sexuelles Interesse außerhalb einer Art?

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8 Antworten

Man sollte zwischen Kreuzungen mit Haustieren und Wildtieren unterscheiden.
Gewollte Kreuzungen bei Haustieren sind z.B. Maultiere und Maulesel. Die werden absichtlich erzeugt, weil sie teilweise leistungsfähiger sind als die Ausgangsarten.

Dann gibt es Kreuzungen zwischen Wild~ und Haustieren, z.B. Wolf und Hund oder Wildkatze und Hauskatze. Passiert, aber eher selten, weil sie nicht genug Kontakt miteinander haben um sich zu "verlieben". (Tiere sind nicht so tierisch, wie wir ihnen unterstellen).

Und es gibt Kreuzungen zwischen nahe verwandten Wildtieren. Die kommen meist künstlich durch den Menschen herbeigeführt zustande, weil sie teilweise spektakulär groß sind und Zoos damit Geld verdienen können.
Der viel beschriebene Liger kommt in freier Wildbahn nicht vor, weil Löwe und Tiger nicht dieselben Lebensräume bewohnen:

http://www.wwf-jugend.de/community/artikel/liger-die-groesste-katze-der-welt;6319

Dann soll es noch Paarungsversuche von Seebären mit Pinguinen geben. Was dahinter steckt muß wohl noch erforscht werden.

Es ist von der Natur mit Sicherheit nicht gewollt und nicht geplant. Es kommt ja auch nur selten vor. Eher als Ausrutscher.
Warum auch, die daraus entstehenden Tiere sind in der Regel unfruchtbar (Ausnahmen wüßte ich nur Wolf - Hund und Katze - Wildkatze. Die sind aber auch genetisch noch sehr nah beieinander).

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Ja das geht. ^^

Es ist natürlich vorgesehen, dass sich Männchen+Weibchen derselben Art paaren sollen. Aber hält sich jedes Wesen immer daran?

Es gibt ja sogar homosexuelles Verhalten bei Tieren, wie z.B. bei Bonobos, Pinguinen oder Delfinen. Ich hab sowas auch schon in TV-Dokus gesehen.

Und zu deiner eigentlichen Frage: Es gibt genügend Fälle, wo verschiedene Tierarten versuchen, sich zu paaren. Man muss sich nur auf YouTube oder anderen Seiten umsehen.

Sei es Hund+Katze, Pferd+Rind, etc. Viele Tierarten haben nämlich einen Sexualtrieb, der nicht nur zur Fortpflanzung dient. Manche machen es wirklich aus Befriedung, oder auch für "Übungszwecke". So kommt es auch vor dass eine Tierart versucht die andere rücksichtslos zu vergewaltigen.

Es gibt sogar ein Video, wo ein Seelöwe versucht einen Pinguin zu missbrauchen. Das muss ich nicht zeigen, aber der Bericht dazu:
http://www.n-tv.de/wissen/Seebaeren-vergewaltigen-mehrfach-Pinguine-article13995806.html


Ist jede Abweichung eine Störung oder will die Natur das vielleicht sogar?

Was eine "Störung" ist, definiert ja nur der Mensch, wie es wirklich abläuft wissen wir nicht. Die Natur hat eigene Regeln, und richtet sich nicht nach der menschlichen Moral. ;)

LG.


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Wenn dies Art verwandt  ist schon ,so paaren sich Wölfe manchmal mit Hunden .

Mischlinge sind in der Natur gar nicht so selten ,aber sie müssen artverwandten sein , dass sich z.B. ein Igel für einem Regenwürmer interessiert ist unmöglich. 

Aber Elch und Hirsch,  Luchs und Katze ist schon vorgekommen. 

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liger kommen in der freien wildbahn nicht vor. sie sind entweder bewusst gezuechtet oder entstehen durch zusammenhalten von tigern und loewen in gefangenschaft. die nachkommen sind z.tl. unfruchtbar.

insofern nein, die natur "will" das wohl eher nicht.

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Kommentar von iwannaburn
26.01.2016, 23:34

Ich will dich ja nicht wiederlegen aber liger zB wurden schon sehr oft in freier Wildbahn gesichtet und sogar für geschützt erklärt. Von daher ist dein Argument nichtig :/

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Schau mal. Du musst dir das bei Tieren ganz anders vorstellen. Tiere kennen dieses "menschliche Bewusstsein" wie wir Menschen nicht. Wir sind denen zwar nicht überlegen oder so, aber wir haben ein Globales Denken erreicht durch Technick. Tiere sind Instinktgesteuert.

Heisst:

Löwin will Kind. Tiger will Kind machen. 

Beide haben ein Instinktgesteuertes Bedürfnis dass se zusammen bewältigen können. Und daher dann solche übergriffe. 

man kann sagen, ja es ist von der Natur so gewollt. ;)

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Der Sexualtrieb ist so stark, dass er sich bei Fehlen eines Partners durchaus auch auf andere Objekte richten kann. Das beste Beispiel ist die eigene Faust.

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Die Natur hat keinen Willen - sexuelle Abweichungen gehören zu unzähligen Tierarten.

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In der Natur funktioniert Fortpflanzung signalgesteuert.

Ein Hund erkennt eine Katze nie als Sexualpartner an, weil bestimmte erforderliche Reize nicht vorhanden sind, also ignoriert er sie. Gleiches auch z.B. sehr deutlich bei Fischen oder auch bei Vögeln. "Verirrungen", wie z.B. zwischen Pferd und Esel haben in der freien Natur keine Chance und werden von der Evolution ausgemerzt.

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