Serumspiegel Sertralin zu niedrig?

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3 Antworten

Sertralin gehört zu den Medikamenten, deren Bioverfügbarkeit an die Ernährung gebunden ist. Es wird in der Leber verarbeitet, deshalb kann es mit einigen Lebensmitteln dort konkurrieren. Vielleicht hast du Grapefruit gegessen oder getrunken? Das wäre ein Lebensmittel, das den Serumspiegel von Sertralin senken kann.

Wenn es dir mit 100mg gut geht, gibt es keinen Grund die Dosis zu steigern. Prinzipiell sollte man die niedrigste wirksame Dosis nehmen.

ich bin aber längerfristig nie beschwerdefrei gewesen bis jetzt, nach längeren guten phasen kamm immer wieder ein rückfall. also wird schon was wahres dran sein.

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@user554433

Na dann. Die maximale Tagesdosis von Sertralin beträgt 200mg.

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Es kommt ja nicht auf die Zahlen an, sondern darauf, was hilft - zumal jeder Mensch verschieden schnell oder gründlich diese Stoffe abbaut und der Pegel im Blut trotzdem niedrig sein kann.

ok. also baut mein körper den wirkstoff zu schnell ab sozusagen? wie gesagt, mit meinem arzt sprech ich noch darüber, wollte mich aber jetzt schon erkundigen. ja ich weiß eh dass zahlen nichts bedeuten, aber mach mir da doch meine sorgen. aber dann ist es ja so, dass die 1,5 jahre mit den 50 mg komplett umsonst waren? und ich deshalb immer wieder rückfälle bekommen hab? meine therapeutin ist ja auch die tollste: nach 1,5 jahren schlägt sie mir mal eine medikamentenkontrolle bei nem psychiater vor, aber vorher noch richtig abkassieren oder? so kommt es mir gerade ein bisschen vor.

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@user554433

Diese Medikamente bedürfen einer Versuchsphase und längeren Eingewöhnungszeit sowie stufenweiser Steigerung bis zum gewünschten Effekt. Möglicherweise kann auch nach der Versuchsphase ein anderes Medikament ausprobiert werden; dann geht es wieder von vorn damit los. Begleitende PT kann auch sinnvoll sein; man weiß immer erst hinterher, ob es was genutzt hat.

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hallo harald. habe eben mit meinem arzt gesprochen. mein wert ist therapeutisch viel zu nieder mit den 100mg, mein körper baut viel zu schnell ab. soll ab morgen 150 nehme und nach 3 wochen nochmal blutabnehmen. sollte der wert dann wieder nicht passen oder ich vorher merken dass sich nix tut, stellen wir auf ein anderes medikament um. das heißt also jetzt für mich, dass die 1,5 jahre mit 50mg komplett sinnlos waren und ich mich also von selbst, (mit therapien) aus meinem tief geholt habe. weil wenn die 100mg schon den therapeutischen wert nicht erreichen, werden es wohl kaum die 50 getan haben. bin jetzt ehrlich gesagt etwas sauer auf meine therapeutin, dass sie mir nicht eher geraten hat eine medikamentenkontrolle zu machen.

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@user554433

Ob sinnlos oder nicht - vielleicht hätte man etwas schneller die Med. steigern sollen - aber das setzt auch immer die aktive Mitarbeit des Pat. voraus. Am besten ist es natürlich, nebenbei die evtl. zugrundeliegende Problematik psychotherapeutisch aufzuarbeiten.

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