Sensorgröße bei DSLR Kameras. Übersehe ich etwas oder wo liegt mein Denkfehler?

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6 Antworten

Die wesentlichen Vorteile der Kleinbildkameras sind der groeßere Sucher und die moegliche geringere Schaerfentiefe.

Die "Pixeldichte" variiert ja nun sehr. Da gibt es die D700 von Nikon mit nur 12MP und die Canon 5Ds mit ueber 50MP. Die uebrigen Boliden von Nikon, Canon und Pentax liegen irgendwo dazwischen.

Bei APS-C hat sich der Wert zwischen 15 und 24MP "eingependelt".

Eine geringere Pixeldichte hat den Vorteil groeßerer Pixel und die koennen nun mal mehr Licht in kuerzerer Zeit "einfangen" als kleine Pixel. Daher muss dann weniger elektronisch verstaerkt werden und es rauscht weniger.

Die hohe Pixeldichte vermuellt natuerlich den Rechner mit riesigen Dateien, laesst aber auch, ordentliches Arbeiten und gutes Objektiv vorausgesetzt, sehr große Vergroeßerungen zu.

Als Format mit langer Tradition gibt es natuerlich auch die meisten Objektive fuer das Kleinbildformat und gerade Canon und Nikon bieten speziell fuer das APS-Format wenig Spektakulaeres. Die "Leckerchen" sind alle fuers Kleinbildformat konstruiert und entsprechend teuer, groß und schwer. 

Ich stimme dir aber zu: so richtig brauchen tut man das groeßere Format als Hobbyfotograf nicht, aber schoen ist es schon ;-)

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Du kannst es dir etwa so vorstellen als hättest du die Wahl zwischen einer Bequemen Limosine und einem Kleinwagen so groß ist. An sich kommst du mit beidem ans Ziel, sogar je nach Motorleistung in der gleichen Zeit - aber die Qualität ist einfach welten verschieden. (Genauer, durch die größere Fläche ist die Qualität des Bildes in mehreren Hinsichten Besser, es wird eine stärkere Tiefenunschärfe und eine besser Differenzierung der millionen von Pixeln ermöglicht --> anders gesagt als hättest du die wahl dein gesamtes Blickfeld durch 1/4 der Fläche zu sehen, wie durch einen Kamerasucher oder im vollen Blickfeld - du siehst theoretisch gleich viel, aber nicht gleich gut)

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Der Vollformatsensor hat eine geringere Tiefenschärfe, also der Bereich der Scharf dargestellt wird ist kleiner, so lassen sich Unschärfeeffekte leichter aufnehmen. 

Der eigentliche Denkfehler ist, dass mehr Pixel nicht ein besseres Foto bedeuten! Wie du schon richtig berechnet hast hat ein Vollformatsensor weniger Pixel/mm² --> großer VORTEIL!
Beim Fotografieren geht es darum Licht "einzufangen" und je kleiner ein Pixel ist (also je weniger Platz ein Pixel auf dem Sensor hat) desto mehr Licht brauchst du um richtig belichten zu können. Bei Tageslicht wird der kleinere Sensor keine Nachteile haben, je schlechter die Lichtverhältnisse jedoch werden umso mehr sticht der Vollformatsensor heraus.

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1. Das größere Sensorformat erlaubt bei Objektiven gleicher Lichtstärke die geringere Schärfentiefe. Also gezielte Unschärfe vor und hinter dem Zielobjekt.

2. Hauptvorteil der größeren Pixel: Sie sammeln mehr Licht bei gleicher Lichtstärke cdes Objektivs und haben deshalb prinzipiell (physikalisch beding) bei gleichem Technologiestand geringeres Rauschen. Deshalb können diese Kameras in der Regel auch mit einer etwas größeren ISO-Einstellung betrieben werden.

Das beste Beispiel dafür ist die Sony A7-S-II, die zwar die teuerste Kamera der Sony-A-7-Reihe ist, aber am wenigsten Pixel besitzt, dafür aber die höchste ISO-Empfindlichkeit.

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Je weniger Pixel auf die gleiche Fläche gequetscht werden, desto besser wird das Rauschverhalten.

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Es sind halt "schönere" Pixel ;-)

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