SEPA-Lastschriftmandat bei Krankenkasse

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Eine Lastschrift hat den Vorteil, daß man diese innerhalb von 8 Wochen nach der Abbuchung widerrufen kann. Bei Überweisungen hat man keine Chance den Betrag so einfach zurückzubekommen. In der Regel ist die Überweisung am nächsten Werktag auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben und dann benötigt man das Einverständnis des Empfängers für die Rückbuchung. 

Hallo,

die allermeisten Versicherten lassen die Beiträge abbuchen. Vorteile:

- Widerrufsmöglichkeit

- bei Beitragsänderungern zum Jahreswechsel bucht die Krankenkasse immer den neuen Beitrag ab (man kann die Änderung eines Dauerauftrages nicht vergessen)

- wenn man bei Änderungen (Beginn Selbständigkeit oder Arbeitslosigkeit oder Einnahmeänderungen) sofort die Krankenkasse informiert, wird der aktuelle Beitrag abgebucht)

Bei den gesetzlichen Krankenkassen wird übrigens der Beitrag erst im Folgemonat nachträglich fällig.

Gruß

RHW

Eine der wenigen Sachen, die ich auf Lastschrift habe.

Krankenkassenwechsel schiefgelaufen - Jetzt bei zwei Krankenkassen versichert?

Ich hatte meiner alten Krankenkasse zum 1. November gekündigt. Anfang Oktober gab ich in der örtlichen Geschäftsstelle der neuen Kasse den Beitrittsantrag - komplett mit SEPA-Lastschriftmandat und Foto für die Gesundheitskarte etc. - ab. Der Herr, der dort den Antrag entgegennahm, hatte auch noch einmal drübergeschaut und keine Beanstandungen gehabt. Mit dem guten Gefühl, dass alles für den Wechsel erledigt sei, ging ich nach Hause.

Danach hörte ich bis Ende Oktober erst einmal nichts von der neuen Kasse. Dann kam ein Brief mit dem gleichen Antrag, den ich bereits ausgefüllt abgegeben hatte, und nun erneut ausfüllen sollte. Das fand ich schon etwas merkwürdig, aber ich habe ihn dann einfach noch einmal ausgefüllt und abgeschickt.

Am 31. Oktober kam dann ein Brief, der eine Bestätigung enthielt, dass ich bei der neuen Kasse versichert bin, zur Vorlage bei Ärzten als Ersatz für die noch fehlende Gesundheitskarte. Des Weiteren erhielt der Brief wieder Formulare zum Ausfüllen, unter anderem ein Lastschriftmandat, welches ich ja auch schon abgegeben hatte.

Etwa eine Woche später kam dann ein weiterer Brief, in dem unter anderem geschrieben stand, dass die neue Krankenkasse der alten Krankenkasse bereits eine Bescheinigung über den Wechsel zugesendet hatte.

Ein wenig später kam dann ein Brief von der alten Krankenkasse und, dass deshalb dort die Krankenversicherung weiterbestehen würde. Von diesem Brief war ich natürlich sehr überrascht. Ich war zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen, dass der Wechsel erfolgreich abgeschlossen sei. Also wandte ich mich mit diesem Problem sofort an die neue Krankenkasse. Dort beschwichtigte man mich und dass man sich darum kümmern werde.

Ende November wurde ich dann das nächste Mal bei der Krankenkasse vorstellig, da ich noch keine Gesundheitskarte hatte und die Ersatzbescheinigung für Ärzte nur für einem Monat galt. Ich bekam eine neue Bescheinigung und wurde ansonsten vertröstet. Auch bei weiteren Nachfragen wurde ich wieder vertröstet. Gestern kam dann ein Brief, dass ich für meine neue Gesundheitskarte ein Bild einreichen sollte. Dabei hatte ich bei der Krankenkasse schon vor 2 ½ Monaten eines abgegeben. Mich beschleicht der Verdacht, dass die Krankenkasse die Bilder und möglicherweise noch weitere Bestandteile des Antrages verschludert hat.

Als ich gestern dann meine Kontoauszüge holte, sah ich, dass beide Krankenkassen Geld abgebucht haben. Anscheinend bin ich jetzt bei beiden Krankenkassen versichert.

Jetzt frage ich mich natürlich was ich tun soll. Ehrlich gesagt würde ich mir inzwischen wünschen (vorerst) lieber in der alten Krankenkasse weiterversichert zu bleiben, auch wenn sie teurer ist. Die neue Krankenkasse hat auf mich bisher keinen guten Eindruck gemacht. Des Weiteren hat mir eine Bekannte erzählt, dass sie dort auch versichert sei und öfters Probleme mit der Kasse habe.

Hat jemand schon einmal vor dem gleichen Problem gestanden? Oder hat sonst jemand eine Idee wie man am besten Vorgehen sollte?

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Kann mir meine Krankenversicherung kündigen, obwohl ich die Mahnung nicht erhalten habe?

Hallo!

Ich bin schon lange privat versichert und habe meine Beiträge immer pünktlich bezahlt, beziehungsweise habe ich sie von meiner Krankenkasse abbuchen lassen. Wenn mal einen Monat nicht genug Geld auf meinem Konto war, hat die Krankenkasse den nächsten Monat automatisch 2mal abgebucht oder mir eine Zahlungserinnerung per mail geschickt, sodass ich wusste, dass nicht abgebucht werden konnte und ich den Betrag überweisen muss. Es hat immer alles super geklappt.

Letzten Monat war ich 3 Tage im Krankenhaus, ich habe die Krankenkasse benachrichtigt und alles geregelt. Und gestern habe ich plötzlich per Mail die Kündigung rückwirkend zum 31.10.2015 bekommen. Darin stand, dass ich auf die Mahnung, die angeblich per Post und per Mail geschickt wurde, nicht reagiert hätte und deswegen der Vertrag aufgehoben wird. Ich habe aber niemals eine Mahnung bekommen. Als ich bei der Versicherung angerufen habe, habe ich gesagt, dass ich sofort überweisen könnte, aber die meinten, das wäre dann nur für Dezember, aber für November könnte ich nicht mehr bezahlen. Das ist doch nicht seriös?!

Jetzt zu meiner Frage:

Ist die Kündigung rechtens, wenn ich nie eine Mahnung erhalten habe?

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