Kann Selbstmord gerechtfertigt werden - aus christlicher Sicht?

37 Antworten

Die Hölle ist ein Zustand, den man sich selbst schaffen kann.

Wenn im Leben alles schief läuft, dann hat man entweder die falschen Methoden gewählt oder sich für die falschen Ziele entschieden, also solche, die einem nur Unbehagen oder Unglück bringen.

Aus einem Unglück lernen, bedeutet nicht, sich dem selben Ziel auf eine Weise nähern, die möglichst kein Unglück bringt. Denn das wäre wie sich mit einem Hammer auf den Daumen schlagen wollen und verzweifelt nach einem Weg suche, damit es nicht weh tut.

Es ist wichtig, dreo Sachen zu bedenken. Hat man die richtige Methode gewählt? Und ist das angestrebte Ziel überhaut das, was man will? Und welche zwangsläufigen Folgen hat es, einen solchen Weg weiter zu gehen?

Egal, was man tut, man kann nur dann damit glücklich sein, wenn es etwas ist, das zum eigenen Wesen paßt. Sich wünschen, anders zu sein, als man es ist, hilft nicht weiter, es sei denn, man unternimmt auch etwas, damit es anders wird. Wer durch die Stadt geht und sich ein wenig verirrt hat, der wäre auch schlecht beraten, einfach stur weiter zu gehen. Man muß eben auch mal die Richtung wechseln, bis man merkt, daß der Weg allmählich der richtigere wird.

Ob nun Selbstmord die richtige Entscheidung ist, ist eine Gewissensfrage. Will man, während man sich auf einem Irrweg befindet, einfach alles beenden und an der (total falschen) Stelle für ewig bleiben? Oder will man lieber andere Dinge ausprobieren, auch um den Preis, daß man möglicherweise jedes und alles anders machen muß, damit man doch noch einen Weg findet, der brauchbar ist?

Ein Glaube an Gott kann da sehr helfen. Gott glauben bedeutet nicht nur, sich einen wohlgefälligen Charakter anzunehmen, sondern Gott selbst ist auch Vernuft und Erkenntnis, und wer den Vorgaben Gottes vertraut, dem wird auch perfekt zugeschnittene Vernunft und Erkenntnis nicht verweigert, jedoch ist zusätzlich auch Geduld erforderlich. Das ist ähnlich wie im Sport bei einem 3000-Meter-Lauf. Wer schon nach 100 Metern meint, daß er sich ausruhen kann, der spekuliert vergeblich auf die Siegerehrung.

Die direkte antwort auf deine frage weiss ich nicht. Ich denke darüber so: Das leben ist das grösste geschenk. Es auf zu geben unter dem gedanken man wird dir verzeihen kann nicht sehr nett aufgeschnappt werden. Andererseits kann es vielleicht in deiner situation auch verstanden werden. Ich weiss es nicht. Ich finde deine oberflächliche denkweise auf jeden fall gut, es tönt so als hättest du irgendwie doch noch hoffnung. Du glaubst an gott.

Ich weiss nicht was in deinem kopf vorgeht, ich kann es mir nicht vorstellen. Aber ich denke, du bist in einem loch gefangen. Einerseits in dem deiner krankheiten, doch du hast es selber noch vertieft. Ich mache dir hier auf keinen fall vorwürfe, das alles hätte jeder gemacht. Du machst dir zu viele negative gedanken über dich selbst. Klar, für dich ist es klar so. Aber du kommst weiter nach oben in deinem loch, wenn du etwas an dir findest worauf du stolz sein kannst. Auf jeden fall kannst du stolz darauf sein, dass du durch die pubertät gekommen bist, die schwierigste zeit im leben. Du findest socher noch viele andere sachen. Dann hilft es sicher wenn du mit den personen die dir am wichtigsten sind darüber redest. Auf jeden fall mit deinen eltern, denn du hast den diebstahl ja nicht gewollt. Und dann besuche auf jeden fall einen psychologen. Vielleicht hast du einiges von dem schon gemacht, dann bist du schon auf einem besseren weg. Vielleicht findest du dann irgendwo in dir drinn eine mauer hinter der du ein noch schlimmeres du findest und siehst, was du schon alles hintermauert hast. Du tust mir auf jeden fall richtig leid, ich hoffe du kommst noch weiter in die richtung "leben in dem du der chef bist". Ich hoffe ich konnte dir helfen und vielleicht doch noch ein paar hoffnungen machen. Deine grösste hoffnung ist gott!

Aus religiöser Sicht ist es so, dass Selbstmord mit Mord gleichgesetzt wird. Und wir alle kennen die 10 Gebote. Nur Gott entscheidet über Leben und Tod. Das bedeutet also Hölle.

Was dein Problem angeht, solltest du unbedingt mit jemandem reden der dir helfen kann. Einen Facharzt. 

Wissen deine Eltern/Freunde/Geschwister von dem Problem? Gemeinsam ist es viel einfacher sonstwas in den Griff zu bekommen.

Verliere nicht den Mut, Gott und Jesus wollen das du lebst, sonst wärst du nicht hier. Such dir bitte auf jeden Fall Unterstützung.

Was kann ich tun mit dem Oberarzt?

Mir geht es psychisch sehr schlecht . Ich hab das Gefühl durchzudrehen. Meine Therapie wurde nicht genehmigt. Ich hab wiederspruch eingereicht und warte . Naja ich gehe noch in eine Instituts Ambulanz und hab dort jetzt ein Gespräch mit dem Oberarzt. Nur hab ich extreme Angst vor ihm vor allem was er sagt . Er macht immer alles schlimmer . Er hat auch angedeutet das ich dort nicht mehr hin darf , aber die können mich dich nicht so allein lassen oder ? Ich weiß nicht ob ich das nächste Gespräch aushalten kann. Das letzte mal danach wollte ich sterben und jetzt plagen mich Panik Attacken und Angst zu Stände so wie Suizid Gedanken und selbst verletzt. Was kann ich den nur tun ?

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Christentum beschreiben für Ethik?

Guten Tag.

Ich muss in Ethik eine Hausarbeit schreiben. Die erste Aufgabe lautet: Stellt das Christentum mit euren eigenen Worten dar. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch meinen Text durchlest, ihn verbessert und ergänzt. Also was könnte man noch zum Thema "Christentum" schreiben?

Das Christentum ist eine Religion, von der jeder mal gehört haben sollte, da sie weltweit bekannt ist. Anhänger diese Religion werden „Christen“ genannt.

Eine wichtige Rolle spielt „Jesus von Nazaret“. Der jüdische Wanderprediger wurde im Jahre 28 bis 30 hingerichtet. Man kreuzigte ihm und nach seiner Auferstehung erkannte man ihn als Sohn des Gottes. Sie nannten ihn Jesus Christus.

Zu den Wurzeln des Christentums gehört das Judentum. Wie bereits gesagt, war Jesus von Nazaret, den man heute auch Jesus Christus nennt, ein Jude. Das Alte Testament entsprach den jüdischen heiligen Schriften, die Tanach heißen. Der christliche Glaube wäre ohne das Alte Testament geschichtslos und unverständlich.

Ihm Neuen Testament ist der Glaube an Jesus grundgelegt.

Die Auferstehung von Jesus Christus ist der Urgrund des Glaubens, des Christentums. Nach der Ankündigung des Neuen Testaments wurde Jesus nach seiner Kreuzigung, am dritten Tag, von den Toten auferweckt. Seine Jünger und Jüngerinnen (Menschen, die sich einer Religion anschließen, eigentlich auf Griechisch wörtlich: Schüler und Schülerinnen) konnten ihn in leiblicher Gestalt sehen, erkannten ihn aber oft nicht oder hielten ihn für einen Fremden.

Es gibt zwei Meinungen, wieso man Jesus gekreuzt hat. Die Christen sind der Meinung, er habe sich für uns geopfert, damit unsere Sünden vergeben werden und wir alle trotz dessen ins heilige Reich kommen. Andere sind der Meinung, Jesus behauptete, er sei Sohn des Gottes und damit hatte er auch Erfolg. Die Pharisäer und die Priester fühlten sich bedroht, da Jesus Ansehen bekam und sie Angst hatten, ihr Volk und ihren Reichtum zu verlieren. Deshalb gingen sie zu Pontius Pilatus (römischer Kaiser Tiberius), um ihn kreuzigen zu lassen. Dies war die Höchststrafe. Der Tag, an dem Jesus gekreuzt wurde, nennt wir „Karfreitag. Der Tag, an dem er wiederaufstand, nennen wir „Ostersonntag“

Die Wiedergeburt von Jesus feiern wir Menschen heute noch, jedes Jahr, zu Ostern. Dies ist das wichtigste christlichen Fest.

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Depression aushalten?

Hallo ich hab seit Jahren Depression und borderline. Ich bekomme auch Medikamente. Ich Dreh seit Tagen durch ich halt diese Gefühle nicht aus Besonders diese Traurigkeit überwältigt mich ständig. Ich sehe keine Hoffnung mehr will Sterben aber hab auch irgendwie Angst davor ich fühl mich so zerrissen . Die Oberschenkel hab ich mir zerschnitten und ich kann nicht aufhöhten.Ich kann nicht mehr . Ich halt es nicht aus . Ich hab das Gefühl jemand schnürrt mir die Luft ab . Was soll ich nur tun

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Zu Gott finden, nur an gläubige Menschen gerichtet?

Ich habe mich zu Jesus bekannt. Ich erkenne ihn mittlerweile und glaube an die Kreuzigung Jesu.

Doch ich vor zwei Jahren habe ich jemand sehr wichtiges verloren  durch Suizid und bin seitdem in einem Teufelskreis gefangen.

Ich bin erst 20 Jahre alt und als das passierte ging ich unter und verlor, alles  mit  das ich angefangen habe.

Ich fing mit dem Kiffen,saufen an und komme nicht mehr davon los.

Algemeine Sünden wie Wut, Sexsucht und noch andere Sachen.

Ich habs mit Befreiungsgebeten versucht und ich bette jeden Tag zum Hernn damit er mich befreit davon.

Aber immer wieder oft komme ich wieder in Versuchungen und scheitere

Was muss ich tun getauft bin ich auch als Erwachsener.

Ich will nicht mein Leben so leben, mein Geist ist Willig doch mein Fleisch ist zu schwach.

Ich bitte Gott schon länger sprich 1 Jahr ich sehe kleine Veränderungen , dass ich überhaupt meine Sünden erkenne und das nicht will, doch ich will es auch so wenig wie möglich begehen.

Da wir niemals Sündenlos werden können ist mir bewusst das es nie Perfekt gehen wird.

Doch ich will mein altes Leben kreuzigen es wurde mit Jesus mitgekreuzigt als ich mich zu ihm bekannt habe. Doch wieso passiert es so oft ? Obwohl es mir klar ist habe ich mich nicht im Griff

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Gibt es einen Unterschied zwischen christlicher Religion und Glauben?

Die Christen meinen sie wären nicht religiös, sondern gläubig, durch Jesus Christus allein. Ich verstehe das nicht ganz, wieso soll das Christ sein nichts mit Religion zu tun haben? Es gibt etliche, die überzeugte Christen sind, aber sich keiner Religionszugehörigkeit anheften. Weiß da jemand genaueres?

Gruß

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Welche eindeutigen Beweise gibt es, dass Jesus wirklich existiert hat?

Bei Julius Caesar, der von 100 bis 44 vor Christus lebte, gibt es handfeste Beweise, dass es ihn gegeben hat.

Selbst bei Spartacus, der von 111 bis 71 vor Christus lebte, gibt es handfeste Beweise für seine Existenz. Hinzu kommt noch: Spartacus hatte mehrere Verbündete, wie Crixus, Gannicus, Castus, und Oenomaus, die mit ihm gegen die Römer gekämpft haben.

All diese Personen haben vor der Geburt von Jesus gelebt und man kann heute nachweisen, dass es sie gegeben hat.

Bei Jesus drängt sich mir die Frage auf: Welche eindeutigen Beweise gibt es, dass Jesus wirklich existiert hat?

Bei allen historischen Personen aus der Antike kann man Belege für deren Existenz finden. Nur bei Jesus selbst gibt es anscheinend ein schwarzes Loch.

Da einige jetzt wahrscheinlich einfach die Bibel zitieren, habe ich mich in Vorfeld damit beschäftigt.

Zur Bibel: Die Bibel ist eine Sammlung von Büchern und ist von mehreren Autoren geschrieben. Es gibt Ereignisse, die von mehreren Autoren unterschiedlich und widersprüchlich beschrieben werden.

Auf dieser Seite ist ein kleiner Überblick: http://www.bibelzitate.de/wsidb.html

Die Angaben unter diesem Link sind korrekt. Ich habe selbst eine Bibel zu Hause und habe es gründlich überprüft.

Um eines klar zu stellen: Die Bibel ist immerhin das Buch, dass mich überzeugen soll, dass Jesus wirklich existiert hat. Wenn ich einfach nur die Menge der Widersprüche sehe, bin ich einfach nicht davon überzeugt, dass die Bibel eine glaubhafte Quelle ist. Wenn ein Buch Fakten beschreibt, die der Wahrheit entsprechen, dann dürfen sich diese Fakten nicht gegenseitig ausschließen. Wenn a=1 und b=2, kann ich nicht behaupten, dass a=b ist.

Allein die Tatsache, dass auf diesem widersprüchlichen Buch eine ganze Religion mit einer eigenen Ideologie basiert ist für mich verblüffend.

Wenn es Jesus wirklich gegeben hat, dann wurden viele Ereignisse in der Bibel übertrieben dargestellt bzw. beschönigt. Wenn ein Autor übertreibt bzw. beschönigt, gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Realität aussieht:

1) Die wirklichen Ereignisse um Jesus waren relativ unspektakulär. Er war nur ein ganz normaler Mensch mit ganz normalen Fähigkeiten.

2) Jesus ist frei erfunden.

Vermutlich werden jetzt fanatische Christen auf mich losgehen.

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