft wie er es will und zwar ohne das man es meist merkt.

Der Shiba braucht strickte Konsequenz in der Erziehung.

Konsequenz bedeutet aber nicht Härte oder strenge.

Bist du unfair zu deinem Shiba oder zu hart oder zu streng wird er dir das auch sein restliches Leben sehr übel nehmen.
Denn ein Shiba ist sehr sensibel.

Du musst im Umgang mit diesem Hund ausgeglichen sein und darfst dich nicht auf die Palme bringen lassen. Oder extreme Stimmungsschwankungen haben.
Das verunsichert den Shiba und schadet dem Vertrauen in dich.

Und wenn du 10 Minuten da stehst und deinen Hund rufst, rufst du ihn selbst dann nach den 10 Minuten noch so fröhlich wie am Anfang, auch wenn du vielleicht innerlich genervt bist, bist du äußerlich die Freude selbst, wenn der Hund dann kommt.

Ein Shiba ist zudem ein Ausbrecher König, der es schafft selbst hohe Zäune und Hindernisse zu überwinden wenn er es will. Auch Türriegel und ähnliches Stellen für ihn kein Hindernisse dar sobald er verstanden hat wie es geht.

Unser garten hat einen 3 Meter hohen Zaun der oben dann noch mal schräg nach innen gebogen ist gut 30cm. Und ich weiß warum.
Meine älteste Hündin ist viel am Zaun herum geklettert.

Auch noch hinzu zum Charakter her kommt das ein Shiba sich meist nicht als Familien Hund eignet.
Ein Shiba ist ein Ein-Mann-Hund, im besten Fall akzeptiert er noch deinen Partner. Aber der Rest ist im Wurscht.

Er kommt häufig nicht mit fremden aus (Hunde wie Menschen) und hat ein starkes territorial verhalten.

Auch ist ein Shiba, so süß er aussieht, kein Kuschel Hund.
Er entscheidet alleine da drüber wann du ihm kuscheln und streicheln darfst.
Und wenn er es halt mal 2 Wochen nicht will, dann ist das so.

Kommen wir nun mal zum Auslauf:

Ein Shiba will VIEL Auslauf, viel Arbeit und viel Beschäftigung.

Er will aber nicht jeden Tag den gleichen Weg laufen und er will auch nicht jeden Tag die gleiche Arbeit machen. Sondern er will Abwechslung und meist bedeutet das: Spontan sein und dich drauf einstellen das der Hund an dem Tag nicht das möchte was du geplant hast.

Du bereitest etwas für die Fährten Arbeit vor, der Liebe Shiba wirkt total begeistert, kaum bist du aber damit fertig ist das nächst beste Mauseloch interessanter und du darfst deinen kompletten Plan für den Tag über den haufen werfen und dir was anderes einfallen lassen auf das der Shiba Lust hat.

Hoher Bewegungsdrang (im Winter, dann wenn das beste Wetter für den Shiba ist, sind wir manchmal 5-6 Stunden unterwegs) und ein großer Wille sich körperlich zu betätigen stehen an der Tages Ordnung. Egal wie das Wetter ist. Außer es ist heiß, aber da tust du jedem Hund Einen gefallen wenn du um 5 Uhr aufstehst um früh morgens wenn es kühl ist zu laufen und abends ab 22 bis 23 Uhr Wenn es wieder kühler wird.

Auch geistig darf der Shiba nicht zu kurz kommen, sonst sucht er sich was eigenes zu tun.

Du brauchst starke Nerven im Alltag mit diesen Hunden und ein glückliches Zusammenleben funktioniert nur wenn du wirklich ehrlich zu dir bist und zu 1.000% sagen kannst: Das will ich! So einen Hund möchte ich! Damit werde ich die nächsten 10-15 jahre glücklich! Und auf den Shiba kann ich mich einlassen ohne versuchen zu wollen ihn mit Gewalt zu ändern!

Wenn du einen hund willst der dein bester Freund wird, dir jeden Wunsch von den Augen abliest und treu an deiner Seite steht, dann ist der Shiba nichts für dich.
Der Shiba wird dir in 90% der Fälle Kein Stöckchen oder Bällchen zurückbringen und er wird auch selten sinnlose Kommandos ausführen.

Hat etwas in seinen Augen keinen Sinn: Tut er es nicht.

Hi Luka.

Ist da jeder Shiba gleich anstengend, sind Hündinnen leichter zu erziehen als Rüden und bleibt das bis ins hohe Alter so....

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@SusanneV

Was ich irgend wo mal gelesen habe, wovon ich aber nicht ganz so überzeugt bin.

Rüden sind die ersten 2 bis 3 Jahre einfacher und angenehmer als Hündinen, dann fangen sie an aber auf den Putz zu hauen (Bandai zeigt mir aber deutlich das er schon als Welpe ordentlich Pfeffer im hintern hat)

Und bei Hündinen sagt man angeblich das es anders herum ist und sie so mit 3 Jahren etwas angenehmer und einfacher werden.

Und von der Züchterin von Akiko und Bandai, also da kann ich ganz klar sagen, da haben die älteren sich offenbar immer das Shiba typische bewahrt. 

2

Ich finde den Shiba Inu sehr süß, und auf den Instagram Seiten und in den Videos sind die immer zum knuddeln. Sie wären mein Traum! Wäre ein Shiba Inu was für mich?

so süß sie auch aussehen, der Shiba Inu ist kein Schmusehund. Sie sind sehr stur und haben auch sehr viel Jagdtrieb. 

es sind Hunde für Menschen die Erfahrung mit dem besonderen und schwierigen Charakter dieser Rasse haben.

es sind definitiv keine Hunde für ein 12 jähriges Kind. 

einen Hund sucht man sich auch nicht nach dem Aussehen aus, sondern danach, ob man den Ansprüchen des Hundes auch gerecht werden kann. 

am besten Ihr geht erst mal ins Tierheim und schaut Euch dort um, auch werdet Ihr dort beraten werden.

ansonsten solltet Ihr Euch belesen und Euch über Hundehaltung und Erziehung schlau lesen.

Das sind sehr schwierige und eigenwillige Hunde und man braucht jede Menge Erfahrung, um sie halbwegs erziehen zu können. Oft machen sie ihr eigenes Ding und Du mußt Dich ihn jeden Tag aufs neue beweisen.

Finger weg von solchen Hunden! Nur Hundehalter, die viel wissen und gute Nerven haben, können dieser Rasse gerecht werden.

Ich kann dir auch nur davon abraten. Ja, Shibas sind extrem süß, und man könnte sie den ganzen Tag knuddeln. Aber Shibas sind wirklich sehr schwierige Tiere. Sie sind extrem stur, dickköpfig, aber auch stolz und sensibel. Man kann bei der Erziehung sehr, sehr viel falsch machen, und dann werden sie durchaus auch aggressiv.

Wenn deine Eltern Erfahrung mit Hunden haben, wissen, was bei einem Shiba auf sie zu kommt, das auch wirklich wollen - und dann eben auch Erziehung und Co im Blick behalten, ok. Ansonsten, wie gesagt, lieber nicht.

Schau lieber nach einem Hund, der kooperativer und leichter zu erziehen ist. Wenn es nicht unbedingt ein Welpe sein muss, kannst du auch mal im Tierheim schauen. Es gibt viele süße, kinderliebe und verschmuste Tierchen, die auf ein neues Zuhause warten.

So weit ich weiß, sind Shiba Inus alles, aber keine Knuddelhunde. Und sehr schwer erziehbar.

Aber hier gibt es einige Shiba Inus Experten, die können dir mehr sagen.

Shiba inu sind keine Anfängerhunde. Hunde kosten sehr viel Geld und reinrassige über 1000.

Aber wenn du so einen willst kann ich dir noch ähnliche Hunderasse sagen:

Akita inu/ Elchhund/ Eskimohund/ Husky/ Malamut/ Spitz/ Wolfspitz/ chow chow/ shikokou inu/ bärenhund/ finnenspitz/ keeshound/ samojede / corgie usw.

Husky/ Malamut/ Spitz/ Wolfspitz/ chow chow/ 

überwiegend alles sehr anspruchsvolle und schwierige Hunde die ebenso wenig für ein Kind geeignet sind.

der Chow Chow z. B. ist dafür bekannt, dass er kein Schmusehund und auch nur ein sog. "ein Mann Hund" ist.

und dem Husky als aktivem Arbeitshund können auch nur ganz wenige Menschen gerecht werden.

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@dogmama

Ja du hast recht.

 Tut mir leid aber ich dachte die familie hätte ahnung mit solchen hunde.

Hab noch einen schönen tag

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