server hoster droht mit inkasso jedoch haben die keine daten

4 Antworten

  1. 7,50€ Mahngebühre dürften zu hoch sein. Für einen Mahnbrief maximal Briefporto, so 1,50€ bis allerhöchstens 2,50€. Bei eMail-Mahnungen sind die Kosten kaum messbar.
  2. Falsche Daten anzugeben, dann nicht zahlen zu können und dann auch noch aus der Not die Tugend zu machen und nicht zahlen zu wollen, das nennt man Betrug (Eingehungsbetrug). Das ist dann wohl eine Straftat. Insofern sehr gut überlegen, was du machst.
  3. Das Inkasso kommt ggf. an die Daten von dir ran, über Paypal. Notfalls per gerichtlicher Anordnung. Keine Angst... Und dann darfst du zu allem Überfluss noch einige hundert Euro für dieses Auskunftsersuchen vor Gericht und bei PayPal bezahlen. Einfach so, weil du den Schaden durch die falschen Daten verursacht hast.
  4. Wenn du einen guten Grund hast (20% Downtime sind durchaus ein sehr guter Grund), solltest du als erstes alles sichern. Deine Beschwerden, deren Antwortschreiben, deine Verweise auf die Downtime. Dann solltest du sofort, am besten per Einschreiben mit Rückschein, fristlos aus wichtigem Grund (Schlechtleistung) kündigen und die weiteren Zahlungen verweigern, da sie nie vernünftig geleistet hatten. Ob du damit durchkommst, kann ich nicht sagen, das kann dir womöglich kaum jemand sagen. Aber du hast gute Chancen meiner Meinung nach. Aber nur, wenn du dich sofort darum kümmerst und nicht einfach so stillschweigend denkst, dass alles sich von selbst regelt.

Denke dran, dass der Server-Betreiber meckern wird, wenn ihm aufgeht, dass du falsche Daten hinterlegt hattest. Das macht man nicht und in Zukunft lass so einem Blödsinn.

Wenn du was nicht weiter willst, dann musst du es kündigen! Nur weil du nicht weiter zahlst, heißt das nicht, dass der Vertrag automatisch endet. Wenn du mit der Leistung nicht zu frieden bist, dann musst du reklamieren, und zwar sofort. Du kannst nicht hinterher ankommen und sagen: ach übrigens, die Leistung war sch.... Deshalb Zahl ich nicht. Ich würde dir raten, zu zahlen oder um Stundung zu bitten oder Ratenzahlung. Einfach nicht machen geht gar nicht und wird noch teurer. Rede mit denen oder schreib ihnen und Versuch da so glimpflich wie möglich raus zu kommen.

nunja ich habe schon bei vielen hostern server bestelt und dort lief es immer so ab das solang man zahlt steht der server einem zur verfügung.sobald man nicht mehr zahlt kann man ihn auch nicht mehr nutzen. das ein vertrag entsteht ist mir neu. habe schon mit ihnen geredet und die stellen auf stur. sind anscheinend kein seriöses unternehmen wenn die kunden so behandeln. ahnung von ihrer arbeit haben die ebenfalls nicht. wieso sollte gar nicht zahlen nicht gehen? soweit ich weiss haben die keine daten von mir

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@gamecontra

Es entsteht IMMER ein Vertrag. Auch bei deinem anderen Zahlungsmodell. Ansonsten ist es extrem unüblich, was du schilderst. Es gibt durchaus solche Bezahlmodelle, wo man im Voraus zahlt und automatisch aussetzt, wenn man nicht zahlt. Man findet das manchmal bei Gameservern oder TS-Servern u.ä. Aber gerade beim Hosting ist das extrem selten. Im Endeffekt ist das aber auch trotzdem dein Problem: Man liest sich bei Verträgen alles vorher durch, auch die AGB. Da steht so etwas ganz ausführlich drin (normalerweise).

Alles andere habe ich in meiner Antwort beschrieben. Auch das Problem, dass du eine Straftat begehen könntest, wenn du die Gunst der Stunde mit den falsch hinterlegten Daten nutzen willst um nun einfach die Zeche zu prellen. Das funktioniert nicht, so wie du es dir vorstellst und das ist auch gut so.

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der hoster war sehr schlecht.hatte ca. 20% downtimes und der support war auch grottenschlecht.

Dies ist ein Mangel. Diesen bringt man zur Anzeige und verlangt Abhilfe in angemessener Frist. Wird dies nicht erbracht besteht Sonderkündigungsrecht.

aber anscheinend läuft bei denen der vertrag weiter (was ich nicht wollte).

Wer AGB liest ist klar im Vorteil. Steht aber auch vor der Anmeldung auf der Seite wie lang die Vertragslaufzeit ist (maximal 24 Monate) und die Kündigungsfrist für eine ordentliche Kündigung (maximal 3 Monate).


Die 7,50 € Mahngebühren sind zu hoch. Ein eingeschriebener Mahnbrief kostet nicht mehr als 2,50 €. Mehr darf also nicht verlangt werden.

Die Hauptforderung ist zu bezahlen, da du eben die korrekte Mängelanzeige versäumt hast.

Über das Inkasso würde ich mir weniger Sorgen machen als um eine evtl. gerichtliche Betreibung der Forderung. Du bist in Verzug also kann man jederzeit Mahnbescheid beantragen oder Klage erheben. Wie du selbst sagtest ist deine ladungsfähige Anschrift bei paypal hinterlegt.

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