Kommt man bei Selbstmord direkt in die Hölle?

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18 Antworten

Ich finde es blasphemisch wie einige Theologen mit der Ansicht "Hölle bei Selbstmord" umgehen.

Letztendlich entscheidet nur einer, und das ist Gott selbst.

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Kommentar von 1988Ritter
16.05.2016, 23:28

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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Kommentar von psikrc
20.05.2016, 22:52

Gerne:)

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Hallo psikrc,

zunächst einmal möchte ich Dir sagen, dass Gott niemanden in die Hölle schickt, weil es diese gar nicht gibt! Auch wenn diese Lehre von vielen geglaubt wird (in vielen Religionen ist ja die Rede von der Hölle), ist sie in der Bibel eindeutig nicht zu finden. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben!

Wie ist Gott aber grundsätzlich zu Selbstmord eingestellt? Die Bibel sagt zwar nicht direkt etwas zum Thema "Selbstmord" (obwohl darin auch Beispiele von Selbstmördern beschrieben werden), doch lässt sie aufgrund wichtiger Aussagen über Gott einige Rückschlüsse zu, wie er dazu eingestellt ist. Gemäß dem Wort Gottes ist das Leben als heilig anzusehen, das heißt, "Gott gehörend" und damit für uns Menschen eigentlich unantastbar. Dennoch gibt es Situationen und Gemütszustände, in denen Menschen derart verzweifelt sind, dass sie nur noch im Selbstmord einen Ausweg aus einer unerträglichen Lage sehen. Manche sind auch aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung nicht mehr wirklich Herr ihrer Lage und mögen aus einem gewissen Zwang heraus handeln.

Da Gott das Herz einer Person kennt, ist er sehr gut in der Lage zu verstehen, was in einem Menschen wirklich vor sich geht, der aus Verzweiflung seinem Leben ein Ende setzt. Auch wenn ein Selbstmörder auf etwas übergreift, was nur Gott gehört, und somit eine Sünde begeht, bedeutet das nicht, dass Gott diesen verurteilt oder gar verdammt. In der Bibel heißt es über Gottes Bereitwilligkeit zu vergeben: "So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt. Denn er selbst kennt ja unser Gebilde, ist eingedenk dessen, dass wir Staub sind" (Psalm 103:12,14). Dieser Text zeigt sehr schön, dass Gott nicht wie ein Polizist über uns wacht oder wie ein Scharfrichter darauf aus ist, Sünder zu bestrafen - ganz im Gegenteil! Wie Moses einmal sagte, ist Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte" (2. Mose 34:6).

Die Bibel zeigt also sehr deutlich, wie liebevoll, barmherzig und gütig Gott zu uns Menschen eingestellt ist. Ihm liegen sogar diejenigen besonders am Herzen, die emotional am Boden sind und Hilfe benötigen. In den Psalmen steht: "Ein gebrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten" (Psalm 51:17). In einer Prophezeiung macht er denen Mut, die durch das Leben benachteiligt und niedergedrückt sind: "   Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, Und die Seelen der Armen wird er retten.   Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, Und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen.  .  .(Psalm 72:12-14). Ein sehr schöner und zu Herzen gehender Text, der all jenen helfen kann, die vom Leben enttäuscht und ohne jede Hoffnung sind, nicht wahr? Gott ist also weit davon entfernt, alle Selbstmörder rundweg zu verurteilen oder gar zu bestrafen!

LG Philipp

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Kommentar von psikrc
15.05.2016, 11:48

Sehr schön geschrieben von dir :) Wünsche dir alles Gute :)

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Sagen wir es mal so: 

Hält man sich nur an das Wort Gottes in der Bibel, lautet die Antwort auf deine Frage: Selbstmörder sind nicht zwingend Sünder. Falls sie aber als Sünder eingestuft werden, kommen sie direkt ins Fegefeuer. Dort bleiben sie für einige Zeit, bevor sie den Weg in den Himmel nehmen.

Hält man sich hingegen an das Wort der (von Menschen gemachten) Kirchen, lautet die Antwort hingegen: Selbstmörder sind Sünder und kommen direkt in das Fegefeuer. Je nach Glaubensrichtung unterscheidet sich aber ihre Aufenthaltsdauer: Sie liegt zwischen "einige Zeit" (div. christliche Sekten) und "ewig" (RKK).


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Begründung


1. Die Bibel - als Wort Gottes - kennt kein "Selbstmord-Verbot". Mehr noch: In der Bibel sind sogar Selbstmorde beschrieben und dabei keineswegs negativ konnotiert. Insgesamt sieben. 

Gott hat also ganz offensichtlich grundsätzlich erst mal keine Einwände. 

2. Die Bibel - als Wort Gottes - kennt keine "ewige Verdammnis" (Hölle). Sie entstand erst durch kirchliche Doktrin; ist also eine reine Erfindung der christlichen Kirche(n).

Bei Matthäus 25, 31ff kannst du nachlesen, wie das "Weltgericht" abläuft. Im Vers 46 steht dann, je nach Übersetzung, wahlweise das Wort Gottes ("ainonios", also "ein Äon lang") oder die Kirchen-Doktrin ("aeternum", also "ewig"). 

Im wörtlichen Sinne ist "Äon" eine Zeitspanne, die irgendwas zwischen "ein Menschenleben lang" und "eine Weltzeit lang" bedeutet. Ja, da ist eine gewaltige Spanne zwischen beidem. Doch ganz egal, wie lange sie jetzt interpretiert werden soll: Sie ist ENDLICH; sie endet also irgendwann. Anderenfalls hätte Gott wohl ein anderes Wort gewählt. Schließlich kannte man auch damals schon den Begriff der "Ewigkeit" bzw. "Unendlichkeit". Und ganz besonders Gott sollte der Unterschied zwischen "Äon" und "Ewigkeit" klar sein.

3. Die Bibel kennt sehr wohl das "Fegefeuer". Dabei handelt es sich um ein "von den Sünden reinigendes Feuer", durch das Sünder zu gehen haben, um sich auf das sündenfreie Paradies vorzubereiten. Die Länge des Aufenthalts im Fegefeuer wird durch die Schwere der Sünden bestimmt. Also auch hier: Nicht "ewig", sondern "für eine durch die Sünden bestimmte Zeit".

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Nehmen wir als Beispiel den "größten Sünder" nach Eva: Judas. 

Jesus sagte - bereits am Kreuz - die Worte "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." (Lk, 23, 34) Damit, so die Lehre, sollen jene, die Jesus ans Kreuz brachten, entschuldet werden. Glaubhaft genug, nicht wahr?! Da dieser Vorgang mit Judas seinen Anfang nahm, ist wohl anzunehmen, dass Jesus auch Judas einbezog. Das entspräche zumindest dem an anderen Stellen beschriebenen Verhalten Jesus'. Warum sollte er hier also eine Ausnahme machen und nur die Lügner, Folterer und Mörder, aber nicht den Verräter entschulden?

Jesus verzieh Judas also die Schuld. Nur die Kirche nicht. Die verdammt ihn bis heute und lässt ihn in der "ewigen Hölle" schmoren.

Wenn also Gott (i. V. Jesus) selbst Judas und den Gottesmördern verzeiht; um wie viel mehr ist er dann wohl bereit, einem Selbstmörder, der niemand anderem als sich selbst Leid zufügte, zu verzeihen?

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Als ich 6 Jahre alt war, wollte ich nur noch weg, weg von dieser Welt, da ich sehr streng katholisch erzogen worden bin, hat man mir auch eingeredet, dass ich dann in die Hölle komme. Ich habe damals gedacht, ich kann das System überlisten und bin sooft ich konnte über den Zebrasteig gelaufen in der Hoffnung dass mich ein Auto übersieht, das ist leider nicht passiert. Ich habe auch zu Gott gebetet, dass er mich zu sich nimmt, doch auch das ist nicht passiert. Ich dachte, wenn ich den Fußgängerüberweg nehme und ein Autofahrer nicht aufpasst, dann bin ich ja nicht Schuld und umgehe so die Hölle.

Heute denke ich anders, ich denke, dass ich die Hölle, schon hinter mir habe. Dass meine wirklich schlimme Kindheit meine Hölle war auch die letzten 5 Jahre in denen ich sehr schwere Depressionen hatte, könnte man Hölle nennen, nichts hat geholfen, weder Therapie, noch Tabletten oder stationäre Aufenthalte in der Psychiatrie und da war ich insgesamt 2,4 Jahre. Ich bin froh, dass ich jetzt einen Weg da raus geschafft habe, zwar habe ich einen Hirnschrittmacher, aber egal, wenn es hilft, dann ist es gut!

Den letzten Selbstmordversuch habe ich nicht durchgezogen, weil ich Angst hatte, dass ich vielleicht wiedergeboren werden könnte und die ganze Hölle noch einmal von vorne durchmachen muss. Ich habe abgewogen, was besser wäre und bin zum Ergebnis gekommen, das ich einen lieben Mann habe und eine süße Tochter und sogar schon einen niedlichen Enkelsohn! Was will ich mehr?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich an Gott glaube oder nicht, vielleicht ein bisschen, wenn so viele Menschen an ein Übermächtiges Wesen glauben, dann ist es vielleicht wahr? Doch ich glaube noch immer, wenn es einen Gott (oder sowas ähnliches) gibt, dann ist er nicht lieb!!!!

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Nein, man kommt nicht in die Hölle. Jemand, der sich selbst tötet, trennt sich dadurch nicht von Gott. Selbst"mord" ist ein schlechter Begriff für das, was dabei vor sich geht. Denn wer sein Leben in die Hand Gottes zurücklegt, tut das nicht, weil er einen bösen Mord begehen will, weil er schlechte Absichten hat. 

Die Hölle ist ausgedacht für die, die Sünder sein und bleiben wollen, die vor dem Bösen in sich selbst nicht zurückschrecken, sondern es sogar suchen. Ich kann mir keinen Menschen denken, der wahrhaftig so ist; ein Mensch, der sich das Leben nimmt, ist es schon gar nicht.

Nach Ansicht aller großen Konfessionen des Christentums wird ein Mensch, der sich selbst tötet, das Erbarmen und die Gnade Gottes finden. Er ist nicht verworfen, sondern verletzt und krank an seiner Seele und Gott wird ihn trösten und heilen. Ob das unmittelbar nach dem Tod geschieht oder ganz und gar außerhalb von Zeit und Raum kann Dir keiner sagen. Gruß, q.

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1. Ja ich bin Atheist, aber ich denke ich kenne aus Religiösen ( Christlich Katholischen) genug um hoffentlich deine Frage sinnvoll beantworten zu können und hoffe daher das du diese nicht igniorierst.

Und zwar gibt es laut Bibel meines Wissens sowas wie eine Hölle nicht. deine Sünden musst du danach im Fegefeuer abbüsen, Bevor du wieder rein genug für den Himmel bist. Da ich den selbstmord aus Biblischen Aspekten (siehe 10 gebote) definitiv als Sünde sehen würde würde ich behaupten das es dafür ganz viel fegefeuer gibt.

Wie gesagt ich glaube nicht an einen Gott oder sonst eine übergeordnete Macht... daher würde ich dir einfach mal empfehlen dich selbst zu fragen was du dir denn vom tot erwartest... Aus rein dem Medizinischen standpunkt der heutigen Zeit ist das Kalte Leere... Dieno sinne funktionieren nicht mehr ebenso dein Hirn also "bist du nicht mehr" ich weiss nicht ob das besser ist als leben, egal wie schlecht es läuft...

Hoffe ich konnte trotz meiner atheistischen Denkweise helfen

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Kommentar von Xpomul
15.05.2016, 08:17

Du irrst Dich leider; Jesus Christus spricht in den Evangelien sehr, sehr oft von der Hölle. Klar, Du glaubst das nicht, solltest aber in Erwägung ziehen, dass das ein katastrophaler Irrtum sein könnte.

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Es kann dir wohl weder Einer die Antwort geben, dass auf den Menschen eine ewige Belohnung wartet, dass er sein Leben mit Gewalt verkürzt hat. Auch wird es schwer sein, zu lehren, dass dieser Mensch direkt in der Hölle ist - aber die Richtung der Bibel scheint klar, dass Selbstmörder (z.B. der Jünger Judas Iskariot / König Saul) vorher den Weg Gottes verlassen hatten und nun von einem bösen Geist in den Selbstmord getrieben wurden. Gott entscheidet - die Bibel warnt durch diese Beispiele....

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Für einen wirklich religiösen Menschen stellt sich diese Frage nicht, er ist ein Geschöpf Gottes und als solches hat er keine Berechtigung sich das zu nehmen, was er von seinem Schöpfer bekommen hat. Daran ändern auch schwerste Prüfungen nichts!

Ein Selbstmörder wird somit bereits zum Sünder sobald er überhaupt ernsthaft die Möglichkeit der Selbsttötung erwägt. Die göttliche Strafe für den, der tatsächlich seine sündigen Gedanken ausführt muss also erheblich grösser sein.

Wer hierzulande in christlicher Tradition aufwächst kann sich später zwar Atheist / Humanist nennen, seine religiösen Wurzeln lassen sich jedoch nicht völlig abtrennen, sein Denken / Handeln wird stets von der christl Prägung beeinflusst bleiben.

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Kommentar von Bodesurry
15.05.2016, 09:56

Du meinst es sicher gut und richtig, aber mit deiner Antwort kann ich mich nicht einverstanden erklären. Ich denke da zum Beispiel an Jochen Klepper https://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Klepper oder Siegfried Wiesinger. 

Sich eine Sünde überlegen und dann auch ausführen, dieses Vorgehen kennt jeder Christ. Wird die göttliche Strafe deshalb bei einem Selbstmörder grösser sein? Diese Sündenbewertung ist aus meiner Sicht menschlich. Überlassen wir  dieses Urteil Gott allein.

Das Gebet, das habe ich immer wieder bei mir und anderen Christen festgestellt, das bewirkt wahre Wunder in schlimmsten Situationen. Jeder sollte deshalb immer wieder die Hoffnung in diese Hilfe von Gott setzen. 

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Laut den 10 Geboten sollst Du nicht töten. Da Selbstmord, Suizid, Freitod oder Selbsttötung, ja auch das Nehmen eines Lebens beschreibt, würde ich behaupten ja. Weiter denke ich aber, dass Freitod Denker nicht sehr intensiv darüber grübeln werden, denn nur mal angenommen, sie wären gottesgläubig, würden sie ja ihren Gott ziemlich schlecht da stehen lassen, wenn das Individuum Mensch nicht genug an diesen Gott glauben oder vertrauen konnte, dass dieser hätte helfen können.

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Vorweg: ich bin selbst leider Atheistin, aber eine die aufrichtig hofft sich zu irren. Keine Sorge, ich respektiere alle Religionen und nehme die Frage sehr ernst.

Zunächst mal spielt es natürlich eine große Rolle, von welcher Religion wir reden, und wie dogmatisch wir die jeweiligen Schriften auslegen.

In den meisten Religionen ist Selbstmord unter Androhung von Hölle verboten, wenn man streng nach den Schriften geht, allerdings (ich gehe jetzt mal vom Christentum aus) glaubt man ja auch an einen allgütigen, barmherzigen Gott. 

Wenn man schon so verzweifelt ist, dass der einzige Ausweg der Freitod ist, dann hat man in der Regel schon zu Lebzeiten sehr gelitten. Ein barmherziger Gott würde eine ohnehin schon geplagte Seele wohl nicht in die ewige Verdammnis stürzen.

Ich denke Gott würde es einem letztendlich vergeben, und man könnte in den Himmel kommen, allerdings würde ich es nicht unnötig darauf anlegen. Immerhin, das Risiko unendlicher, ewig währender Qualen ist zu hoch, um es für das "Überspringen" einiger Erdenjahre in Kauf zu nehmen.

Liebe Grüße,
Amélia

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Kommentar von psikrc
15.05.2016, 03:59

Sehr schön geschrieben! Wünsche dir alles gute:)

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Kommentar von Xpomul
15.05.2016, 08:15

Eine aufrichtige Atheistin, wie erfrischend! Was, wenn Du mit dieser Deiner Herzenseinstellung Gott einfach bittest, sich Dir gewiss zu machen? Er hört solche Dinge gerne, das weiß ich zufällig. Er hat sogar versprochen: Wer mich aufrichtig sucht, von dem lasse ich mich finden. Tu es, Du wirst das in Ewigkeit nicht bereuen!

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Rede mit deinem Pfarrer, Priester etc darüber.

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psikrc, nein, nicht direkt in die Hölle. Eine "Hölle" im Sinne von ewiger Feuerqual gibt es nämlich lt. der Heiligen Schrift gar nicht.

Mit dem Tod endet unser Bewußtsein, wir werden wieder zu Staub, aus dem wir letztendlich bestehen. 

Es gibt aber die Hoffnung auf eine Auferstehung auf der Erde durch Jesus Christus.

Wenn du mehr darüber wissen willst, was die Bibel zu diesem Thema sagt, google: "was lehrt die Bibel wirklich" und schmökere dort ein wenig herum.

Besonders kapitel 6 und sieben geben dir Auskunft, wo die Toten sind, alles mit Bibelstellen angegeben, so daß du die Aussagen in deiner eigenen Bibel nachprüfen kannst.

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Kommentar von Xpomul
15.05.2016, 08:18

Jesus Christus spricht aber sehr oft von diesen ewigen Qualen. Ich glaube zwar, das Feuer ist metaphorisch gemeint für fürchterliche Pein, aber trotzdem: JC lässt keinen Zweifel daran. Auch die Offenbarung ist da sehr deutlich.

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Habe mal gelesen aber weiß die Quelle nicht mehr, daß wenn sich ein Selbstmörder mit z.B 50 jahren tötet, er aber 80 jahre alt geworden wäre ohne Selbstmord - das er dann diese 30 jahre Differenz extra im Feuer schmoren muß. Vorausgesetzt er hat es bis ins Fegefeuer geschafft das ja endlich ist bzw. das man da rauskommt im Gegensatz zu der Hölle die ewig ist. Auch interessant gier zu lesen. http://kath-zdw.ch/maria/freitod.html

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Schatz, du kommst nicht in irgendeine Hölle. Wohin du gehst, kann dir weder Mensch noch Religion jemals wirklich und beweisträchtig beantworten. Was du jedoch faktisch bewirken würdest, ist, dass du all deine möglichen Chancen für den einen Moment der Genugtuung wegwirfst.

Es werden viele Menschen trauern, und sie werden ihr Leben lang mit deiner Entscheidung gegen sie leben müssen. Das ist sehr viel mehr Hölle, als alles andere. Bitte überdenke deine Situation und diese Entscheidung erneut, und bitte sieh die folgenden Link in Ruhe an. Sorry, aber bei der brisanten Fragenstellung ist mir dein Schlusssatz einfach mal ziemlich egal:-)

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwj9tPWe-NrMAhVLbRQKHe3wBUQQFgglMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.telefonseelsorge.de%2F&usg=AFQjCNEaMS\_QcjwFONza8cI51zbizXmxXQ&bvm=bv.122129774,d.bGg

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Die Frage ist sehr schwer zu beantworten.

Ich kann nur eine indirekte Antwort geben. Lies mal das Johannesevangelium und stell Dir die Frage erneut. 

Gott sagt: Ruf mich an in der Not, so will ich Dich erretten, und dafür sollst Du mich loben!

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Was es nicht gibt, dort kann man nicht hinkommen. So einfach ist das.

Diese Frage bezeugt doch wieder einmal mehr, welche Zwänge und Ängste Religionen jeglicher Art, dem Menschen auferlegen.

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Kommentar von psikrc
15.05.2016, 11:49

Les meine Frage bitte vollständig und kommentier bitte nicht.

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"Direkt" nicht, erst mal ins Grab.

Dann, nach ca. 1000 Jahren, gibt es die "Auferstehung zum Gericht" (Offb.20,5; 21,7-8).

Wenn jemand immer noch falsch denkst, kommt er ins "Feuer"  (Offb.20,15).

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Im Islam kommt man direkt in die Hölle

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Kommentar von Derka56
15.05.2016, 03:22

Wieso jetz islam ?

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Kommentar von e4syy
15.05.2016, 03:23

Ich sags nur

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Kommentar von SchIaukopf
15.05.2016, 03:25

Du hast nirgendwo gesagt, welche Religion du meinst.

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