Selbstmord / psychatrie

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21 Antworten

bei einem selbstmordversuch (suizit) ist man psychisch labil, in der regel ist es ein hilferuf. in wirklichkeit wollen sich die wenigsten wirklich umbringen, sie wollen gefunden werden und zwar rechtzeitig. aber sie brauchen hilfe, da sie mit ihrem leben nicht alleine zurecht kommen- aus verschiedenen gründen. deshalb brauchen sie psychatrische behandlung oder /und aufenthalt in psychatrie. diese dauert solange bis der patient wieder stabiel ist und für sich selbst keine gefahr mehr darstellt.

Also, prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, man möchte Selbstmord machen, ist psychisch krank, oder man möchte seinem Leben ein Ende bereiten aus einem "vernünftigen Grund" bei voller Geschäftsfähigkeit und der Möglichkeit einen freien Willen zu bilden und nach dieser freien Willensbildung zu handeln. Z. B. ein schwer Kranker, dem Tode geweihter, möchte sein Leiden verkürzen, fährt in die Schweiz und sucht dort um Sterbehilfe (Hilfe zum Selbstmord) nach. Ist dort völlig legal, niemand würde ihn dort beim Vorliegen dieser Voraussetzungen in die Psychiatrie bringen. Ist jemand psychisch krank, und möchte sein Leben im Augenblick einer für ihn verzweifelten Lage beenden, geht man davon aus, dass er nach einer Änderung der Lage gar nicht mehr sterben will und hilft ihm z.B. durch Behandlung der psychischen Krankheit oder der Entaktualisierung der verzweifelten Lage in der Psychiatrie. In der akuten Selbsgefährdungsphase kann er auch richterlich untergebracht werden, wenn er nicht freiwillig bleibt. Entlassen wird man, wenn die besagten Gründe nicht mehr vorliegen, bei einer Kurzschlussreaktion meistens schon nach wenigen Tagen.

Wenn man erfolgreich Selbstmord begeht, dann kommt man natürlich nicht in die Psyschatrie, dann ist man nämlich tot.

Wenn man allerdings einen ankündigt oder versucht einen zu begehen, dann kommt man dorthin, weil man eine Gefährdung für sich selbst ist und psyschich etwas nicht mit einem stimmt, denn kein normaler, glücklicher Mensch würde so etwas tun. Unter Umständen darf man die Psyschatrie teilweise aber sogar verlassen, z.B. um zur Schule zu gehen, wenn gewährleistet ist, dass man dort keiner erhöhten gefährdung ausgesetzt ist und sich auch an vorher gemachte Vereinbarungen hält.

Und natürlich darf man die Psyschatrie irgendwann auch wieder endgültig verlassen, sobald man keine akute Gefährdung mehr für sich selbst darstellt. Unter Umständen erfolgt dann aber noch eine ambulante Therapie beim Psyschologen oder eine teilstationäre in einer Tagesklinik, um die zugrundeliegenden Probleme aufzuarbeiten.

wenn ein suizid - versuch beim versuch geblieben ist, kommt man in eine psychiatrische klinik. erstens ist der staat dazu verpflichtet, da man niemanden mutmaßlich sterben lassen darf. ebenso muss geklärt werden, aus welchen gründen er das vorhatte und ggf. eine gefahr für andere menschen darstellt.

nach einem mißglückten suizidversuch kommt man meist ins krankenhaus - dort wird ein psychiater hinzugezogen, der dann je nach zustand des patienten bewertet ob dieser noch suizidgefährdet ist oder nicht. danach erfolgt die einweisung in die psychiatrie, das ist richtig.

Hallo ac2max,

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nach erfolgtem Suizidversuch kommt ein Patient je nach Ausgangslage ggf. erst auf eine internistische Station zur medizinischen Behandlung und/oder Überwachung. Später erfolgt eine Verlegung auf eine psychiatrische Abteilung.

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Eine Einweisung darf nur bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung und nur mit der Zustimmung des Patienten erfolgen. Wenn diese nicht vorliegt, kann eine Einweisung gegen den Willen des Patienten nur erfolgen, wenn Notwehr/Nothilfe nach § 32 StGB, rechtfertigender Notstand nach §34 StGG oder ein richterlichem Beschluss vorliegt. (Die Unterbringungsgesetze, bzw. Psychisch Kranken Gesetze der Bundesländer müssen dabei auch berücksichtigt werden.)

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Die Zwangseinweisung eines Patienten stellt immer eine freiheitsentziehende Maßnahme dar und muß daher auch zeitlich begrenzt sein. Die Einweisung darf nur durch die Polizei aufgrund eines ärztlichen Attests vorgenommen werden. Dem Vormundschaftsgericht obliegt dann die weitere Entscheidung darüber.

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Suizidgedanken und Suizidhandlungen sind immer Symptome einer ernsthaften psychischen Erkrankung. Die Behandlung und stationäre Einweisung gegen den Willen des Patienten sind deswegen rechtlich gerechtfertigt, weil sich der Patient dann in einem Zustand der krankhaften Einschränkung der freien Willensbildung befindet.

Ich hoffe, dass Deine Fragen damit beantwortet wurden.

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Viele Grüße

"Zum Wohle des Menschen..." Wenn jemand einen Suizid- Versuch überlebt oder bei dem Versuch erwischt wird, dann kommt der solange in die Geschlossene, bis ein psychatrisches Gutachten bescheinigt, dass der jemand es nicht nochmal versucht. Seine eigene Entscheidung ist das nicht, denn es ist ja kein gesunder Menschenverstand sich umbringen zu wollen. MfG NonVeg

wer selbstmord begeht, kommt auf den friedhof. nur wer einen erfolglosen selbstmordversuch unternimmt - und das dann raus kommt - der kommt zu onkel doktor.

diese unsere gesellschaft glaubt nunmal, dass mit dieser person etwas nicht stimmt. deshalb geben sie diesen leuten dann ganz viele lustige pillen, bis die glauben das leben schon ziemlich toll. dann glauben sie etwas gutes getan zu haben - sind ja alle glücklich.

dass manche nur dank der drogen glücklich sind ist ja egal...

naja... natürlich ist das die eigene entscheidung, aber mit einen menschen kann etwas nicht ganz stimmen wenn man sein leben einfach so wegwirft.

Wan man wieder von der Psychatrie rauskommt hengt davon ab, wie schnell man seine Probleme etc. aufgearbeitet hat

Über eine Selbsttötung darf man nicht selbst entscheiden,da dies als krank gilt,sich selbst zu töten und deshalb wird man dann,falls es nicht klappt in die Psychiatrie eingewiesen.Dort versuchen sie deine Einstellung zur Selbsttötung durch Gespräche und Medikamente zu ändern.

Man kommt in die Psychatrie weil der Selbstmord gedanke ja nich einfach so kommt sondern von einer Psychischen Störung (Depression etz.) und das wird dann in der Psychatrie behandelt . Man kann auch wieder rauskommen wenn man entweder geheilt oder es z.B. mit Medizin unter Kontrolle bekommt.

in die psychatrie kommst du bei akuter selbst oder fremdgefährdung, ganz einfach aus dem grund weil du nicht mehr "zurechnungfähig" bist. wahrscheinlich hab ich das wort grad im falschen kontext verwandt, aber gut. auf gut deutsch: man kann dir nicht mehr trauen, weil du ein leben gefährdest und wahrscheinlich eine psychische krankheit hast. selbstmordversuch gilt dann als symptom. rauskommen würdest du frühestens nach 30 tagen und dann auch erst mal auf eine offene station, auch wenn das nicht sooo viel anders ist. (also das du jetzt bitte nicht so verstehen, dassich denk, du musst da rein, sondern nur zur situationsbeschreibung)wirklich entlassen wird man, wenn man glaubhaft vrsichern kann, dass man sich nichts mehr antut. naja. so in etwa halt. lg

zulia 24.08.2016, 20:47

Wenn man suizid begeht ist man nicht unbedingt psychische krank! wenn man zumbeichbil bei einer Geiselnahme dabei wahr du gesehen hast wie deine liebsten Menschen erschossen wurden dann zerreißt es dich innerlich das ist keine psychische Krankheit das ist eine automatisch Schlussvolgerung.

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Hallo

Also du kommst nach dem Selbstmordversuch in die Klinik,weil du dich selbst gefährdest und Hilfe brauchst.

Da kümmert man sich um dich,spricht mit dir und/oder gibt dir Medikamente.

Oft gibt es auch Leute von der Seelsorge die mit einem sprechen und beten.

Mir hat das immer geholfen wenn ich sehr krank war,ich finde es besser als mit Psychologen oder Psychiatern zu sprechen.

warum?

weil solche leute keinen anderen ausweg finden können!! oder nicht damit leben können

schau es gibt zb. autofahrer die einen motorradfahrer auf denn gewissen haben obwohl sie sagen wir mal 90% keine schuld haben

dan sagen wir noch das der auto fahrer eine familie hat ...

so aber er wird damit nicht fertig ....

überleg mal einfach etwas

Wenn man selbst mordgedanken hat oder ein selbstmordversuch ging daneben dann schon. grund dafür ist das ein mensch nicht veranlagt ist sich selbst um zu bringen, es stimmt etwas mit ihm nicht, er hat irgend wo irgendwelche probleme die ihn quälen und deshalb will er sich umbringen, in der psychatrie werden diese probleme aufgegriffen und gelöst und dem gezeigt das selbstmord keine lösung ist usw :)

ja ich miene ja den versuch wenn der misslingt

Wenn man Selbstmord begeht, kommt man sicher nicht in die Psychiatrie....

wennst selbstmord begehst kommst ins grab sonst nirgendwo hin

wenn man selbstmord schon begangen hat, kann man nich mehr in eine psychatrie, du meinst wohl, falls man es versucht hat und es missglückt ist ;)

Ich finde wenn Du Selbstmord begehst kommst Du ins Leichenhaus und nicht in die Psychoklinik.

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