SEPA-Lastschriftmandat nach Tod eines Kontoinhabers?

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3 Antworten

Da muss Deine Mutter schon Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen, die per Lastschrift einziehen, und die Verträge auf ihren Namen lautend ändern bzw. neu abschließen. Sterbeurkunde per Einschreiben schicken!

Aber Vorsicht, da lauern Fallen! Abgesehen von Laufzeitverlängerungen mit Kündigkungsverzicht auf die Dauer der Laufzeit bis zu Änderungen der Vertragsbedingungen zu Gunsten des Unternehmens ist da alles möglich, auch bei "seriösen" Unternehmen. Witwen, die diese Dinger bisher immer vom verstorbenen Mann erledigen haben lassen, sind beliebte Opfer.

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Kommentar von Jack98765
19.08.2016, 11:23

Wenn sie die Unternehmen nicht informiert, passiert auch nichts. Solange die ihr Geld bekommen, interessieren sie sich für dich als Kunde auch nicht.

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Kommentar von grubenschmalz
19.08.2016, 12:07

Sterbeurkunde per Einschreiben schicken!

Völlig überflüssig. Erstmal ist eine Sterbeurkunde eine Personenstandsurkunde, die theoretisch nicht kopiert oder beglaubigt werden darf, sprich es wird schweineteuer, wenn man die jedesmal neu beantragt dafür, und ansonsten interessiert das die Firmen nicht, wenn die ihr Geld bekommen, da muss man nichts mehr Einschreiben schicken.

Relevanter wäre der Erbschein oder das Testament für manche Fälle. 

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Wenn sich die Kontonummer nicht geändert hat werden laufende Abbuchungen nicht betroffen sein. Rein rechtlich muss sie aber diese neu erteilen, da ihr Mann nicht mehr Inhaber des Kontos ist.

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einfach die betreffenden Unternehmen anschreiben und die Änderung mitteilen.

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Kommentar von Jack98765
19.08.2016, 11:23

Es gibt ja keine Änderung und dem SEPA-Einzugsmandat ist es egal wie der Kontoinhaber heißt.

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