Sex vor der Ehe? christliche Sichtweise

18 Antworten

Liebe Sabby007!

In einer so schönen Welt gibt es seit Jahrtausenden Kriege zwischen Menschen. Ich selbst bin ein Kriegskind. Der Krieg auf dem Balkan brach aus, weil sich verschiedene Gruppen eines ansonst prächtig funktionierenden Staates (besonders zur Zeit Josip Broz Titos, der bis 1980 35 Jahre lang Staatschef Jugoslawiens war) über ihre Religionszugehörigkeit definiert haben und sich dadurch nicht mehr verstehen und verständigen konnten. "Über ihren Glauben definiert" heißt, dass sie nicht mehr Brüder und Schwester im Lande waren, nicht mehr langjährige Freunde, nicht mehr friedlich miteinander lebende Nachbarn, nette Bekannte oder kollegiale Mitarbeiter, Serben, Kroaten, Bosnier, oder Slowenen waren... Nein: Sie waren fein eingeteilt in Katholiken, Orthodoxe und Muslime, und so begann auf unterster Ebene der Krieg, der meine Eltern und als Baby mich aus diesem Lande vertrieb. Gläubigere Männer als mein Vater blieben dort und haben die "andere Seite" zu vernichten versucht - begründet wurde das durch idiosynkratische Glaubensauslegung verschiedener Untergruppierungen und dem vollständigen Ausblenden von Vernunft und Menschlichkeit.

Was richtet denn Glauben alles an? Falsch gedeutet ist er imstande, Menschen dazu zu bringen, zu vergessen, wer sie eigentlich sind: Menschen! Und ja, der Mensch braucht Leitung und Führung, die führende Hand Gottes ist gewiss für manche Menschen die, die man achten und der man sich verbeugen muss, sie ist auch die, die einen aufnimmt, wenn man fällt, und die einen bestraft, wenn man ihr zuwider handelt. Aber ist sie eine, die man sieht? Nun ja: Man sieht sie in der Heiligen Schrift (die man jedoch auch aus heutiger Perspektive lesen und deuten sollte). Und ansonsten? Was nicht darin steht? Für manche "besteht [der Glauben] vielleicht manchmal nicht aus irgendwelchen nachvollziehbaren Argumenten [bspw. solche, die aus der Bibel entnommen werden können]", sondern kommt durch Erziehung der Eltern und wird in Glaubensregel verpackt, die partout nicht existieren, oder wird von ihnen selbst angenommen, z.B. durch ihr Gebet und durch ihre Nähe zu Gott. Wichtig ist dabei dennoch zu wissen, dass der Glaube nur Teil des Menschen ist, niemals sollte er den Menschen vollständig einnehmen. Denn der Mensch kann nicht alles durch Glauben erklären. Und das, was einem im Gebet erklärt wird, ist ausgesprochen subjektiv und sollte nicht immer handlungsleitend sein. Das wird zwar von vielen Denomination behauptet... Aber wer kann den Tod eines ganz unschuldigen, guten, glücklichen, immer-positiven jungen Menschen erklären - ein solcher ist als Beifahrer auf einem Motorrad, der von einem betrunkenen PKW-Fahrer gefangen wurde, vergangene Woche verstorben, während der Fahrer des Motorrads und der betrunkene PKW-Fahrer beinahe unversehrt davon kamen. Manches kann man nicht erklären, muss man nicht erklären. Manches IST einfach.

Genau so SIND manche Bedürfnisse im Menschen! Sie sind stark, sie sind unerklärt. Wenn ein Mensch ein Monat lang nur wenig getrunken oder "richtig" gegessen hat, wird er sich danach sehnen, endlich viel Essen und Trinken zu genießen, und wird womöglich en masse Essen und Trinken zu sich nehmen, obwohl er es vielleicht nicht sollte. Oder wenn bspw. ein respektabler, gelesener Pfarrer Lieder hört, die dem christlichen Glauben vielleicht nicht so ganz entsprechen, und diese ihm sogar gefallen - ist er dann ein schlechter Christ? Nein: Es ist ein inhärentes Bedürfnis des Menschen, zu tun, was ihnen gefällt und "gut tut" - er kann manchmal nichts dafür, diesem Trieb, dieser Lust nachzugehen. Es ist vielleicht ein Zeichen von Schwäche - oder ein Zeichen, dass das, dem man nachgeht, sehr - vielleicht: überwältigend- schön ist.

Wenn in dir dieses Bedürfnis zu stark wird, wenn du von der Schönheit von Sex (mit diesem Menschen) überkommen wirst, dann wirst du zwar vielleicht nicht das tun, was Gottes Wille ist, aber du wirst dennoch menschlich sein. Und Gott wird dich trotz -oder gerade: für- deine Fehler lieben. Gucke doch in die Welt! Schau dir die Menschen an, die seine Kreaturen sind - sie alle haben zahlreiche Fehler und sie alle sind Menschen, die zu bessern imstande sind (und die diesem Bessern nachgehen, oder eben nicht) - und er liebt sie, alle.

Was der Glaube alles ausrichtet. Der rational begründete Glaube deines Freundes, der vielleicht auch sagen mag "Ich heirate nicht, bevor wir auch eines der Fundamente der Ehe kennengelernt haben, ergo Sex hatten", oder dein christlicher Glaube, der dir vom vorehelichen Sex abrät. Länder verlieren des Glaubens willen ihren Zusammenhalt, Menschen ihr Leben - und Beziehungen, perfekt wie sie sein mögen, gehen deshalb auch auseinander. Ich wünsche es dir und deinem Freund nicht - denn zwischen euch lese ich schon aus deinen wenigen Zeilen sehr viel Liebe heraus. Das wäre bejammernswert.

Euch beiden wünsche ich eine glückliche, gesunde, schöne und lange Beziehung, ohne (heiligen) Krieg :-)!

Wenn du dich wirklich dem Christlichen Glauben gewidmet hast, dann ist das eine Probe Gottes um zu sehen, wie ernst du es mit dem Glauben meinst.

Aus menschlicher Sicht: Wenn ihr euch wirklich liebt, dann tut es. Solange ihr es beide wollt, kann euch niemand aufhalten, nichtmal Gott.

Wenn ihr, wie du schreibst, "die Finger nicht von einander lassen könnt", ist es dann nicht bereits "passiert"? - Ich komme da mit der Frage nicht ganz klar.

Jedenfalls die klassische, aber umstrittene Lösung für eine Christin heißt - Sex erst in der Ehe. Ich weiß, das ist in eurer Situation nicht leicht einzuhalten und geht oft nur mit Gottes Hilfe und Beistand. Wenn dein Freund und vermutlich Nichtchrist damit nicht klar kommt, habt ihr ein Problem untereinander. Wenn du ihm und deinen Gefühlen dagegen nachgibst hast du ein Problem. - Abhängig von der Stärke deiner Gottesbeziehung und des Bewußtseins gegen seinen Willen gehandelt zu haben, könnte daraus sogar ein dauerhaftes Problem eurer Beziehung erwachsen. - Guter Rat ist daher teuer und kann eigentlich nur "von oben" kommen. Ich wünsche dir deshalb Weisheit für alle deine weiteren Entscheidungen, Verständnis deines Freundes und Standhaftigkeit im Glauben. Viel Glück!

P.S.: Ich kenne allein in meinem christlichen Bekanntenkreis einige junge Frauen in vergleichbarer Situation. Sie alle stellen immer wieder gleichlautende Fragen, meistens in der Hoffnung eine Stimme zu hören, die ihrem Verlangen, ihrem Gefühls- und Wunschdenken entspricht und sie von der Verantwortung der eigenen Entscheidung entbinden soll. - Von einigen weiß ich, dass sie am Ende doch schwach geworden sind. Von anderen dagegen, dass sei durchgehalten haben bis zur Hochzeit. - Soweit ich das von außen noch vergleichen kann, führt die letzte Gruppe eine glücklichere Ehe. - Ist natürlich nicht reprästentativ.

4

Ich hab angst das ich nachdem tod in der Hölle lande. Ich bin ein netter Mensch sünden macht jeder niemand ist perfekt. Aber ich vermeide meistens die Sünden.?

Also zu mir, ich rauche nichts, trinke kein alk, habe keine Tattos, und ich bin mit 21 immernoch Jungfrau. Ich möchte mein erstes sex erst nachdem ich verheiratet bin haben.

Ich bin Christ. Jetzt weiss ich aber nicht welche Religion die richtige ist, ich weiss man könnte alle Bücher lesen aber man kannt trtz vlt falsch liegen. Ich glaube an Gott und bete seit 13 Jahren jeden Abend bevor ich ins Bett gehe. Was meint ihr schaut Gott auf Religion? Wenn man ständig an ihn glaubt und ihn anbetet, warum sollte man dann in die Hölle gehen?

...zur Frage

Tochter ist lesbisch HILFE?

Meine Tochter hat sich vor ein paar Tagen vor mir und meinem Mann geoutet.Sie ist 22 Jahre alt. Die Nachricht gat uns beide sehr schockiert und entsprechend heftig waren unsere Reaktionen. Ich hatte sie bisher immer für eine sehr feminine und normale junge Frau gehalten. Als sie das sagte hatte ich einen kleinen Zusammembruch. Mein Mann wurde sehr wütend. Abscheinend hatte sie eine andere Reaktion erwartet denn sie musste weinen. Wir sind eine sehr gläubige Familie allerdings tolerieten ich und mein Mann homosexualität solange sie nicht in unserem engsten Umfeld stattfindet. Bei unserer Tochter verkraften wir es aber einfach nicht weil es mit unserem restlichen Leben einfach nicht zu vereinbaren ist. Ich bitte alle die soweit gelesen gaben sich Kommentare zum Thema Homophobue etc. zu sparen. Sie werden damit weder uns noch unserer Tochter helfen. Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Ich und mein Mann sind uns einig das wir unsere Tochter in dieser Lebensweise nicht unterstützen und auch nichts damit zu tun haben wollen, und möchten sie bitten auszuziehen. Sie hat wie wir erfahren haben eine Freundin und sie verdient auch bereirs sehr gut deshalb denken wir das sie durachaus fähig ist auf eigenen Beinen zu stehen. Da sie allerdings nach ihrem Coming out emotional sehr angeschlagen war möchten wir ihr das so sanft beibringen wie möglich. Meine Frage ist jetzt: Wie? Wad können wir sagen?

Ausserdem müssen wir all das auch unserer jüngeren Tochter erklären. Sie ist 15. Trotz des altersunterschieds haben meine Töchter eine sehr enge Verbindung. Demensprechend schwer wird es sein ihr zu erklären warum wir das machen. Sie liebt ihre Schwester sehr und warscheinlich wird es sie sehr hart treffen. Wie sollen wir ihr das erklären? Zumal sie noch so jung ist. Ich möchte nochmal daraufhinweisen das unsere entscheidung bezüglich unserer Tochter feststeht und die Kommenrare hier nicht daran ändern werden. Ich möchte lediglich um tipps bitten wie wir all das unserem Töchtern erklären sollen. Ich bin für alles schon im Vorraus sehr dankbar.

...zur Frage

Wann sollte man das erste mal haben?

Wann sollte man eig. das erste mal haben... oder sollte man sich an "Kein Sex vor der Ehe" halten?

...zur Frage

Sex erst nach der Ehe was haltet ihr davon?

Hallo an alle Christen. Ich wollte mal fragen, was ihr von Sex nach der Ehe haltet. Also ich meine halt erst wenn man verheiratet ist. Ich selbst bin auch Christ, aber weiß nicht ob ich mich daran halten soll. Aber ich habe noch ein paar Jahre Zeit.

...zur Frage

Sex mit religiösem Mädchen?

Hallo!

Ich schreibe schon seit längerem mit einem Mädchen, was in meine Stufe geht und konnte in Erfahrung bringen, dass sie einer freien christlichen Gemeinde angehört. Ich weiß, dass solche Gemeinden oftmals sehr unterschiedlich sein können und manche eben auch ziemlich konservativ eingestellt sind. Sie kommt mir aber überhaupt nicht so konservativ vor und ich habe mich auch ein wenig in sie verguckt. Eine Beziehung mit ihr könnte ich mir auch vorstellen, doch ich weiß nicht, ob sie bis zu einer Ehe jungfräulich bleiben möchte. Nicht, dass ich nur das eine im Sinn hätte, aber Sex gehört meiner Meinung nach zu einer Beziehung dazu. Hat jemand von euch Erfahrungen mit dieser Art von Christen gemacht? Sind sie alle, was dieses Thema angeht konservativ oder gibt es auch welche, die Sex vor der Ehe haben?

...zur Frage

Sex vor der Ehe was denkt ihr?

Hallo(: also ich habe jetzt eher eine für mich unangenehme Frage und schäme mich auch die im Internet zu stellen;D also:

Meine Eltern sind nicht sehr gläubig bzw gar nicht gläubig ,ich dagegen schon. Und es heißt ja kein sex vor der Ehe, nun habe ich seit 2 Jahren einen Freund und jaa eigentlich wollen wir bald mit einander schlafen bzw ich teilweise weil ich angst habe vor gottesstrafe ._. ich weiß das hört sich jetzt sehhr seltsam an ist aber so.

Kann mir jemand weiterhelfen : wäre das ich gottes"augen" okay oder nicht?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?