Sex vor der Ehe, Wie seht ihr das?

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39 Antworten

Einerseits: Wenn er nicht warten kann ist er es nicht wert.
Andererseits: Als nicht (streng) Gläubiger kann man das eventuell nicht nachvollziehen und hat nun mal Bedürfnisse. Die kann man nicht abschalten und irgendwann ist man frustriert. Beziehungen mit Sex sollen laut Studien übrigens länger und glücklicher sein.

Du bist nicht die Einzige mit dem Wunsch erst Sex nach der Ehe zu haben, aber du gehörst definitiv zur Minderheit. Du solltest das zukünftigen Partnern von Anfang an klar machen, damit die wissen worauf sie sich einlassen.


Ich bin nicht gläubig, wenn auch evangelisch. Ich sehe keinen Sinn darin zu warten, wozu? Der Akt bleibt der gleiche. Ich kann verstehen, dass es nicht hoch angesehen ist, viele Sexualpartner zu haben, aber wenn du einen Freund hast dem du vertraust, warum kann man sich dann nicht in Liebe vereinen? Was anderes ist es nicht. Intimer inniger zärtlicher Kontakt. Wenn du das mit Fremden machst ist es natürlich was anderes, nicht nur moralisch sondern auch gefühlstechnisch, denn Sex in einer Liebesbeziehung ist anders. Es geht um Vertrauen und Zuneigung, anders als bei Fremden wo es nur um die pure Lust geht (die ich auch nicht schlimm finde - Gott hat uns unperfekt erschaffen, er hätte uns perfekt erschaffen wenn er es gewollt hätte oder). Wie kann etwas schlecht sein, das durch Liebe entsteht und notwendig ist um sich fortzupflanzen. Ehe ist die Verbindung zweier Menschen, Sex auch.


Naja so viel zu meinen Gedanken.
Tu nichts was du nicht willst, es ist aber auch nicht falsch es zu tun, sobald du es willst. Ich glaube nicht, dass Gott es schlecht heißen und nicht verzeihen würde, wenn du das in Liebe tust. 

Was steht überhaupt zu Sex in der Bibel kannst du mir das sagen? Wüsste ich gerne.

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Kommentar von smile10000
07.09.2016, 19:39

Danke für deine Antwort :). Ich kenne die Bibel nicht gerade auswenidg grundsätzlich wird Sex aber als ein Geschenk von Gott angesehen das nur für Mann und Frau vorgesehen ist. Mit Mann und Frau meint man dabei, vereirtete. Die Ehe ist ja ein heiliger Bund "so glaubt man an die Bibel" und nur für diesem Bund ist Sex vorgesehen. Oft wird es auch so dargestellt das Sex der Körper ist, Glaube und Gehorsam ist der Gseit das heisst es geht darum nicht seinem Körper unterlegen zu sein. Sich nicht von seinen Trieben beherschen zu lassen we tiere es tun... :)

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Mit den Anforderungen hast du natürlich keine freie Auswahl und findest am ehesten Gleichgesinnte bei dir in der kirchlichen Gemeinde. Du wirst dir wohl sowieso einen frommen Christen suchen müssen, der auch deinen Glauben mit dir praktiziert. Mit einem Atheisten wird das sicher nichts und andere Religionen stehn ws sowieso nicht zur Debatte - da bleibt nicht mehr viel übrig.

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Keine Ehe vor dem Sex!

Jungfräulichkeit wird oft völlig überbewertet. In ferner Vergangenheit war eine jungfräuliche Braut die Gewähr dafür, dass der frischgebackene Ehemann nicht versehentlich die Nachkommen eines Konkurrenten großzieht bzw. eine ledige Mutter ohne Versorger mittellos zurückbleibt. Daher haben praktisch alle Religionsstifter den vorehelichen Verkehr zur "Sünde" erklärt und entsprechend sanktioniert -was ja auch durchaus gut gemeint und mangels Alternativen der einzig mögliche Weg war. Daher hat diese Praxis und das Ideal der Enthaltung bis zur Ehe auch Eingang in viele Kulturen gefunden.

Leider gibt es immer noch Kulturen, welche diese (und andere - ich sag nur "Ernährungsvorschriften") gut gemeinten jahrhundertealten Regeln bitterernst nehmen ohne diese in den Kontext der heutigen Zeit zu setzen - bis hin zum ("Ehren-")Mord... .


Aus Sicht eines Religionsstifters ist Sex ja ohnehin nur eine unerwünschte Ablenkung vom Wesentlichen (nämlich zu beten, missionieren usw.) und daher zähneknirschend zur Vermehrung (der Gläubigen) geduldet. Dies ist auch der Grund warum Verhütung, Abtreibung usw. meist ebenfalls verboten ist. Da man die Menschen in den Betten meist häufiger "Oh Gott!" rufen hört, als in der Kirche, lässt sich dieses Konkurrenz-denken gut nachvollziehen ;-)

Dank Geburtenkontrolle, Safer Sex und Vaterschaftstest sind die eigentlichen Beweggründe für die Forderung nach Jungfräulichkeit längst obsolet. Jetzt geht es nur noch um den obskuren Begriff der "Ehre" - wobei meiner Meinung nach der wichtigste Beweggrund die Angst vor dem Vergleich ist ("Was ist, wenn meine Frau/mein Mann mit einem meiner Vorgänger mehr Spaß hatte...?"). 

Interessant ist, dass dieses Ideal dann allerdings oft mit allerlei Doppeldeutigkeiten umgangen wird. So ist es manchen Muslimen gestattet eine Zeitehe einzugehen - d.h. ein Mann kann eine Frau (Prostituierte) für eine Stunde "heiraten" und verstößt so nicht gegen heilige Gebote. Viele Gläubige - auch in der christlich-amerikanischen "Purity-Bewegung" haben einfach bis zur Ehe ausschliesslich Oral- und Analverkehr und bleiben so "rein" und "jungfräulich" bis zur Ehe... . Sex ist ja auch etwas, was den Partner nicht "abnutzt" oder "entweiht" - warum also das ganze Bohei?

Ob man also sein modernes Leben nach den Buchstaben uralter Schriften und Gebräuche richtet und ein schlechtes Gewissen haben muss, weil man nicht mehr lebt wie vor tausend und mehr Jahren, muss jeder für sich entscheiden bzw. sich überlegen, ob er sich von anderen Menschen (Pfarrer, Imam, Rabbi oder sonstwem) sein Leben diktieren lassen möchte.

Menschen mit gesundem Selbstbewusstsein begrüßen es, wenn die Frau/der Mann auch noch andere Erfahrungen hatte, denn sonst fragen sich
viele erst später, wie es denn mit einem anderen Partner wäre und gehen irgendwann fremd... . Da Sex auch ein wichtiger Faktor in einer Beziehung ist (auch wenn einige Moralapostel und Fantasie-Romantiker dies immer wieder bestreiten), sollte man sich auch im Bett verstehen. Hier den Partner erst zu heiraten und dann herauszufinden, ob man die gleichen Vorstellungen von gutem Sex hat, ist als würde man an der Schiessbude versuchen einen Treffer zu landen - blind und mit nur einem Schuss. Viel Glück dabei... .

Die Vorstellungen einer romantischen Hochzeitsnacht zweier Jungfrauen ist in der Praxis dann auch weit weniger romantisch als verkrampft, bemüht und peinlich - dann lieber eine(n) Partner(in) mit Erfahrung.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Kommentar von Waldfrosch10
07.07.2016, 19:55


@RFAhren 
______Aus Sicht eines Religionsstifters ist Sex ja ohnehin nur eine unerwünschte Ablenkung vom Wesentlichen (nämlich zu beten, missionieren usw.) und daher zähneknirschend zur Vermehrung (der Gläubigen) geduldet._________

Ich erkläre es dir gerne zum wiederholten male .Im Christlichen Glauben ist der Geschlechtsakt  nichts schlechtes,wie du meinst  ganz im Gegenteil er ist Hoch und heilig ,da der Mensch hier am Schöpfungswerk Gottes teilhaben kann .

Liebe ist im christlichen Kontext immer Fruchtbar oder zu mindestens dazu offen. 

Während du dich etwa im Buddhismus und im Hinduismus von der Welt völlig lösen sollst um den individuellen Ausstieg aus dem  Rad der Wiedergeburt zu schaffen .Daher ist dort Askese angesagt .

Oder im Westen heute meist die Frucht der Liebe einfach töten lässt auf Staatskosten ...

Während der Christliche Glaube die Sinnesfreuden nicht negiert ,sondern die naturgegebenen Sinne mit einbezieht ,So ist ein Glas Wein nicht verboten und auch kein Gutes Essen ,Und auch am Sexualleben darf ein Mensch sich erfreuen .

Was nicht heissen soll das wir uns selbst zum Instinkt getriebenen Tier erniedrigen sollen ,wie es gerade der Zeitgeist  verlangt .Da es der Würde des Menschen wieder spricht .

Und was weisst du bitte über die Köstlichkeiten  der wahrhaft liebenden ,die rein in die Ehe gehen ,da du  doch offenbar nur die Leidenschaft zu kennen scheinst ..welches man Kopulation nennt ?




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Kommentar von RFahren
07.07.2016, 20:06

@Waldfrosch: Bring Dein Geschwurbel doch mal auf den Punkt:

Warum sollte man den ehestiftenden Segen des lokalen Vorsitzenden vom Fanclubs Eures unsichtbaren Freunds brauchen, bevor man Sex haben darf? Folgen alle, die dieses Ritual nicht vor den Sex stellen automatisch ihren "niederen tierischen Instinkten"?

Vernunft und Nächstenliebe setzen keine Mitgliedschaft in irgendeiner Religionsgemeinschaft voraus! Die Herabwürdigung Anderer und hellseherische Fähigkeiten über das Gefühlsleben derselben aber scheinbar schon (wenn man nach Deinem Text urteilt jedenfalls...).

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Liebe Smile

Du lebst Dein Leben vor Gott, aber es ist Dein Leben mit allen damit verbundenen Verantwortlichkeiten. Die Christliche Glaube hat dazu, als einfache Erklärung, die Figur des heiligen Geistes, "erfunden".

Damit ist gemeint, dass Du die Wahrheit über ein faires Leben, in Eintracht mir den anderen Menschen dort, bei ihm in Deinem Bewusstsein, abrufen kannst.

Was keine Rolle dabei spielt, ist die Meinung aller anderen oder deren Umgang mit Ihrer Sexualität. Was aber auch keine Rolle spielt, ist die Meinung der Kirche. Denn die Religionen sind so etwas wie die "Fan-Klubs" der heiligen Dreifaltigkeit.

Diese "Fan-Klubs" wurden vor hunderten, ja teilweise tausenden Jahren gegründet. Zu dieser Zeit gab es keine öffentlichen Gesetze, die Regeln des Zusammenlebens und auch die Strafen bei einem Verstoss wurden in der Sippe, allerdings auf die verschiedensten Arten, geregelt.

Nur die Glaubensgemeinschaften konnten Empfehlung, Gebote und wichtige Regeln an die Hand nehmen und so weiträumig verbreiten.

Die Bibel wurde über Jahrhunderte mündlich übertragen, bevor jemand alles schriftlich zusammenfasste. Sie musste aus dem Aramäischen übersetzt werden und gewisse Gleichnisse können wir heute, in der heutigen Zeit, gar nicht mehr richtig verstehen. Dazu kommt, dass auch der eine oder andere Religionsvertreter gewisse Eigeninteressen bei der Interpretation berücksichtigt hat.

In diesen guten alten Zeiten wurden Teenager wesentlich später geschlechtsreif. Man hat dann sehr früh geheiratet, damit man seine Enkelkinder noch erlebte. Denn die Leute wurden im Schnitt nur so um die 50 Jahre alt. Heute sind Teenager teilweise mit 12 bereits geschlechtsreif, geheiratet wird dann mit knapp unter 30 (Frauen) und knapp über 30 (Männer). Es entsteht eine lange Zeit ohne Sex und man darf sich fragen, ob es Gottes Willen ist, diese uralte Regel, die damals durchaus einen Sinn hatte, heute noch anzuwenden.

Egal welche Antwort Dir DEIN Heiliger Geist gibt, vergib Deine Liebe nur an einen Menschen, der es Wert ist.

Ich wünsche Dir ein selbst bestimmtes und bewusstes Leben mit allen Sonnen- und Schattenseiten.

Dein

Tellensohn

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Diese Frage beantwortet jeder für sich anders. Wenn du daraus eine Moralfrage machst, bleibt dir nichts anderes übrig, als zu warten. Wenn du diese Frage danach beantwortest, ob man auch vor der Ehe miteinander verantwortlich umgehen kann, dann kommst du eventuell zu einem anderen Ergebnis. 

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Wie ICH das sehe, liebe smile 10000, wird Dich unter Garantie nicht interessieren, weil ich Deinen Glauben nicht auch nur ansatzweise verstehe, geschweige denn teile.

Doch kann ich von der besten Freundin meiner Frau (die vor der Hochzeit mit mir Sex hatte, was ich gut finde:) berichten, die so einen ultraorthodoxen SexWarteChristen gehelicht hatte:
Natürlich haben die vorher nicht...

Es war ein einziges Fiasko und die Ehe hat knapp 2 Jahre gehalten.

Schau: DAs ist Geschmacksache: kommt drauf an, was Du von einer Beziehung erwartest - Die zwischen Maria und Josef war sexuell - so weit man weiß - nicht sehr, sehr erfüllend - trotzdem haben's beide zur Heilgigsprechung gebracht!

Also wenn letzteres Dein Anliegen ist, bist Du auf dem richtigen Weg!

Solltest Du eine funktionierende Sexualität Dir wünschen, müsste ich mir jetzt um Dich Sorgen machen, denn: GOTT HAT IM BETT zwischen 2 liebenden NIX VERLOREN - und diesbezüglich auch keine Vorschriften zu machen!

Glaub' mir: So gut kenne ich Gott: Der hat andere Probleme, als sich zu fragen ob oder ob nicht Du vorher oder nachher...

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Du kannst das so handhaben, wie du das möchtest und sicher gibts irgendwo auch jemanden, der aus den selben religiösen Gründen auch warten will. Musst du nur finden, vermutlich klappt das in der Kirche.

Für mich persönlich wäre das nichts gewesen, auch wenn ich christlich wäre. Einfach weil ich für mich finde, dass Sex in einer Beziehung wichtig ist. Nicht das wichtigste, aber wichtig genug, damit ich sagen kann, wenn der Sex schlecht ist und man nicht gemeinsam eien Lösung findet, damit es besser wird und alle zufrieden sind, dass ich dann nicht länger in dieser Beziehung bleiben will. Daher wollte ich vor der Ehe heraus finden, ob es auch mit dem Sex klappt.

Die ganze Liebe nützt nichts, wenns im Bett nicht läuft. Früher oder später wäre einer oder beide frustriert. Nur wenn man aus religiösen Gründen gewartet hat, stehen die selben religiösen Gründe dann auch einer Trennung im Weg. Scheidung ist da genauso ungern gesehen. Fremd gehen auch. Und dann? Für den Rest des Lebens unbefriedigt?

Und ohne den Sex vor der Ehe, hätte ich meine Tochter nicht, wäre mit meinem Mann vermutlich nicht mal verheiratet und hätte dann auch meinen Sohn nicht. Mir wären die besten Dinge in meinem Leben durch die Lappen gegangen.

Aber wie gesagt, das ist nur meine Einstellung.

Wenn du damit warten willst, bis du den vermeintlich Richtigen gefunden hast, dann tu das, aber wundere dich nicht, wenn der "Richtige" am Ende doch nicht so richtig war. Den ersten Sex mit einem Blödmann zu haben, ist eine Sache, das ist doof, aber manchmal muss man da eben durch...aber bis nach der Hochzeit gewartet zu haben, um mit einem Blödmann sein erstes Mal zu haben, ist eine ganz andere Sache...da fragt man sich dann "Wieso hab ich das gemacht? Wenn ich das gewusst hätte, hätt ich auch vorher schon...". Und man hat nie eine Garantie, dass der Typ kein Blödmann ist.

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In der Bibel steht nicht ausdrücklich drin, ob man Sex vor der Ehe haben darf oder nicht. Das ist eine Interpretationsfrage: Die Ehe ist gut und gottgewollt und bedeutet, dass sich zwei Menschen ihr leben lang gegenseitig treu sind und dass sie ihre Beziehung unter den Segen Gottes stellen - das steht in der Bibel.

Aber ob das jetzt heißt, dass du, bevor du heiratest, keinen Sex haben darfst, ist Auslegungsfrage. In der Bibel steht kein Verbot. Diejenigen, die es verbieten, sind der Meinung, dass Sex so intim ist, dass du im Prinzip dann auch das versprechen geben solltest, dass die Beziehung "für immer" ist, und dann solltest du heiraten, weil du damit quasi Gott um seinen Segen für die Beziehung bittest. Wenn du aber zu dem Ergebnis kommst, dass dem nicht so ist, kannst du trotzdem Christin sein. Das entscheidende ist sowieso, dass du Gott und deinen ´Nächsten liebst, du musst halt immer überlegen, wie du das in welcher Situation umsetzt. Und da ist Sex nur eine von vielen Fragen ;)

Ich wünsch dir Gottes Segen und dass dein Umfeld und ggf. später auch dein Freund deine Entscheidung akzeptiert, egal wie sie ausfällt

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Religion macht nur alles kompliziert.
Wenn du neue Kleider brachst, willst du sie zuerst probieren, obs passt, Musik willst du hören, obs gefällt, das Essen willst du erst kosten, bevor du ein Leben lang die gleiche Speise essen willst.
Sexualität ist heute noch viel komplexer, mit unzähligen Schattierungen. (Liebe ist etwas anderes, das spürst du auch ohne Geschlechtsakt, aber von Liebe allein wirst du nicht satt.)

Mach dir das Leben nicht unnötig kompliziert, du lebst hier und jetzt.
Menschen die in der "Vergangenheit" leben, haben immer mit selbst gebastelten Problemen zu kämpfen.

Ich habe dir trotzdem noch einen neutraler Bericht zum lesen, wo dir vielleicht bei deiner Entscheidung hilft.


http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/lebensfragen/wie-ist-das-mit-dem-sex-vor-der-ehe-heute-und-damals-wo-sind-da-die-unterschiede/

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Mein Rat wäre dich von deiner Religion nicht einschränken zu lassen und dich auszuleben.

Sex vor der Ehe: Unbedingt!

Genau genommen bin ich sogar dafür vor einer ernsten, festen Beziehung miteinander zu schlafen. Ein Auto sollte man auch vor dem Kauf probefahren.

Es kann durchaus sein, dass der Sex überhaupt nicht passt und das kann eine Beziehung dauerhaft schädigen und sogar zerstören. Bevor man sich dazu entscheidet zu heiraten, sollte man seinen Partner wirklich kennen und in allen Punkten sicher sein dass man mit ihm den Rest seines Lebens verbringen will.

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Kommentar von habFrage
12.01.2017, 17:52

Das passiert nur wenn die Partner nicht miteinander reden. Was einem im Bett gefällt/nicht gefällt ist bei vielen leider immer noch ein Tabuthema...

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Ich möchte keine großen Reden halten, sondern mit einer Gegenfrage antworten. Wenn ihr beide warten würdet mit dem Sex bis nach der Ehe, was wäre wenn ihr sexuell gar nicht kompatibel seid?

Auch wenn mich viele garantiert für diese Antwort schlagen würden, aber ich sage nunmal die unausgesprochene Wahrheit. Der Sex gehört zur Beziehung eben dazu. Egal ob er gut ist oder schlecht, er gehört dazu und ist Teil davon. Der christliche Glauben setzt doch Vertrauen voraus, oder? Und wie kann man sich besser auf Vertrauen stützen als dabei? Ihr lernt so nicht nur euren Geist, sondern auch euren Körper kennen, ihr vertraut euch währenddessen gegenseitig, dass ihr euch dabei nicht weh tut, geht auch auf die Wünsche des anderen ein und könnt euch so eure Zuneigung nur noch besser unter Beweis stellen. Denn die Handlung des Sexpartners unter dem Vorspiel und dem Akt an sich, ebenso wie der Zeit direkt danach, kann einem auch Aufschluss über den längeren Halt der Beziehung führen.

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Kommentar von WaruNeko
20.08.2016, 02:32

Da stimme ich zu, das hatte ich vergessen zu schreiben, gut dass du das gemacht hast. Sex ist - spätestens sobald man ihn hatte - ein wichtiges Thema in einer Beziehung. Wenn du sexuell frustiert bist, läuft die Beziehung auch nicht super. Für manche verliert Sex irgendwann an Wert, weil man mit dem Partner nicht befriedigt ist, aber so sollte es auch nicht sein. Es wird sicherlich einige Scheidungen gegeben haben, weil man sexuell nicht übereinstimmt. Schließlich heiraten ja auch einige jung um endlich Sex (nach der Hochzeit) haben zu könne. Manche lösen das mit Petting weil das genau genommen kein Sex ist, aber das finde ich heuchlerisch. Ganz oder gar nicht. 

Das ist wie zusammen wohnen. Wenn du nicht weißt ob ihr miteinander klar kommt wenn ihr euch den ganzen Tag auf der Pelle hockt, dann sollte man auch nicht heiraten. In der Ehe lebt man ja schließlich nicht getrennt. Ich kenne eine die erst mit jemandem zusammen ziehen will, wenn sie verheiratet ist. Ich finde das Schwachsinn. Man muss die Alltagskompatibilität prüfen. 

Ein Schritt wäre doch sich nackt zu begutachten und den Körper (ohne sexuelle Vorhaben) abzutasten? Dann weiß man immerhin ein bisschen. Wenn das nicht auch verboten ist. Wobei ich nicht wüsste wieso, es geht ja nur ums "sein wie Gott dich schuf" und nicht um mehr. So findet man raus ob man sich auch nackt attraktiv findet, aber viel schlauer ist man nicht. 

Man kauft die Katze im Sack.

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Im Grunde ist es sehr einfach: Gott hat gesagt, dass alles an sexueller Aktivität außerhalb der Ehe Unzucht ist. Dazu zählt natürlich auch Selbstbefriedigung. Natürlich ist es schwierig bis unmöglich, sich an all diese Dinge zu halten und ich würde niemandem einen Vorwurf machen, auch meinen eigenen Kindern nicht, wenn sie das nicht schaffen würden. Ich denke, wir sollten es versuchen, uns aber damit nicht kaputt machen, denn das will Gott auch nicht. In erster Linie will er uns zu verstehen geben, dass wir durch unsere eigenen Anstrengungen das Himmelreich nicht erben können, da wir durch und durch verdorben sind. Wir können uns also Mühe geben um seinetwillen, unseren sexuellen Gelüsten (die sicherlich bei jedem von uns vorhanden sind) zu entsagen, aber wir sollten immer klar vor Augen haben, dass das Werk des Herrn Jesus allein für unsere Rettung ausreichend ist. 

Sollten wir also auf unserem Weg durch das Leben versagen, so gibt es keinen Grund, sich selbst zu hassen. Wir sollten uns aufraffen und einfach weitermachen. Wir haben uns als Christen gegen die Sünde entschieden, frei sind wir aber dadurch von ihr nicht. 

Solltest du es also nicht schaffen, dich zurückzunehmen, so wird Gott dich nicht hassen - er liebt dich, wie du bist. Aber ihm zuliebe kannst und solltest du es natürlich versuchen. Wenn der Richtige vor dir steht, dann wirst du sicherlich stolpern und Fehler machen. Aber Jesus vergibt dir deine Sünden. Und wenn ihr beiden heiratet, dann ist doch am Ende alles gut :) 

Für dein persönliches Wohlergehen und weil Gott das in der Bibel auch erklärt, sollte man als Christ keinen Un- oder Andersgläubigen heiraten. Das bringt eher Probleme. Mit dem Heil hat es aber nichts zutun.

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Normal. Man ist ja erst eine Weile zusammen bevor man dann heiratet. Und Sex gehört zu jeder Beziehung und Ehe und wenn das nicht passt dann ist man in einen unbefriedigenden Ehe gefangen. Hat man vorher schon mal getestet dann weiß man ob das passt. Und wo in der Bibel steht kein Sex vor der Ehe?

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Unser Religionslehrer (Pfarrer) hat uns Mädel in einer Klosterschule nur einen einzigen Tipp gegeben:

wer kauft ein Auto ohne Probefahrt.... Somit hat sogar ein Pfarrer den Sex vor der Ehe für gut erachtet.

Man kauft doch nicht die Katze im Sack und heirat jemanden, mit dem man noch nicht zusammengelebt und den Alltag getestet hat!

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Kommentar von Waldfrosch10
07.07.2016, 20:03
  • Da glaube ich dir nicht und falls das doch wahr sein sollte ,dann ist das ein recht armseliger Pfarrer gewesen dem es wohl an Selbstvertrauen  und Glauben gemangelt hat .
  • Was hat Jesus Christus über solche Leute gesprochen ? Und was ändern die Worte eines irregeführten  am Evangelium ? Nichts ! Als Christen sollen wir letztlich unserem Gewissen folgen nicht Menschenworten .

Matthaeus 23
______…12Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. 13Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. 
 Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen.…____-

  • Mit anderen Worten ,solche sie werden Gott nicht schauen !
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Wäre ich ein Mann, würde ich nicht so lang warten. ABER: ein Mann mit den selben Ansichten wird sich finden lassen! Wenn er aus religiösen Gründen ebenfalls warten will, wäre das doch perfekt! Es gibt bestimmt sogar Internetseiten, auf denen man genau solche Menschen kennenlernen kann. Recherchier doch mal ein bisschen, vielleicht gibt es ja auch sowas wie 'Bibel Clubs' für Leute in deinem Alter. Und das meine ich ernst :D Dort sind Gleichgesinnte & dann hättest du das 'er will nicht warten' -Problem nicht, weil er selbst von sich aus erst nach der Ehe Sex möchte :) hör dich doch mal um

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Ich bin Dein Bruder im Herrn :-) und habe da einiges zu zu sagen.

Fangen wir am Ende an: Eine Freundin von mir hat einen Typen kennengelernt, der ihr sehr gut gefiel und der hat, obowhl er gar kein Christ ist, ihrem Wunsch, mit dem Sex bis nach der Hochzeit zu warten, entsprochen.

Nicht nur deshalb (sondern auch, weil viele grläubige Männer ebenfalls so denken) bin ich überzeugt, dass Du sehr wohl einen Mann finden wirst, der abwarten will und kann.

Dann: Ich halte Sex bevor man sich gut kennt für kontraproduktiv.
Sex schweißt zwei Personen zusammen. Durch Erlebnisse, die eigentlich einmalig sein sollten, aber auch durch das Oxytocin, welches u.a. beim Orgasmus ausgeschüttet wird.

Dadurch wird man dem Perner gegenüber milde gestimmt (vereinfacht ausgedrückt).
Wenn man evtl. gar nicht so gut zusammenpasst, aber miteinander Sex hat, dann verliert man durch diesen Effekt den klaren Blick für die Probleme und Differenzen.
Ich höre immer wieder von Paaren, die kaum miteinander klarkommen, sich aber in Sachen Sex gut verstehen und darum zusammenbleiben (mit allen Nachteilen, die unterscihedliche Ansichten und Herangehensweisen im Alltag mit sich bringen) oder wo zumindest einer von beiden Streit mag, wenn es hinterher "Versöhnungssex" gibt.

Ich bin nicht prüde, hatte auch schon Sex (ohne verheiratet zu sein) aber ich würde es niemandem empfehlen, nicht zumindest schon recht lange zusammen zu sein und die feste Absicht zu heiraten zu haben, bevor "es" passiert.
Und mit "recht lange" meine ich nicht "6 Wochen".

Weiterer Nachteil von Sex vor der Ehe: Man wir IMMER mit dem / den anderen Sexualpartner(n) vergleichen, die man vorher hatte und sich so nicht nur die Einmaligkeit der sexuellen Beziehung nehmen, sondern vielleicht auch den inneren Frieden den man hätte, wenn man nicht vergleichen sondern den Partner nehmen würde, wie er ist.

Kurz: Bleib stark, Du bist auf dem richtigen Weg und es wird sich auch jemand finden, der genauso denkt :-)

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Ich als Frau rate dir dringend dazu, mit dem Mann, den du heiraten wirst, auch vorher richtig zu schlafen und so weiter. Du kannst dir nicht vorstellen, was ein unerfülltes Sexleben anrichten kann; für manche ist der Druck dabei auch so groß, dass sie die Beziehung beenden, obwohl sie sich lieben.

Man sagt zwar, ja, Liebe ist wichtiger als Sex, und das stimmt auch, aber wenn man den heiraten kann, der perfekt ist, und an dem alles stimmt, und von dem man folglich auch befriedigt wird, dann würde ich es auch tun, und nicht die Katze im Sack kaufen.

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Kommentar von Waldfrosch10
07.07.2016, 20:06

Und warum scheitern dann diese vielen Beziehungen mit den tollen Typen mit dem alles stimmt ? Auch der Sex ? 

Wie viele Solche perfekte Beziehungen hattest du selbst schon  bei dem alles stimmte ? 

Ihr reitet doch alle ohne anständig  gesattelt zu haben ,deshalb fällt ihr alle dauernd runter ..Aber vermutlich bist  überhaupt noch zu Jung um hier die Erfahrung zu haben .

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Kommentar von Wuestenamazone
07.07.2016, 23:31

@voruebergehend da stimme ich dir voll zu. Ein unerfülltes Sexleben und das ist schneller vorbei wie man denkt. Das ist dann die Schatz ich hab Kopfwehehe

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smile:

Mein Hochachtung für deine Haltung.

Auf deine Frage hast du bereits viele Antworten erhalten. Ein Aspekt darf jedoch nicht zu kurz kommen.

Nehmen wir einmal an, du bleibst weiterhin tapfer und nach der Eheschließung stellt ein Partner oder es stellen beide Partner fest, dass es ganz und gar nicht klappt, was dann?  

Ich habe eine Zeit lang bei einer Rechtsanwältin gearbeitet, der sich haupts. Frauen anvertrauten.

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Kommentar von Waldfrosch10
07.07.2016, 20:04

und diese Frauen hatten alle keinen Sex vor der Ehe ??

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Wer sagt denn, was Gottes Wille ist?

Wenn Du aus irgendwelchen Gründen keinen Sex vor der Ehe willst, brauchst Du auch keinen zu haben, das ist Deine Entscheidung. Aber missbrauche nicht Gott als Rechtfertigung für Deinen individuellen Entschluss.

Der Gott, an den ich glaube, der hat den Menschen geschaffen (übrigens nach seinem Ebenbild). Inklusive Liebe und Lustempfinden. Enthaltsamkeit ist eine menschengemachte Sache, die den Zweck hat, an einer sich selbst gestellten Aufgabe zu wachsen. Einen Sinn im Hinblick auf die christliche Botschaft von Gerechtigkeit und Nächstenliebe kann ich darin nicht entdecken.

Was das Finden eines Partners betrifft: Auf jeden Pott passt ein Deckel. Du wirst irgendwann auch einen gleichgesinnten Mann finden - auch wenn es natürlich schwerer wird, denn so viele werden diesen etwas skurrilen Glauben nicht teilen...

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Wenn einem Mann der religiöse Glaube und entsprechende Werte ebenso wichtig sind, wie Dir, dann wird er kein Problem damit haben, entsprechend abzuwarten. Schwieriger ist vielleicht, so jemanden zu finden, vor allem wenn es in der entsprechenden Religion nicht so etwas gibt, wo sich Singles in verschiedenen Altersgruppen beispielsweise bei Veranstaltungen treffen können, aber es ist sicher nicht unmöglich dennoch jemanden zu finden, der eine sehr ähnliche Sichtweise hat, wie Du.

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