Sertralin-Antidepressiva - Müdemachend oder Aufweckend?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie oft musst du es denn nehmen? Wichtig ist, dass du's halt dann immer im selben Rhythmus einnimmst, ich wuerd dir empfehlen deshalb dabei zu bleiben, es morgens zu nehmen - denn: am 2. Tag wuerde ich mir noch keine Gedanken machen, da die Wirkung sich noch gar nicht wirklich "entfaltet" hat. Das kann im absoluten Hoechstfall vier Wochen dauern, bei einigen 1-2 Wochen. Und wenn du dann die aufhellende Wirkung hast, dann waer das Abends ja ungeeignet.

eine Tablette täglich. 50mg

Danke für die Information, dann werd ich es jetzt mal weiter einnehmen in der Früh und nächste Woche Dienstag mit dem Arzt besprechen.

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hier gehts ja um die antriebssteigerung. die erfolgt normalerweise schon nach der ersten einnahme, wohingegen die stimmungsaufhellung, wie du richtig sagtest, meist einige woche auf sich warten läßt

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@Mupfelmu

Logisch, deshalb gibt es ja so viele SSRI-Veraechter. Aber trotzdem ist es doch sinnvoller, die Medikation Morgenss einzunehmen, da sowohl antriebssteigernd als auch aufhellend Abends wohl nicht so foerderlich sind.

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@Minimaleffekt

neh, du hast es scheinbar nicht verstanden. die stimmungsaufhellung ist ja wie gesagt der langzeiteffekt und die besteht dann auch dauerhaft (also morgens und abends unabhänig vom zeitpunkt der tabletteneinnahme).

die antriebssteigerung wirkt jedoch auch kurzfristig und hier spielt der zeitpunkt der einnahme daher eine rolle. (wenn die tablette wie im diesem fall jedoch eher antriebshemmend wirkt, kann man daher durchaus überlegen, sie abends einzunehmen. wenn dann später die stimmungsaufhellende wirkung dazukommt, ist das kein hindernis, da die halt, wie gesagt, dauerhaft wirkt.)

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@Mupfelmu

Ich weiß ja nicht, wo du dein Wissen her hast, aber ich arbeite in der Psychiatrie und habe deshalb mehrfach die Bestaetigung dafuer gekriegt, dass SSRI morgens sinnvoller einzunehmen sind und das es ein absolutes Nogo ist, von morgens auf abends auf morgens auf abends zu springen. Nehmen die Patienten ihre SSRI schon laenger, dann kommt es in wenigen vereinzelten Faellen dazu, dass sie die Einnahme abends bevorzugen - der Großteil bleibt allerdings trotzdem bei der morgendlichen Einnahme, da sie auch nach monatelanger Einnahme sonst ueber Schlafstoerungen klagen.

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@Minimaleffekt

lies den gesprächsverlauf und meine antwort einfach noch mal durch.

dein letzter kommentar hat kaum einen bezug zu den vorigen beiträgen.

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@Mupfelmu

Nein, du hast nur den Sinn meiner Aussage nicht verstanden, der sich bereits in der ersten Antwort darauf bezogen hat, das es sinnvoller ist, die Medikation morgens einzunehmen - sondern mir die ganze Zeit erklaeren wolltest, welche Wirkungen SSRI haben. Aber eine Diskussion sehe ich sowieso nicht als sinnvoll, wir schreiben aneinander vorbei.

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@Minimaleffekt

die begründung deiner aussage war halt unsinnig.

aber ganz wie du meinst...

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ist normalerweise antriebssteigernd. bei einigen patienten hat es jedoch den gegenteiligen effekt, nennt man dann paradoxe reaktion. eine einnahme am abend kann daher sinn machen, sollte aber immer mit dem verordnenden arzt abgesprochen werden.

2 tage einnahme ist noch ein sehr kurzes intervall, vielleicht muß es sich erstmal einpendeln.

Vielen Dank für die Antwort. Werds mal weiter wie gehabt einnehmen.

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@Multau

keine ursache. viel erfolg damit und alles gute.

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Sertralin = SSRI.

SSRI = weder...noch...manchmal...

Sertralin ist meiner Meinung nach etwas in Richtung "stimulierend", alleine schon wegen der schnell einsetzenden Antriebsstärkung.

Jetzt ist aber das Problem, dass mich dieses Antidepressiva extrem Müde macht und ich für den restlichen Tag nicht fähig bin zum Arbeiten.

Sertralin ist auch kein Stimulanz, nicht einmal ein "mildes Stimulanz" !

Medikamente wirken bei jeden anders.

Schönes Beispiel: ADHS. Jemand mit ADHS wird in der Regel durch Stimulanzien (Kaffee , Amfetamin, MPH, etc.) müde und ruhig. Ein "Normalo" würde wach und aufbrausend hyperaktiv werden.

Und auch da gibt es Ausnahmen.

Außerdem brauchen Antidepressiva in der Regel ihre Zeit bis sie wirken oder die Nebenwirkungen verschwinden. Etwas ungewöhnlich ist es nach Literatur jedoch schon.

Wenn es müde macht sollte ich es ja eher am Abend nehmen, oder nicht?

Das wird bei vielen anderen SSRIs auch so ab und zu gemacht. Z.B. Citralopram oder Johanneskraut.

Sertralin wäre jedoch etwas fehl am Platze, aber das muss man mit dem Arzt bereden! außerdem nach etwas längerer Zeit (1-3 Wochen).

Gute Besserung

Alea

Weiß jemand, warum ich mich so "daneben" fühle?

Etwa die letzten 2-3 Wochen hatte ich (w,21) immer wieder so einen seltsamen Schwindel, der bisher nur aufgetreten ist, wenn ich mein Antidepressivum nicht genommen hatte. Außerdem ist es mir im Durchschnitt etwa alle zwei Tage so komisch, dass ich dachte ich könnte jederzeit umkippen und bewusstlos werden. Nun hat es vor etwa zwei Tagen angefangen, dass ich mich teilweise total "unwirklich" gefühlt habe, ich war gar nicht richtig da, wie in einem Traum. Diese Woche hatte ich auch ein paarmal leichtes Fieber, bei dem ich mir auch nicht sicher bin, ob es von einer körperlichen Krankheit kam. Ich ziehe mich sehr stark zurück, habe kaum Appetit (wenn, dann meist nur auf ungesunde Sachen), schaffe es kaum noch mich zum Bewegen zu zwingen und fühle mich allgemein ziemlich leer. Nun war ich heute draußen und ich war so weggetreten, dass ich alles wie im Traum wahrgenommen habe und alles extrem schwierig und kraft- und aufmerksamkeitsaufwendig (sagt man das so?) war. Die Dinge, die ich getan habe, müssen für außenstehende echt seltsam gewirkt haben, da ich selbst gemerkt habe, dass ich mich total komisch bewege und gar nicht mehr natürlich bin. Hätte mich jemand angesprochen, wäre ich maßlos überfordert gewesen. Außerdem habe ich oft gleichzeitig (!) das Bedürfnis mich zu bewegen und mein Körper zuckt sehr viel (Das habe ich schon eine Weile) und das Bedürfnis mich hinzulegen und zu schlafen, weil ich mich (von nichts) müde und erschöpft fühle. Das widerspricht sich total und ich kann auch gar nicht mehr auf meinen Körper hören oder weiß, was er will. Falls das von Bedeutung ist: Ich bin nun 17 Tage überfällig, obwohl ich sonst meine Periode immer regelmäßig bekommen habe (Außer bei Medikamentenumstellung). Bei mir sind eine rezidivierende Depression, Borderline, Somatisierungsstörung und Essstörung diagnostiziert, aber ich kann es mit keinem so recht verbinden, weil ich sowas, soweit ich mich erinnern kann, noch nie hatte. Hatte jemand von euch schonmal sowas oder weiß, was das sein kann?

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