Selbstmordversuch aus der Parallelklasse!

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Er wird sicher auch noch andere Gründe gehabt haben, könnte ich mir jedenfalls vorstellen. Wer weiß, was für Gründe die aufgekündigte Freundschaft hatte, oder ob er zu Hause Probleme hat oder oder oder. Sicher kann auch eine Krankheit( Depression bspw.) dahinterstecken, aber das kann keiner hier diagnostizieren. Fakt ist, das man ihn einweisen könnte, wegen akuter Suizidgefahr. Und auf jeden Fall finde ich, das er Therapeutische Hilfe bekommen sollte, damit nicht doch noch was hinterherkommt. Was kannst Du nun also tun, um so etwas zu verhindern? Nicht viel und dabei doch eine ganze Menge. Du kannst da sein, einfach ein Freund sein. Klingt wenig, nicht wahr? Ist es aber nicht, es ist mehr, als manch einer bereit, oder in der Lage ist zu geben. Und Du kannst noch etwas tun: Wenn Du das Gefühl hast, es wiederholt sich vielleicht, dann scheue Dich nicht, Hilfe dazu zu holen. Übrigens finde ich es richtig gut, das Du Dir Gedanken um Deine Mitmenschen machst! Und das allein ist schon der erste Schritt in die Richtung, in die Du willst: Prävention.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Na Du kannst ihm ja sagen wenn Du ihn magst dass Du sein neuer Freund sein möchtest und dass dies kein Grund ist sich umzubringen. Und dass er bestimmt nochmal andere Freunde kennenlernt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja gut ich kenne ihn nicht richtig, er ist einfach einer dessen Namen ich kenne, mit dem ich aber eigentlich nichts unternehme! Außerdem hat er noch andere Freunde und wenn einer davon nicht mehr sein Freund sein will, es nicht gleich ein Grund ist Selbstmord zu begehen! Ich weiß nicht soll ich jedem meine Freundschaft anbieten, der vielleicht Depressionen hat? Aber nett zu ihm war ich schon immer!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

PaulSchlonz 25.01.2013, 15:50

Nett sein solltest Du auch weiterhin, und ihn nicht danach beurteilen, daß er sich das Leben nehmen sollte. Aus "falsch verstandener Hilfsbereitschaft" solltest Du ihm keine Freundschaft anbieten, wenn Du meinst, Du könntest die Verantwortung nicht tragen. Gehe nett mit ihm um, höre ihm zu, wenn er Dir was erzählen möchte. Mehr kannst Du in Deiner Position auch gar nicht machen.

0
schneehaesin 25.01.2013, 19:21
@PaulSchlonz

ich knüpfe hier mal an und gebe PaulSchlonz absolut recht.

Bleib, wie Du bist. Aus falsch verstandener Hilfsbereitschaft angebotene Freundschaft ist nicht gut.

Natürlich kannst und sollst Du nicht jedem, dem es schlecht ergeht die Freundschaft anbieten und mit ihm gemeinsam sein Päckchen tragen. Das wäre auch gar nicht möglich. Niemand kann allein das Elend dieser Welt tragen. Aber, wenn man einfach offen und freundlich ist, sorgt man schon dafür, das die Welt ein klein wenig freundlicher wird.

0

Ich würde auch sagen, dass Vertrauenspersonen (Eltern, Lehrer, evtl. direkt seine Eltern) informiert werden sollte. Aber da Lehrer dabei waren, ist das möglicherweise auch geschehen. Ansonsten, da ich keinen falschen Rat geben möchte, möchte ich dir raten, mit der www.nummergegenkummer.de zu reden - die bieten auch Internetberatung an (Österreich: rataufdraht.at; Schweiz: 147.ch). Auch für den Jungen wäre das eine Möglichkeit, wenn ihn jemand dazu ermutigen könnte, sich dorthin zu wenden (oder klarerweise auch an Vertrauenspersonen, mit denen er reden kann).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Daniel2023 24.06.2013, 19:09

Das mit dem Jungen hat sich schon erledigt, er hat sich beruhigt und ist schon seit langem wieder fröhlich. Es war eben sein bester Freund, aber mittlerweile spielt sogar der wieder mit dem. Trotzdem danke für deine Antwort.

LG Daniel2023

0
andi0053 24.06.2013, 22:24
@Daniel2023

Das ist gut zu hören, ich bin froh darüber, dass es ihm auch schon wieder besser geht.

0

das sollten unbedingt seine eltern informiert werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

die heutige Jugend ist zu sensibel , naiv und immer schnell dabei die Flinte ins Korn zu werfen, und fangen immer früher an sich zu verstümmeln und umzubringen. bei jeder Kleinigkeit fangen sie an um Hilfe zu schreien als lieber mal das Gehirn einzuschalten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Trapped 25.01.2013, 14:12

Die heutige Jugend hat aber auch einiges mehr zu verdauen als die früheren Generationen. Damals hatte man seine Clique, trank am Wochenende mal sein Bierchen und kiffte mal gemeinsam, ansonsten gings vielleicht mal in die Disco.

Heute sind die Ansprüche in den Schulen viel höher, was zusätzlich Stress verursacht. Auch der Konkurrenzdruck, damit man weiterhin beliebt ist, sitzt einem immer im Nacken. Dazu diese ständige Erreichbarkeit: Facebook, Whatsapp, SMS und Anrufe. Man kommt selten wirklich zur Ruhe. Dazu siehst die im Fernsehen oder wo auch immer, oder hörst, immer wieder Dinge die glorifiziert werden und somit von dir selbst angestrebt werden. Selbst wenn diese Ziele nicht in Reichweite sind! Das sind Sachen die in den 70ern oder 80ern gerade mal hier durch die Amerikanisierung rübergeschwappt wurden.

Ich bin 19 und habe auch schon einiges durch. An so einen S'cheiss wie Suizid habe ich nie gedacht, aber ich habe mir schon oft eine andere Zeit gewünscht. Eine Zeit in der man weniger Sorgen hatte, alles einfacher war. Eine Zeit in der Simples schon vieles bedeuten konnte..

2
Esor1 25.01.2013, 14:26
@Trapped

früher nach dem Krieg gab es nichts und wir haben es sehr gut überlebt . heute gibt es ALLES nur die Leute sind nur zu NAIV damit umzugehen und jeder hat es selbst im Griff

0
PaulSchlonz 25.01.2013, 15:49
@Esor1

Ich finde es (zu) einfach, zu urteilen und alle in einem Topf zu schmeißen. Keiner ist besser oder schlechter als ein anderer, nur aufgrund seines Alters. Auch Menschen, die die Nachkriegszeit überlebt haben, nehmen sich das Leben. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und ich bin der Ansicht, man kann nicht ein Leid gegen ein anderes abwägen und bewerten, wer es denn nun besser oder schlechter hatte. Da spielen so viele Dinge mit rein. Sicher auch die Zeit, aber auch Erziehung, und die von der Familie vermittelten Werte.

Ich gebe Dir in der Hinsicht Recht, daß die Kriegskinder-Generation sehr viel weggesteckt hat und "funktioniert" hat. Natürlich hatten es die Menschen nicht leicht. Aber heute ist nicht nur das betreffend eine andere Zeit. Mit psychischen Problemen wird ganz anders umgegangen, wesentlich offener. Was ja auch gut so ist! Damals ging es sicher nur um das Überleben, und heute sind andere Themen für Jugendliche "aktuell". Aber können diese was dafür, und haben andere Menschen das Recht, sie deshalb zu be- oder gar verurteilen? Ich bin froh, in der heutigen Zeit kein Teenie zu sein.

1

Was möchtest Du wissen?