Seltene Namen oder häufige Namen?

11 Antworten

eher einen seltenen Namen, der aber auch Name sein muss. Keinesfalls Pumuckel, Cola oder sonstwelche Absurditäten. Nicht mehr als zwei Silben, denn längere Namen werden immer verballhornt oder verniedlicht. Zu kurze Namen auch.

Tim wird immer Timmi werden.

Florian wird Flori abgekürzt o.ä.

Kommt auf den Klang, auf die Schreibweise und auf die Aussprechbarkeit des Namens an. Namen dürfen aus meiner Sicht schon exotisch klingen, sollten aber trotzdem für den grössten Teil der Mitmenschen des Heimatlandes einfach zu merken und auszusprechen sein. Ich finde es nämlich schade, wenn der Name schlussendlich von vielen falsch ausgesprochen wird oder alle erst nachfragen müssen, wie man den Namen richtig ausspricht.

Ganz ausgefallene, seltene oder schwer aussprechbare Namen, würde ich persönlich deshalb höchstens als Zweitnamen vergeben.

Je seltener und "exotischer", desto mehr Kevinismus bzw. Chantalismus!

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dem Kind einen im jeweiligen Sprachraum durchaus gängigen Namen zu geben. Das muss ja nicht unbedingt einer aus der Top 10 der aktuell beliebtesten Namen für Neugeborene sein. Aber halt auch keiner, den man ständig buchstabieren muss. Und eben auch kein Justin Kevin Müller ;).

Da es Menschen mit gängigen Vornamen im beruflichen Leben leichter haben (Personaler bevorzugen bekannte Namen), haben wir uns für klassische entschieden. Man muss an seinem Kind nicht die eigene Kreativität statuieren.

Ich habe meine Kindern Namen gegeben, der erstens zum Familiennamen passte, den sie zweitens später mal nicht buchstabieren mussten und selbst schreiben konnten und der sie drittens nicht lächerlich machte.

Was möchtest Du wissen?