SEPA-Mandat

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3 Antworten

Ein SEPA-Mandat ist die Erlaubnis gegenüber dem Zahlungsempfänger (hier: Dein Verein), den Beitrag über eine SEPA-Lastschrift einziehen zu dürfen und enthält gleichzeitig die explizite Weisung an Dein Kreditinstitut, diese Lastschrift einzulösen. Das SEPA-Mandat ersetzt somit die bisher bekannte Einzugsermächtigung.

Alle Unternehmen, Vereine und auch Behörden sind verpflichtet, ein SEPA-Mandat beim Kunden einzuholen. Ohne Mandat keine Lastschrift unter SEPA. Alternativ können aber auch bestehende Einzugsermächtigungen in Mandate umgewandelt werden. Dann bekommt der Kunde ein entsprechendes Schreiben. Das ist bei Dir der Fall. Dein Verein hat Deine schon erteilte Einzugsermächtigung in ein Mandat umgewandelt. Das ist rechtswirksam. Somit darf Dein Verein ab sofort SEPA-Lastschriften einziehen. Er tut dies aber erst ab dem 01.01.2014.

Ab dem 01.02.2014 sind nur noch SEPA-Lastschriften erlaubt. Deswegen wird es in den kommenden Monaten zahlreiche solcher Schreiben geben.

Wesentliche Änderung für Verbraucher: Mit SEPA wird die Kontonummer durch die IBAN (22-stellige internationale Kontonummer) und die Bankleitzahl durch die BIC (8- oder 11-stellige internationale Bankidentifikationsnummer) ersetzt. Zudem können bei Fehlen eines Mandates SEPA-Lastschriften bis zu 13 Monate rückwirkend zurück gegeben werden.

Das nur in aller Kürze zu den Eckpunkten der SEPA ;-)

Das hat der Verein völlig korrekt gemacht. Es muss im Schreiben die Gläubiger-Id und die Mandatsreferenz genannt sein. Darüber hinaus muss dem Verein die Original Einzugsermächtigung vorliegen. sh auch Sepa bei http:\www.sepa-iban.de

Das ist das neue Lastschriftverfahren, was 2014 genutzt wird.

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