Selbstständig mit geringem Einkommen und freiwillig versichert - Mindestbemessungsgrundlage

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Wenn Du ein sogenannter bedürftiger Selbständiger bist, sinkt das fiktiv angenommene Mindesteinkommen von EUR 1916,25 auf EUR 1277,50. Das heißt, der Beitrag wird prozentual von Deinem Einkommen berechnet, und wenn dieses geringer als das fiktiv angenommene Mindesteinkommen ist, wird eben diese Untergrenze der Beitragsberechnung zugrunde gelegt.

Zu Deinem Beispiel: Wenn Dein Antrag auf Beitragsentlastung als bedürftig Selbständiger nicht abgelehnt wird, wird der Beitrag vom tatsächlichen Einkommen EUR 1500,- berechnet.

Hallo,

bei 1500 Euro Einnahmen werden die Beiträge von diesem Betrag berechnet.

Voraussetzung ist, dass die Voraussetzungen für "gerngverdienende Selbständige" weiter vorliegen (z.B. Höhe des Partnereinkommens, fehlendes Vermögen).

Das Ganze ist in § 240 SGB V geregelt.

Gruß

RHW

Wann gilt ein Minijob als durchgehende Beschäftigung?

Guten Abend!

Ich übe als Student seit Jahren nebenher einen Minijob aus. Bei diesem verdiene ich bis dato nie über 450€ pro Monat. Meine Frage hier betrifft die Jahresgrenze von 5.400€ (12 x 450€).

Beispiel: (immer derselbe Minijob)

Ich arbeite im Januar = 450€ 

Keine Arbeit im Februar = 0€ 

Von März bis Dezember = 450€ pro Monat

Muss ich jetzt bei der Jahresgrenze einen Monat abziehen (den Februar) und dann als Grundlage der Rechnung 450 x 11 Monate = 4.950 als Jahresgrenze nehmen, oder darf ich 450 x 12 rechnen und dann in einem Monat (ich kenne die Grenzen für den Mehrverdienst im Jahr für zwei bis drei Monate im Jahr) mehr verdienen (sodass ich diese Jahresgrenze aber nicht überschreiten würde)? Im Februar gibt es einfach keine Stunden für mich, aber ich könnte diese fehlenden 450€ theoretisch locker später im Jahr wieder reinholen, wenn es möglich ist.

Vielen Dank für die Hilfe!

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