Seminarfacharbeit Thema (angemessen)?

4 Antworten

Prinzipiell 'wäre dies ein gutes Thema', doch finde ich das mit dem Tesla doch zu speziell.Eine Abwägung Umweltschutz vs. Elektroauto ist trotz aller Aktualität zu einseitig, unvollständig; zur Komplettierung muss das Mobilitätsverhalten, Verkehrskonzept hinzgenommen werden.Dann kommen wieder 'Spezialisten', die den Fertigungsaufwand (CO2-Verbrauch) bei der Herstellung und der Erzeugung der Bewegungs-Energie hinzurechnen - und dann sind wir je nach Rechenmodell wieder beim Gleichstand zum Fossil-Antrieb.Ich würde das Thema dahingehend abwandeln, dass ein E-Auto 'nur' als Zweitwagen für Kurzstrecke, Stadtverkehr, Liederdienste genutzt werden sollte, denn da entfaltet es seine Stärke. Ob es dann aus Gelbem, Wind- oder Solarstrom geladen wird ist eine völlig abwegige Frage - denn wir alle nutzen einen 'Strom-Mix'. Es macht dann tatsächlich Sinn, wenn man auf eigenem Grundstück ein (kleines) Windrad oder einen Solarpark - auch für mehrere, genossenschafftlich z.B. - betreibt.Also nochmal: Tesla ist der falsche Ansatzpunkt, da er zu nah am 'normalen Auto' ist, damit eine Gleichstellung bei Höchstgeschwindigkleit, Reichweite stattfindet. Dann kommt wieder einer und vergleicht mit Porsche. Das was Umweltfreundlich fördert, ist ausschließlich geringerer Energieverbrauch und geringerer Anteil am Individualverkehr.Gerne beantworte ich weitere Fragen.Gruß! und viel Erfolg

In meinen Augen ist das Thema unausgereift. Als Trend würde ich es nicht ansehen sehr geringe Verkaufszahlen, sich auf Grund der geringen Reichweite und Ladezeit, was sich sicher in den kommenden Jahren ändert

Korrektur:

UmweltfreundlichKEIT

und:

den Vortrag würde ich dann beschließen mit:

Gerade der Tesla S ist ein schlechtes Beispiel!

Elektrofahrzeuge-Hype erst durch bestimmte Umstände möglich?

Ich hatte eine Diskussion mit einem ausgebildeten Ingenieur. Ich glaube der Elektrofahrzeuge, sprich Elektroauto-Hype kam erst zustande wegen bestimmten Umständen wie die Finanzkrise 2008 und immer geringere Verdienste, weil sich dadurch weniger Leute Spritfresser kaufen wollen, weil kein Geld für viel Sprit mehr da ist. Dann weil die Leute ökologischer wurden.

Dann kam auch noch Elon Musk hinzu, der fortschrittlichere Autos entwickelte. Das alles zusammen löste den Hype aus denke ich mal. Vorher war doch gar nichts von Elektroautos zu spüren. Noch 2007 also ein Jahr vor der Finanzkrise fuhr man 100 Liter Autos so kann man sagen. Außerdem sieht man ja, dass Flugzeuge immer noch mit giftigem Kerosin fliegen und fast genauso viel verbrauchen wie vor 50 Jahren.

Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, weil Airlines mehr Geld in der Tasche haben und Spritfresser eher kaufen und nicht auf die Umwelt achten. Deswegen geschieht hier kein Fortschritt. Mein Diskussionspartner der Ingenieur ist sagt ich würde Blödsinn daherreden, es wäre der natürliche Lauf der Entwicklung und es wäre alles nur Verschwörungstheorie meinerseits. Was denkt ihr wer hat Recht? Ich oder er oder wir beide teilweise oder garkeiner von uns und es gibt einen ganz anderen Grund?

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