Selbstmord eines Freundes

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7 Antworten

Jeder trifft die Entscheidung für seinen Freitod selbst. Ich maße mir nicht an zu beurteilen, dass es bessere oder schlechtere Gründe gibt - letztlich ist es subjektiv eine aussichtslose Verzweiflung, was auch immer der Anlaß dafür ist.

Hi,

erstnmal mein beileid. Ich glaube um das etwas allgemeiner zu beantworten, dass die Motive für Selbstmord sehr unterschiedlich sind. Und nicht für andere nachvollziehbar sein müssen. Des weiteren stellt sich die Frage kann das leben eines andere weniger Wert sein? Natürlich hatte er Probleme, aber das heißt nicht, dass die Probleme logisch zu erklären sind, und man sagen kann ab X Problemen der Stärke Y begehen Menschen Selbstmord, das ist eine sehr indivuelle Sache... Aber auf was wolltest du mit deiner Frage hinaus? Alles Gute Simulacri123

Hallo Patrick,

also erstmal eine wichtige Korrektur: Niemand kann "immer weniger wert sein" als andere. Wonach soll sich denn der Wert eines Menschen berechnen? Und wer bestimmt das? Ich finde für diese Frage den christlichen Ansatz eigentlich ganz gut: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Und niemand anderes hat das Recht, über den Wert eines Menschen zu bestimmen. Vor allem würde auch jeder einen Menschen unterschiedlich bewerten oder wertschätzen. Beispiel: Jemand kann nichts, weiß nichts, hat nichts und ist unbeliebt. Aber er geht jede Woche zu einem alten einsamen Menschen, um ihm zu helfen, sich mit ihm zu unterhalten und ihm das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. Dieser alte Mensch wird diesen Jemand sicherlich als wertvollsten Menschen auf der Welt ansehen.

Damit wird auch schon die Frage beantwortet, ob es ein Grund ist, sich nur wegen mangelnder finanzieller Mittel das Leben zu nehmen: Nein, natürlich nicht. Man kann es natürlich machen, das steht jedem frei - allerdings wäre es schrecklich unfair gegenüber denjenigen, die dann traurig oder hilflos zurückbleiben.

Das Leben kann hart und beschwerlich sein, wenn man unermüdlich arbeiten muss, um über die Runden zu kommen. Früher war das ganz normal. Da gab es keinen Urlaub. In der Landwirtschaft nicht, und auch nicht in der Industrie. Und trotzdem waren die Leute nicht unglücklicher als heute. Das selbe gilt heute noch für andere Länder.

Unglücklich kann man aber dadurch werden, dass man sich mit anderen vergleicht, denen es besser geht - und die wird man immer finden. Das Geheimnis ist, auch mal auf die zu gucken, denen es schlechter geht - und auch die gibt es immer, da braucht man nur die Nachrichten zu sehen - und dann froh und dankbar zu sein, dass einem deren Schicksal erspart geblieben ist. Und mit dem, was man hat und sich leisten kann, zufrieden zu sein. Sich zu fragen, was man selbst denn wirklich braucht und nicht nur glaubt, zu brauchen, oder unreflektiert anderen nacheifern zu wollen.

Die wichtigsten Dinge für das Lebensglück sind sowieso keine materiellen Dinge, sondern kommen aus dem zwischenmenschlichen Bereich: Ein Freund, Familie, das Gefühl, irgendwo zuzugehören - zu einem Menschen, zu einer Gruppe, zu einem Ort, zu Gott, wozu auch immer, da hat jeder seine eigenen Wege.

Unsere Gesellschaft heute ist auch nicht mehr richtig sozial, ich bin in der 10. Klasse und merke jetzt schon den Druck vom Abitur und was danach kommt Und man sollte auch mal vom Alltag abschalten und etwas finden was einem richtig Spaß macht und worauf man sich freuen kann, sonst zerstört die Gesellschaft einen

Ich glaube, das ist kein Gesellschaftliches problem. Da jeder die Wahl hat mit Stress umzugehen wie er will. Ausserdem hat jeder die Wahl, was er macht, welche Schule er besucht, ob er studiert, ob er Hobbys hat. Ich glaube nciht das man dafür die Gesellschaft schuldig machen kann.

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wie heißt es doch so schön in meinem Lieblingslied über Suizid ( "Why" von Rascal Flatts ) :

"who am I to try to judge or to explain"......

Es ist doch völlig bims, ob hier 78,5 % das als Grund sehen, oder 83.4 % nicht als Grund.

Für ihn war es - leider - einer. Aus . Ende. Banane. Da bringt es nichts mehr, versuchen zu erklären, zu rechtfertigen, zu kritisieren, ins Lächerliche zu ziehen, für krank erklären oder sonst was.

Hi, es gibt da ein schönes Zitat:

Was Du hast, mag man Dir nehmen können, aber niemal das was Du bist. :-)))

Dies ist leider keine frage. Wir können nicht drauf antworten

Ist es eurer Meinung nach... finde ich kann schon als Frage gewertet werden, auch wenn er kein Fragezeichen am ende hat, will er trotzdem eine antwort.

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