Selbstschließende Tür zum Hof im Mehrfamilienhaus. Darf man das?

6 Antworten


Ich kann mich der Meinung von Nordstromboni nur anschließen, denn dort, wo ich arbeite, besteht derselbe Fall und da gibt es aber das Schloss auf der anderen Seite. Also die Türklinke wurde IM Hof belassen. Andersrum ergibt das ja keinen Sinn für einen leichten Fluchtweg, da die Tür erst aufgesperrt werden müsste um bei Bränden zu flüchten. Und bei Fluchtwegen darf es KEINE versperrten Türen geben.

Sofern - wie es scheint - der Weg vom Hof in das Haus kein Fluchtweg ist, dann ist das nicht ungewöhnlich, sondern eigentlich die Regel. Damit wird verhindert, dass Unbefugte über den Hof ohne Schlüssel in das Innere des Hauses gelangen.

Was, wenn man mal den Müll runterbringt und sich aussperrt abends?

Wenn man seine Wohnung verlässt, hat man doch ohnehin einen Schlüssel dabei. Schließlich ist die Wohnungstüre ja auch zu schließen. Und bei Schließanlagen schließt der Wohnungsschlüssel auch die Eingangstüre.

Und wenn Feuer ist? Da hat man ja gar keinen Ausweg.

Das wäre eben nur dann relevant, wenn sich hier noch Wohnungszugänge befänden, die ausschließlich über den Hof ihren Zugang hätten (klassische Rückgebäude). Solange man ohne Schlüssel das Gebäude verlassen kann, ist das völlig OK.

Vermutlich wurde es dem Hausbesitzer von seiner Versicherung vorgeschrieben..

Im Wohnbaubereich wird bis auf kleine Ausnahmen ausschließlich diese Variante verbaut. Teilweise mit Tagfunktion und E-Öffnern aber Grundlegend bleibt es dabei dass du von außen ohne Schlüssel nicht rein kommen sollst.

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