Selbstzweifel im Beruf... Was tun?

7 Antworten

du bist in der Ausbildung ! Wie heißt der Studiumabschluss ?Wie heißt der Beruf ?

  • Ausbildung dh du bist nicht perfekt und bist noch am Lernen
  • ich vermisse in deiner Beschreibung die Bescheidenheit und das Lernen - wollen - bzw. noch müssen !
  • dein Mentor - der Neue - wird dich zum Reflektieren ermuntern und berichtigen! und du solltest dich in Demut und Bescheidenheit üben, da du wie ich hier lese und du berichtest ..............noch nicht der Meister bist !
  • "es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen"
  • oder "Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt "

noch einmal...alle - guten - Vorschläge hier....

es wird schon......die Brötsssschen werden größer und du auch !

Johannes XXIII hat gesagt :" es ist keiner größer ..als dann wenn er kniet !"

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@ischdem

nach dem KNIEEN muss DU aber auch wieder aufstehen....du kommst schon wieder hoch...das wünsche ich dir ...das Knieen nicht vergessen my dear ...

ich vertraue auf den Hl. Geist....ER ist mein Freund ich sage ihm deine Sorgen..manchmal hört er !

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Deine erste Mentorin hatte ein Problem mit dir- sie konnte dir anscheinend "nicht aufs Fell gucken".

Professionell wäre es gewesen, dir einen anderen Mentor zuzuweisen, denn wer Jemanden nicht leiden kann, der wird ihn niemals gerecht bewerten können. Soweit kann ich nur sagen, die Dame war unprofessionell und sollte den Job wechseln. Ein Mentor soll fördern und aufbauen, nicht Jemanden mit seiner Kritik am Boden zerschmettern und dann nochmal nachtreten.

Da hattest du einfach nur Pech!

Sollte so etwas noch einmal vorkommen, dann such dir einen anderen Mentor- und bei deinem Studium- da geht es ja auch um Seelsorge?- lernt man sicher auch etwas über gewaltfreie Kommunikation- oder nicht? Da hatte deine vorherige Mentorin wohl nicht aufgepasst!

Und was die Technik angeht- und überhaupt in einer (größeren) Gruppe zu arbeiten, kann ich dir dazu nur sagen: Jedermann Recht getan, ist eine Kunst, die Keiner kann!

Es gibt in jeder Situation (vor allem bei unbekannten) Unsicherheitsfaktoren, und du bist nur ein Mensch. Menschen machen Fehler und im besten Fall lernt man daraus.

Aber dich jetzt in Selbstzweifeln zu zerfleischen ist nicht nur unsinnig, sondern auch kontraproduktiv und behindert dich bei deinem weiteren Vorankommen.

Nimm Kritik zum Anlass dazu zu lernen- aber hinterfrage für dich auch immer, ob sie sachlich und berechtigt war. Persönliche Schuldzuweisungen um eine Person zu demontieren, haben in einer Ausbildung nichts zu suchen.

Du bekommst das Alles schon hin, glaube an deine Fähigkeiten, denn du hast sie schon unter Beweis gestellt.

Und noch etwas zu "Nörglern". Meine Kommunikationsdozentin hatte damals gesagt: "Nörgeln ist ein Mittel sich in den Mittelpunkt zu spielen, ohne Stellung zu beziehen." Ich finde, da ist was dran!

wie sooo wahr der letzte Satz....."Nörgeln...............!"

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@ischdem

Nörgler sind schrecklich, oder?

Das ist die Sorte Mensch, die einem an einem schlechteren Tag, diesen komplett vermiesen können!

Die professionellsten Nögler, habe ich festgestellt, sind Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. An allem was auszusetzen, aber selbst nichts "geschissen" bekommen.

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@adianthum

das ist die Wahrheit und nix als die Wahrheit !

bleibe gesund !

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Sollte so etwas noch einmal vorkommen, dann such dir einen anderen Mentor- und bei deinem Studium- da geht es ja auch um Seelsorge?- lernt man sicher auch etwas über gewaltfreie Kommunikation- oder nicht? Da hatte deine vorherige Mentorin wohl nicht aufgepasst!

Sie ist sogar Supervisorin und coacht andere Menschen! Und ja, wir lernen gewaltfreie Kommunikation und Gesprächsführung. Kommt natürlich auf den Referenten an, wie gut der ist.

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Du bist einfach unsicher und wirst lernen müssen, damit klarzukommen.

Mein erster Tipp:

Suche keine Ausreden! Deine erste Mentorin war doof, okay. Aber du hast nichts dagegen unternommen, sie nicht zur Rede gestellt, dir keine Hilfe gesucht und auch das schlechte Zeugnis nicht beanstandet.

Das Online-Treffen lief nicht optimal, okay. Aber dass du eine Sache nicht mitbekommen hast, für eine andere nicht ausgebildet bist und deine Kolleginnen (gefühlt) besser sind, ist kein Drama.

Was dich (und alle anderen Beteiligten) am Ende unglücklich und unzufrieden macht, ist eher die Tatsache, dass jetzt nichts weiter passiert.

Daher mein zweiter Tipp:

Nutze Fehler als Chance! Arbeite auf, was passiert ist, und lerne daraus für die Zukunft.

Sprich noch einmal mit Vater und Ehrenamtlicher, übernimm Verantwortung und suche nach Lösungen.

Du kannst dem Vater auch jetzt noch einen Einführungskurs geben, in Zukunft kleinere Runden veranstalten usw.

Und damit zum dritten Tipp:

Erwarte nicht zu viel. Nicht von dir, nicht von der Technik, nicht von anderen Menschen.

Verzeihe nicht deinem Nächsten wie dir selbst (nämlich gar nicht), sondern dir selbst wie deinem Nächsten.

Arbeite nicht daran, perfekt zu sein, sondern stelle sicher, dass du immer dein Bestes gibst und dazulernst, wann immer es möglich ist.

Selbstzweifel sind wichtig und richtig, wenn du sie positiv nutzt. Wenn du dich durch sie aber zu sehr verunsichern und blockieren lässt, werden sie dir immer und überall im Weg sein.

Und damit zum vierten und letzten Tipp:

Sammle deine "Erfolge", wie du es jetzt schon mit den "Misserfolgen" tust. Du wirst überrascht sein, wie viele positive Dinge du tagtäglich erlebst, aber gar nicht wirklich wahrnimmst...

Also bleib in dem Job, der dir Spaß macht, du schaffst das schon!

Aber du hast nichts dagegen unternommen, sie nicht zur Rede gestellt, dir keine Hilfe gesucht und auch das schlechte Zeugnis nicht beanstandet.

Das stimmt nicht. Das habe ich gemacht! Ich habe mit dem Ausbildungleiter gesprochen, ihm die Situation geschildert und er meinte nur, dass man an solche Situationen wächst. Nach einem sechs-Augen Gespräch, in dem meine Mentorin dafür plädiert hat, dass ich nicht weitermachen darf hat er mich hängen gelassen und sich nicht mehr bei mir gemeldet was denn jetzt ist, bis ich den Brief bekam, dass es weitergeht bzw. ich meine Stelle wechseln darf.

Er meinte nur, dass ich eine Gegendarstellung schreiben soll, was ich getan habe. Es war gerechtfertigte Kritik dabei, klar und die habe ich auch so stehen lassen, aber es waren auch Sachen dabei, die an den Haaren herbeigezogen waren, weil sie einmal passiert sind. Z. B., dass ich Vorbereitungen nur mit fremder Hilfe zu Ende bringen kann... Was nicht stimmte, ich brauchte aber Material und habe gefragt, ob ich mir eine Martinslaterne ausleihen darf und das war dann einen Tag bevor ich die Aktion durchgeführt habe.

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@Johanmiller

Das ist genau das, was dir immer im Weg stehen wird: du reitest endlos auf der "fürchterlichen" Vergangenheit herum statt Dinge, die GESTERN passiert sind, zeitnah in Ordnung zu bringen...

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Du hast alles gut und richtig gemacht. Deine Sorgen sind vollkommen unnötig. Bei Online-Veranstaltungen läuft nicht immer alles sofort gut und richtig. Das ist nicht nur bei dir so gewesen, sondern das findest du überall. Danke nur an den Online-Unterricht von Schulen und die vielen Probleme, die es dort gibt.

Alles ist gut.... ! Weiter so! :-)

Moin, ich finde es gut, dass du dir so viele Gedanken machst. Selbstzweifel gehört zur Ausbildung mit dazu. Online Angebote sind für alle eine besondere Herausforderung und wir alle müssen erst mal lernen, damit umzugehen.

Bei uns zum Beispiel klappt nur jede 2. DB übers Internet. Nervt total, aber trotzdem würde (hoffentlich) mein Kollege deswegen nicht an seinem Beruf zweifeln. Du lernst noch und darfst Fehler machen. Dafür ist die Zeit doch da. Selbst danach, schließlich sind wir alle Menschen. Und damit fehlbar. Zum Glück.

Ein Tipp für die Zukunft... Sag lieber Menschen mit Behinderung ;) das reduziert sie nicht auf ihr Behindert sein sondern hebt das Mensch sein vor

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