Selbstmord/Suizid

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26 Antworten

ich kann es mir sehr gut vorstellen, denn zumindest in der pubertät kommt es einem so vor, als wären alle gegen einen. die eltern ärgern, die schule nervt, die freundinnen lästern und die jungs gehen fremd. das verzeihen sieht da scon schwieriger aus. ich kann es verstehen, dass z.b. mädchen, die aufgrund von vergewaltigungen körperlich und psychisch ein wrack sind, gerne einen neuanfang hätten, eine neue chance, ihr altes leben satt haben. das würde ich veru´zeihen, es gibt leute, für die lohnt sich das leben nunmal nicht, weil sie niemanden haben. ich wollte mich vor langer zeit mal umbringen, weil mein freund mich verlassen hatte. das würde ich jemand anderem nicht verzeihen, denn das heißt ja nicht, dass man sonst niemanden hat. eltern, freunde, alle würden die verstorbene/den verstorbenen vermissen. LG MissSunny

Liebe Tasty, ob man es jemandem nachvollziehen kann, der Selbstmord begeht, ist dann eher etwas privates( z.B. die Beziehung zu denjenigen...) Wenn du mich fragst dann sag ich ja. Aber halt diese Person muss alle Fragen und Quälereien, den er sich selbst und seine lieben Menschen zufügen wird durch gehen, und sich selbst mal in ihre Lage setzen. Wenn er alles durchgegangen ist dann kann er erst entscheiden ob er es will oder nicht. Sich davor zu entscheiden ist unreif und unverantwortungsvoll gegen über die, die er liebt und sich selbst.(find ich) Ob ich es denjenigen verzeihen kann ?... das weiß ich leider auch nicht... wenn ich diese Person persönlich kenne und das Gefühl habe sie hat nix, dann währe ich sehr wütend und schockierd und etc. wenn sie plötztlich stirbt. Aber ob ich es ihr verzeihen kann ... ich kann nur für diejenigen beten,hoffen, lachen,singen,weinen und vieles mehr. (hoffe ich konnte deine Fragen beantworten) :D

Naja... das mit dem Verzeihen ist gar nicht so einfach. KEIN MENSCH der jemals geboren wurde wurde davor gefragt, ob er ins Leben möchte, so wie es sein kann und was alles passieren kann... keiner ist demnach für dieses, von manchen Menschen als GESCHENK bezeichnete Leben verantwortlich. Es ist auch natürlich, nicht ein von anderen indirekt vermachtes oder auch nur so bezeichnetes Geschenk auch als solches zu verstehen. Ausserdem zeichnet sich jedes Geschenk dadurch aus, das man mit ihm tun und lassen kann was man möchte. Sont wäre es ja eine Verpflichtung. Ist das Leben nun eine Verpflichtung? Was wollt ihr? Wollt ihr Leeere mit Doktrin ersetzen? Warum fragt man sich überhaupt nach Lebenssinn?

***** euch alle, die ihr so gar keine Ahnung und null komma null Verstand von solchen Dingen haben aber alles totlabern müsst.

btw: ↓ Ihr Text enthält Wörter, die gegen unsere Richtlinien verstoßen! ↓

Darüber könnte man auch einmal nachdenken...

Der Suizidiant sieht für sich nur noch einen Ausweg und nutzt diesen. Was ist daran verwerflich ? Was müsste man daran verzeihen ? Das er an unseren eigenen Werten gekratzt hat, das das Leben lebenswert ist ? Das er sich einfach so davongeschlichen hat und einen finalen Abschluß setzt ?!

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, habe im Alter von 18 Jahren selber einen Suizid versucht, lag 2 Wochen im Koma (vergewaltigt als Kind, darum alkoholabhängig geworden, weil ich mit niemandem darüber sprechen konnte). Dann verunglückte mein Freund mit dem Auto tödlich. Das Leben schien mich zu "erschlagen". Nun ist dies über 30 Jahre her und ich befinde mich wieder in der Lage, mein Leben beenden zu wollen. Nicht weil ich ich weglaufen will, oder ähnliche Argumente.Ich mache es aber nicht, weil ich andere nicht unglücklich machen will. Für mich hat der Tod etwas von Frieden. Habe mich 30 Jahre "dem Leben" gestellt, aber nun mag ich einfach nicht mehr. Aber solange meine Eltern noch leben.....

Nun.Zum einen sind dies zwei Fragen. Zu Nr1: Ja. Ich kann sehr wohl nachvollziehen das sich jem. das Leben nehmen möchte.Wart ihr denn noch nie verzweifelt und habt euch die Frage gestellt wofür man durch eine solche Hölle gehen muß die wir "Leben" nennen? Ich denke das sich sehr viele "blos" mit einem Selbstmordversuch gehör verschaffen möchten.Das ist jedoch auch nicht verwerflich.Habt ihr euch noch nie Misverstanden gefühlt? Sicher habt ihr.Hattet ihr nicht schon einmal ein Erlebnis das euch zur Verzweiflung getrieben hat.Die Verzweiflung frisst sie auf und der seelische schmerz ist unerträglich und sehr häufig gegenwärtig. Ihr erklärt es mit einer Krankheit die sich depression nennt, doch wisst ihr überhaupt was eine Depression verursacht? Erlebnisse und Erfahrungen die man im laufe der Zeit sammelt... ergo unsere Gesellschaft.Warum soll man die 1. Frage also mit nein beantworten.

Zu Frage 2: Um jemandem etwas zu verzeihen, muß "jemand" erst mal etwas schlechtes getan haben.Sicher ist Suizid etwas das die Gesellschaft als schlimm betrachtet, doch wenn der Suizidkandidat nicht andere bei seinem Vorhaben gefährdet muss er nur sich selbst verzeihen.

"... ,doch wenn der Suizidkandidat nicht andere bei seinem Vorhaben gefährdet muss er nur sich selbst verzeihen."

Und was ist mit den Angehörigen? Müssen die nicht einem verzeihen können? Was ist mit dem jenigen, die ihn finden? ...

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Mein Gott, alle schreiben hier jeder kann über sein eigenes Leben entscheiden. Ob Leben oder Sterben!!!! Aber was ist mit denen die für "sich" entscheiden das Leben zu beenden und kleine Kinder haben? Die sie zeugten, wollten und für die Entwicklung, Sicherheit und Fürsorge verantwortlich sind??? Sie entscheiden in diesem Moment auch für deren Leben das sie ohne ein Elterteil aufwachsen müssen. Und da denkte ich wird das mit dem verzeihen schon echt schwierig. Was ist wenn mit dem anderen Elterteil mal was ist? Krankheit, Unfall oder ähmliches? ...und dabei stirbt...dann wird das Kind von Halbwaisen gleich zum Vollwaisen. Die Menschen entscheiden in diesem Fall nicht für sich...SORRY!!! Die Meinung kann ich nicht teilen...egoistisch ist das nichts anderes!!! Nur an sich und seine Problemschen denken und an nichts anderes. Lieber alles Vergessen und an das denken für was es sich lohnt zu Leben...die Kinder!!!

nachvollziehen ja durchaus, ist eine Kurzschlusshandlung, die aber eine längerfristige Ursache hat. Entschuldigen aus Sicht des Suiziden ja, aus Sicht der Aussenstehenden wahrscheinlich nein.

War selbst schon in der Situation

Vorkurzem hat sich hier in der Gegend ein 17 jähriger erhängt,sowas schockiert mich immer wieder,ich kann sowas nicht verstehen,möchte ich auch nicht. Ich denke um so einen Schritt zu gehen,muss man schon wirklich am Ende sein,aber was soll man da verzeihen??Man kann nur das "beste" aus der Situation machen und man muss versuchen damit klar zu kommen

Darf ich dich mal fragen wann und wo das war?

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@Tasty

Müsste so ca.1-2 Wochen her sein,das war in Olpe

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Ja nachvollziehen kann ich es - keine Frage. Nachdem mein Vater vor einigen Jahrzehnten einen Suizid-Versuch gemacht hat, konnte ich mir selbst lange Zeit nicht verzeihen, dass ich ihm in dieser schweren Zeit wohl nicht die nötige Unterstützung gegeben habe.

ja, ich kann dichz verstehen, aber... woher solltest du als kind wissen, daß dein dad probs hatte und du ihm hättest helfen KÖNNEN?

wenn ich einen selbstmord planen würde, dann würde ich keinen wissen lassen, daß ich probs hätte, weil ich nämlich alles ausgelotet hätte im vorfeld...

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@user1318

Ich war kein Kind mehr. Zwar noch sehr jung, aber eben kein Kind mehr

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Vielleicht kann man es verzeihen, aber ich glaube nicht, das ich es mir vorstellen kann. Habe es im engsten Kreis schon miterlebt und das ist keine gute Erinnerung.

ja es gibt einfach leute, die ihrer meinung nach nichts haben, was das leben für sie lebenswert macht und dann ist es durchaus nachvollziehbar, dem ein ende zu bereiten.

Meiner Meinung nach hat jeder Mensch das Recht,für sich selbst zu entscheiden, ob er lebenwill oder nicht. Außer bei phsychischen Störungen

In unserer Gesellschaft gilt mensch aber nach einem Suizidversuch als psychisch gestört;-)

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@baer1

Mit psychischen Störungen meine ich z.B. schwere Depressionen bei denen es zu Kurzschlußhandlungen kommen kann. Wenn ein Mensch sich umbringt, gibt es meiner Meinung nach nichts zu verzeihen, er hat entschieden und diese Entscheidung sollte akzeptiert werden. Wie es die Gesellschaft sieht, ist mir eigentlich recht egal:-)

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Ja,ich denke,jeder Mensch hat das Recht über sein Leben/Ableben selbst zu bestimmen.Somit erübrigt sich die Frage mit dem Verzeihen!Ich selbst kann aber die Zeit abwarten!

ich kanns verstehen, denn für den, der sich uimbringt, gibt es leider keinen ausweg mehr...

wieso verzeihen??? der selbstmörder ist für sein eigenes leben verantwortlich, wenn er nicht mehr kann, dann steht ihm frei, seine eigenen wege zu gehen. wieso aber verzeihen???

lg. swchen

Weil es viele Hinterbliebene gibt, die es dem jenigen vielleicht nie verzeihen könnten, da diese jetzt mit der Trauer leben müssen.

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@Tasty

um himmels willen...

aus meiner sicht so ein schmarrn...

es kann doch echt jeder selbst entscheiden, ob er klar kommt oder nicht...

wenn ich mich umbringen würde, würden dann wohl viele fragen, und ich würde (wenn ich noch könnte...) denken: aha, jetzt plötzlich interessiert ihr euch für mich??? wieso habt ihr nicht vorher meine zahlreichen hilferufe erkannt und mir beigestanden...

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Das ist eine dumme Frage (sorry) sowas ist was schlimmes und darüber macht man sich keine Gedanken. Ich selber habe meinen Freund durch selbstmord verloren, und glaub mir ich kann es weder nachvollziehen noch vergessen. Verzeihen, naja einem Toten sollte man verzeihen, auch wenn es schwer ist.

Ich mache mir darüber aber sehr viele Gedanken, da ich es ebenfalls "hautnah" miterlebt habe. Und eben, man sollte einem Totem verzeihen. Du sagst es.

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@Tasty

Ich denke nicht, dass man von verzeihen reden sollte. Es steht jedem frei, über sein Leben selbst zu richten oder auch ... es zu seiner Zeit kommen zu lassen... Zu hauf sind die Gründe für ein selbst gewähltes Ableben.

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@Tasty

ja das sollte man, den er hatte es so beschlossen und sich so entschieden. Auch wenn es für die Hinterbliebenen mehr als schlimm ist, weil man meißt keine erklärung bekommt

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@comhexe

mal als provokation: vielleicht ist der suizid nur nicht so feige wie wir?

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@PeterA

Wo du recht hast, hast du recht ...

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@Tasty

das stimmt, von der Seite wenn man es sieht, muß man wirklich sagen, mut gehört schon sehr viel dazu. Allerdings stehen diese Leute meißt unter Tabletten/Alkoholeinfluss...........und da ist bekanntlich alles leichter

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@comhexe

nein das glaube ich nicht. ich glaube das die sich in eine art trauma flüchten

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@PeterA

Vielleicht wollen sie sich dabei noch mal selber beweisen, dass sie doch mutig sind, sich doch was trauen, etc. Kann nicht genau erklären wie ich das meine ...

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@PeterA

ich sehe es genauso. es ist nicht feige sondern vielleicht hat er mehr mut als wir. viele reden davon, doch würden es nie tun. der jenige der es getan hat, muss doch sehr viel mut aufgebracht haben, denn er weiss ja nicht, ob es auch wirklich klappt. viele werden ja noch rechtzeitig gefunden und was kommt danach ?

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Es gibt Raucher, Eheleute, Weight Watchers, Homöopathen, Christen und beispielsweise GZSZ-Fans.

Es gibt so viele Menschen, die Schwächen haben, dass man sogar bereit sein sollte, einen Suizid zu verzeihen.

Jeder muss sein eigenes Leben leben - oder halt beenden. Darüber zu urteilen ist nicht wirklich objektiv.

So isses - Moin.

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Wenn ich die Gründe nachvollziehen kann, kann ich auch verzeihen............auch wenn es vielleicht schwer fällt.

Und was für Gründe wären das?

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Man kann es nie nachvollziehen.man ist nur noch auf der suche "warum nur???".und verzeihen kann man vieleicht aber nicht vergessen.und den hinterbliebenen bleiben tausend fragen die sie nie beantwortet bekommen und manche machen sich vieleicht auch vorwürfe.das ist echt richtig schmerzhaft!!du hast sowas aber nicht vor oder?(sorry)

denke daran... sowas macht man nicht aus spass oder ohne hintergrund...

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