Seltener Klogang/Stuhlgang?

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5 Antworten

alles zwischen 3x pro tag und 1x pro woche ist meines wissen normal. es kommt darauf an, was man isst, und wie es der körper verwertet. manche leute können sehr viel aus ihrer nahrung ziehen, haben sehr wenig unverbrauchbaren rest und müssen dementsprechend nicht so oft aufs klo. auch gut verdauliche nahrung führt dazu, dass man weniger aufs klo muss.

Sie isst wahrscheinlich zu wenig Ballaststoffe, wie sie in Obst, Müsli, Vollkornbrot, Leinsaat usw. vorkommen. Sie sollte ihre Ernährung umstellen, denn wenn die Schadstoffe aus dem Essen zu lange im Darm liegen und nicht ausgeschieden werden, erhöht sich die Gefahr von Darmkrebs. Ballaststoffe sind unverdaulich und werden wieder ausgeschieden, sie reinigen quasi den Darm gleich mit. Je mehr man davon aufnimmt, desto öfter hat man Stuhlgang.

Das klingt nicht gut, "alle ein bis zwei wochen meinte sie??", dürfte nicht sein. Sonst hätte sie ganz andere Probleme noch. Sie sollte dringend zum Arzt.

Verstopfung - SymptomeDr. med. Katharina Larisch

Eine Verstopfung kann sich durch unterschiedliche Symptome äußern. Anfangs leiden die Betroffenen unter Völlegefühl und allgemeinem Unwohlsein; unter Umständen ist der Bauch aufgebläht. Häufig ist der Stuhlgang schwierig und schmerzhaft. Meist werden unter großem Pressen viele kleine, harte Kotportionen ausgeschieden. Hinterher haben viele Betroffene das Gefühl, dass der Darm nicht vollständig entleert ist.

Zusätzlich können Missempfindungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Druckgefühl oder Appetitlosigkeit auftreten.Wie oft ist normal?

Je nach Lebensweise, Ernährung und anderen Faktoren gehen Menschen auch unter normalen Umständen unterschiedlich häufig zur Toilette – manche dreimal täglich, andere nur dreimal pro Woche. Entscheidend ist, bei welchem Rhythmus Sie sich wohl und ab wann Sie sich verstopft fühlen.

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Verstopfung/Symptome/

Verstopfung - UrsachenDr. med. Nina Buschek

Verstopfung (Obstipation) kann verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten stecken eine ungesunde Lebensweise (chronisch habituelle Obstipation) mit einer ballaststoffarmen Ernährung und Bewegungsmangel sowie das Reizdarmsyndrom dahinter:

  1. Chronisch habituelle Verstopfung: Sie ist die häufigste Form von Verstopfung und tritt bei etwa zehn Prozent aller Menschen in den Industrienationen auf. Bei den Betroffenen ist die Funktion des Darmes gestört. Ursache ist meist eine Kombination aus zu geringer Flüssigkeitszufuhr, einer ballaststoffarmen Ernährung, zu wenig Bewegung und einer Unterdrückung des Stuhlgangreizes (etwa aufgrund von Zeitnot).

  2. Reizdarmsyndrom: Bei Menschen mit Reizdarm-Syndrom wechseln sich Verstopfung und Durchfall ab.

  3. Vorübergehende oder situative Verstopfung: z.B. bei fieberhaften Erkrankungen, Bettlägrigkeit, Ernährungsumstellung auf Reisen, Schichtarbeit

  4. Durch Medikamente ausgelöste Verstopfung: z.B. kalzium- und aluminiumhaltige Mittel gegen Sodbrennen, Antidepressiva, Anticholinergika (etwa gegen Inkontinenz), Psychopharmaka, Mittel gegen Parkinson, Opiate (in Schmerzmitteln), Codein, Bluthochdruck-Medikamente

  5. Elektrolytstörungen: z.B. Kaliummangel (Hypokaliämie; oft als Folge von häufigem Gebrauch von Abführmitteln), Kalziumüberschuss (Hyperkalzämie)

  6. Verstopfung durch organische Darmerkrankungen: z.B. Darmaustülpungen (Divertikel), entzündeten Darmausstülpungen (Divertikulitis), Darmpolypen, Analfissuren und -abszesse, schmerzhafte Hämorrhoiden, Morbus Crohn, Darmkrebs

  7. Verstopfung durch Nervenstörungen: z.B. bei Diabetes, Parkinson, Multipler Sklerose

  8. Verstopfung durch Hormonstörungen: z.B. Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Diabetes (siehe auch Punkt 7), Schwangerschaft

Natürlich merkt sie nicht was sie nicht anders kennt. Das heißt aber nicht es sei normal. Die möglichen Ursachen wurden ja schon wunderbar hier aufgeführt. Daraus lassen sich Gegenmaßnahmen erlesen welche Du und Deine Mutter ihr einfach vorleben könnt, Also wenn Du viel trinkst kommt sie auch auf die Idee mehr zu trinken, wenn Deine Mutter gut kocht - gesund - wird sich das auswirken und sie wird es auf die Dauer spüren.

Es macht viel Sinn könnt Ihr Deiner Mutter beim Essen zubereiten regelmäßig helfen. Das kann ihren Blickwinkel verändern.

Alle 1-2 Wochen ist schon seeeehr wenig. Wobei 2 Wochen schon unrealistisch klingt..... Will mir gar nicht vorstellen, wie aufgebläht man sich fühlen muss. Warum geht sie denn nicht zum Arzt?

ka ? sie fühlt sich normal oder so ? Oo denk ich ? ka is aber auch etwas unnormaler mensch xD vllt empfindet sie das als normal keine ahnung echt nich Oo ... werd dann iwann nochmal mit ihr drüber sprechen.

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@skarabaeus

Also gut ist das nicht. Alle Giftstoffe, die nicht durch den Stuhlgang ausgeschieden werden, gelangen zurück in den Blutkreislauf. Sowas kann z.B. Hautunreinheiten verursachen. Sie sollte echt mal zum Arzt.

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